Hermann Hofstetter (ÖDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Hermann Hofstetter
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Ziele von Hermann Hofstetter
Siehe "Zu meiner Person" oder (umfassender) das Programm der ÖDP bei den angegebenen links. Vielen Dank.



Nachfolgend eine Kurzdarstellung:

"Die Schöpfung bewahren", dieser Leitsatz bestimmt meine Zielsetzungen und spiegelt sich am Besten in den vernünftigen Konzepten der ÖDP wieder. Mir ist wichtig, dabei mitzuhelfen, dass Entscheidungen nicht nach dem eigenen Vorteil geschehen, sondern dem Wohl unserer Kinder und einer weltweit nachhaltigen Entwicklung dienen. Eine Verbesserung der demokratischen Mitwirkungsrechte der Bürger ist herzustellen. Ausserdem fordere ich, dass alle Parteien dem Beispiel der ÖDP folgen und keine Konzernspenden mehr annehmen. Ein großer Teil der Bevölkerung hat durch die Finanzkrise endgültig bestätigt bekommen, dass sich die Industrienationen und unsere Politik mit hoher Geschwindigkeit in einer Sackgasse bewegen. Fest steht auch, dass wir am Beginn einer Energie- und Klimakrise stehen. Den breitesten Lösungsansatz um nun einen zukunftsfähigen Weg einzuschlagen, sehe ich bei der schnellstmöglichen Umsetzung einer Steuerreform für Arbeit und Umwelt, wie von der ÖDP bereits seit den 1990er Jahren konzipiert. Es sollen vor allem die Abgaben und Steuern bezogen auf die menschliche Arbeit gesenkt werden; damit würden in hohem Maße Arbeitsplätze neu geschaffen. Die Einsparungen können leicht aufkommensneutral erfolgen, da mehr steuerpflichtige Arbeitsplätze ja wieder zu Mehreinnahmen bei den öffentlichen Kassen führen werden. Erhöht werden müssen die Abgaben und Steuern für Ressourcenverbrauch, dabei darf die Steuerlastsumme nicht weiter steigen. Eine gerechtere Familienpolitik, insbesondere für Geringverdienende ist herzustellen. Erziehungsleistung in Krippen darf nicht einseitig gefördert werden; Erziehende benötigen die Wahlfreiheit (Erziehungsgeld) auch zuhause ihre Kinder zu erziehen. Wichtig sind mir außerdem eine Entflechtung von Politik und Wirtschaft (Politiker raus aus den Aufsichtsräten), der Schutz des ungeborenen Lebens (kein Abtöten von Embryonen für Forschungszwecke), der umgehende Ausstieg aus der Atom- und Gentechnik und eine gerechtere Verteilung der Güter dieser "Einen Welt". Gefördert werden muss die nachhaltige Nahrungs-, Rohstoff- und Energieproduktion aus der Region. Dies ist effizient, schafft Arbeitsplätze im Nahbereich, verhindert Verkehr, macht unabhängiger, ist umweltschonend, beläßt die Wertschöpfung in der Region und führt letztlich zu kleinteiligen, belastbaren und dauerhaft gut funktionierenden Wirtschafts- und Versorgungskreisläufen.
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Hermann Hofstetter hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Arbeit
23.09.2009
Von:

Wie stehen Sie zum Mindestlohn?
Antwort von Hermann Hofstetter
2Empfehlungen
24.09.2009
Hermann Hofstetter
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworte:

Für mich und die ÖDP steht fest: Die Einführung eines Mindestlohns für alle Arbeitenden wird zusammen mit einem existenzsichernden Grundbedarf für Kinder Familienarmut wirksam und leistungsgerecht verhindern. Außerdem wird die Einbeziehung der familiären Erziehungs- und Pflegearbeit in eine Mindestlohnregelung den Arbeitsmarkt deutlich entspannen.

Kurzfristig ist das, an einem durchschnittlichen Einkommen orientierte Erziehungsgehalt einzuführen. Für andere Arbeit als Kindererziehung ist ein Mindeslohn einzuführen, dessen Netto-Betrag deutlich genug über dem Existenzminimum liegen muss. Die ödp sieht für 2009 einen Mindeslohn pro Stunde von 7,50 €uro für erforderlich an. Bei Kürzung von Leistungen des ALG II wegen unzureichender Nachweise über die Arbeitsplatzsuche (§ 32 SGB II) müssen zumindest Nahrung, zahlungsfreie medizinische Versorgung, Wohnung und ein Mindestmaß an Kleidung garantiert sein; §31 SGB II ist hierzu von einer Kann-Vorschrift in eine Muss-Vorschrift zu ändern.

Das von der Gesetzlichen Pflegeversicherung gezahlte Pflegegeld hat sich entsprechend dem anzunehmenden Arbeitsaufwand ebenfalls mindestens am einzuführenden Mindestlohn zu orientieren.

Schon die Einbeziehung der familiären Erziehungs- und Pflegearbeit in eine Mindeslohnregelung wird den Arbeitsmarkt deutlich entspannen. Die Verringerung der Arbeitslosigkeit wird dann auch nach der Erziehungs- oder Pflegephase den Umstieg zu anderen Beschäftigungen erleichtern. Die durch Erziehungs- und Pflegearbeit erworbenen Erfahrungen sind dabei zu berücksichtigen und durch Fortbildungsmaßnahmen weiter auszubauen. Auch das wird zur Minderung von Familienarmut beitragen.

Die Einführung eines Mindeslohns für alle Arbeitenden wird zusammen mit einem existensichernden Grundbedarf für Kinder ( vgl ödp-Konzept bei II 1) Familienarmut wirksam und leistungsgerecht verhindern. "Prekäre Arbeitsverhältnisse" (Erwerbstätigkeit, deren Lohn nocht ausreicht, um eine Familie zu erhänhren) werden dann verschwinden.

Viele Grüße

Hermann Hofstetter
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Frage zum Thema Energieversorgung
24.09.2009
Von:

Inwieweit wird neben Solarenergie auch Erdwärme als Energielieferant (Strom, Warmwasser)
angestrebt? Hätte Erdwärme quasi als "fossile" Quelle klimatische Nachteile?
Antwort von Hermann Hofstetter
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Hermann Hofstetter
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworte:

Die Erdwärme ist ein sehr interessanter Energieträger für die zukünftige Versorgung und - abhängig von der Region - sehr wichtig. Diese quasi regenerative Quelle kann über Koppelkraftwerke viel Energie in Form von Strom, Wärme und Kälte liefern. Durch die intelligente Vernetzung der verschiedenen Energieformen läßt sich auch durch den Einsatz von Erdwärme ein optimales Lastmixverhalten herstellen, da ja andere Lieferanten wie Sonne und Wind nicht gleichmäßig zur Verfügung stehen.

Bei der Geothermie ist auf die geologischen und geografischen Gegebenheiten sensibel Rücksicht zu nehmen. Im Schwachlast- und oberflächennahen Bereich gibt es sehr günstige und effektive Einsatzmöglichkeiten, die auch bei einzelnen Gebäuden Anwendung finden können.

Viele Grüße

Hermann Hofstetter
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