Hermann Hofstetter (ÖDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Hermann Hofstetter
© privat
Zur Person Hermann Hofstetter
  • Geboren am 20. Mai 1962, in Freising.
  • 1999 Gründung einer Unternehmensberatung.
  • Verlagerung des Firmensitz 2001 nach Seebruck, wegen Lehrtätigkeiten an österreichischen Hochschulen.
  • Tätig im gesamtdeutschen Sprachraum für die öffentliche Hand und Privatwirtschaft.
  • Zum Dienstleistungsangebot zählen vor allem die ganzheitliche Gebäudekonzeption sowie der nachhaltige Gebäudebetrieb, wobei die Schwerpunkte die ökologische Auslegung, die optimale Nutzbarkeit und die Reduzierung der Folgekosten sind.
  • Seit 1990 bei der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und seit 1992 Genossenschaftsmitglied von TAGWERK, dem ökologischen Erzeuger- und Verbraucherverband.


Da die ÖDP kompromisslos für die Bewahrung der Schöpfung eintritt, biete ich allen Wählern meines Wahlkreises, die von der Politik der großen Pateien enttäuscht sind, die Möglichkeit, wertorientiert klare ökologische-soziale Ziele zu unterstützen. Dabei sind die Zielsetzungen ganz klar: Umkehr zu deutlich weniger Ressourcenverbrauch, Rückbesinnung weg von der Konsum- hin zur Wertegesellschaft, Steuerreform für Arbeit und Umwelt, kleinteilige regionale Stoffkreisläufe und Schaffung einer gesunden und sinnstiftenden Lebens- und Arbeitsumgebung für jeden.



Ich bin seit 1994 mit meiner Frau Martina, die aus St. Johann in Tirol stammt, verheiratet. Wir haben zwei Kinder: Benedikt (14) und Elisabeth (13). Besonders interessiere ich mich für den kirchlichen Bereich; gemeinsam mit meiner Familie gibt es hier ein großes Betätigungsfeld. Mittelfristig möchte ich gerne meinen Dienst und die weitere Lebensplanung ganz in religiöse oder kirchennahe Einrichtungen verlagern.
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Hermann Hofstetter hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Arbeit
23.09.2009
Von:

Wie stehen Sie zum Mindestlohn?
Antwort von Hermann Hofstetter
2Empfehlungen
24.09.2009
Hermann Hofstetter
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworte:

Für mich und die ÖDP steht fest: Die Einführung eines Mindestlohns für alle Arbeitenden wird zusammen mit einem existenzsichernden Grundbedarf für Kinder Familienarmut wirksam und leistungsgerecht verhindern. Außerdem wird die Einbeziehung der familiären Erziehungs- und Pflegearbeit in eine Mindestlohnregelung den Arbeitsmarkt deutlich entspannen.

Kurzfristig ist das, an einem durchschnittlichen Einkommen orientierte Erziehungsgehalt einzuführen. Für andere Arbeit als Kindererziehung ist ein Mindeslohn einzuführen, dessen Netto-Betrag deutlich genug über dem Existenzminimum liegen muss. Die ödp sieht für 2009 einen Mindeslohn pro Stunde von 7,50 €uro für erforderlich an. Bei Kürzung von Leistungen des ALG II wegen unzureichender Nachweise über die Arbeitsplatzsuche (§ 32 SGB II) müssen zumindest Nahrung, zahlungsfreie medizinische Versorgung, Wohnung und ein Mindestmaß an Kleidung garantiert sein; §31 SGB II ist hierzu von einer Kann-Vorschrift in eine Muss-Vorschrift zu ändern.

Das von der Gesetzlichen Pflegeversicherung gezahlte Pflegegeld hat sich entsprechend dem anzunehmenden Arbeitsaufwand ebenfalls mindestens am einzuführenden Mindestlohn zu orientieren.

Schon die Einbeziehung der familiären Erziehungs- und Pflegearbeit in eine Mindeslohnregelung wird den Arbeitsmarkt deutlich entspannen. Die Verringerung der Arbeitslosigkeit wird dann auch nach der Erziehungs- oder Pflegephase den Umstieg zu anderen Beschäftigungen erleichtern. Die durch Erziehungs- und Pflegearbeit erworbenen Erfahrungen sind dabei zu berücksichtigen und durch Fortbildungsmaßnahmen weiter auszubauen. Auch das wird zur Minderung von Familienarmut beitragen.

Die Einführung eines Mindeslohns für alle Arbeitenden wird zusammen mit einem existensichernden Grundbedarf für Kinder ( vgl ödp-Konzept bei II 1) Familienarmut wirksam und leistungsgerecht verhindern. "Prekäre Arbeitsverhältnisse" (Erwerbstätigkeit, deren Lohn nocht ausreicht, um eine Familie zu erhänhren) werden dann verschwinden.

Viele Grüße

Hermann Hofstetter
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Frage zum Thema Energieversorgung
24.09.2009
Von:

Inwieweit wird neben Solarenergie auch Erdwärme als Energielieferant (Strom, Warmwasser)
angestrebt? Hätte Erdwärme quasi als "fossile" Quelle klimatische Nachteile?
Antwort von Hermann Hofstetter
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Hermann Hofstetter
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworte:

Die Erdwärme ist ein sehr interessanter Energieträger für die zukünftige Versorgung und - abhängig von der Region - sehr wichtig. Diese quasi regenerative Quelle kann über Koppelkraftwerke viel Energie in Form von Strom, Wärme und Kälte liefern. Durch die intelligente Vernetzung der verschiedenen Energieformen läßt sich auch durch den Einsatz von Erdwärme ein optimales Lastmixverhalten herstellen, da ja andere Lieferanten wie Sonne und Wind nicht gleichmäßig zur Verfügung stehen.

Bei der Geothermie ist auf die geologischen und geografischen Gegebenheiten sensibel Rücksicht zu nehmen. Im Schwachlast- und oberflächennahen Bereich gibt es sehr günstige und effektive Einsatzmöglichkeiten, die auch bei einzelnen Gebäuden Anwendung finden können.

Viele Grüße

Hermann Hofstetter
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