Herbert Frankenhauser (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Herbert Frankenhauser
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
23.07.1945
Berufliche Qualifikation
Industriekaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
München
Wahlkreis
München-Ost
Ergebnis
36,3%
Landeslistenplatz
18, Bayern
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Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
26.04.2012
Von:
Jay

Sehr geehrter Herr Frankenhauser,

leider plant die EU die Trinkwasserversorgung zu privatisieren. Meiner Meinung nach ist die Trinkwasserversorgung ein so hohes Gut, dass es hier in erster Linie auf die Qualität des Trinkwassers ankommt. Bei einer Privatisierung wäre dies nicht mehr so gewährleistet, weil das Gewinnstreben des privaten Unternehmen im Vordergrund stehen würde.
www.dstgb.de

Wie ist Ihre Meinung dazu und sind Ihnen Initiativen des Bundestages und der Bundesregierung gegen die Privatisierungspläne bekannt?

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Herbert Frankenhauser
1Empfehlung
10.05.2012
Herbert Frankenhauser
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Frage zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung bedanke ich mich.

In der Tat plant die EU-Kommission eine Modernisierung des Vergaberechts hinsichtlich der Ausschreibungspflicht für Dienstleistungskonzessionen. Ziel der Konzessionsrichtlinie ist es, den Wettbewerb europaweit rechtssicherer und transparenter zu gestalten - hiervon ist auch die Vergabe von Trinkwasserkonzessionen erfasst.

Ich persönlich halte die Veränderung des Vergaberechts für Trinkwasser für falsch und lehne den Vorstoß ab: Grundsätzlich sollte eine Kommune im Rahmen ihrer Organisationshoheit autonom darüber bestimmen dürfen, welche Grundversorgung sie selbst vornehmen lässt oder durch Dritte vornehmen lassen möchte. Dies gilt in besonderem Maße für die Bereitstellung von Trinkwasser, nicht zuletzt auch, um die hohe Qualität weiterhin gewährleisten zu können.

Auch in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stößt die Modernisierung des Vergaberechtes für die Trinkwasserversorgung auf Widerstand. In einem Entschließungsantrag der der Koalition hierzu heißt es, dass "den besonderen Belangen der Wasserversorgung angemessen Rechnung getragen" werden soll. Daneben haben sich zahlreiche Bundesminister im Namen der Bundesregierung kritisch gegenüber der neuen Vergaberichtlinien für Wasserkonzessionen gezeigt. Nun gilt es, die endgültigen Verhandlungen in Brüssel abzuwarten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Frankenhauser, MdB
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Lesezeichen
Frage zum Thema Finanzen
23.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Frankenhauser,

Abgeordnete des Haushaltsausschusses fordern eine Einsicht des Prüfberichts des Bundesrechnungshofs, um die Bilanzierung der Goldreserven durch die Bundesbank begutachten zu können. Das dürfen sie aber nur im Geheimschutzraum des Bundestages tun. Die Öffentlichkeit, also wir Bürger, denen ja das Gold gehört, soll nicht informiert werden.

www.welt.de

Ich frage Sie deshalb:
Ist die Bilanzierung der deutschen Goldreserven auf dem letzten Stand?
Wieso wird die Öffenlichkeit nicht informiert?

Warum lagern 3.401,8 Tonnen Gold der Bundesbank in den USA, England und Frankreich?
Gehört nicht das Gold zurück nach Deutschland? Wie ist Ihre persönliche Meinung dazu? Setzen Sie sich aktiv für die Rückführung der deutschen Goldreserven ein? Wie sieht das Ihre Partei?

www.bild.de

Dieser Blog gibt sogar an, daß deutsche Bundestagsabgeordnete fordern, den Goldschatz nur in Deutschland einzulagern. Wird darüber im Haushaltsausschutz des Bundestages diskutiert? Wie ist dazu die Meinung der Abgeordneten?

www.unzensuriert.at

Mit freundlichen Grüßen

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