Sehr geehrter Herr

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gerne nehme ich zu den Fragen der Schülerinnen und Schüler Stellung:
Frage 1
Ich begrüße es, wenn Kinder und Jugendliche sich in den Schulen mit der Natur auseinander setzen. Grüne Oasen oder Biotope bieten eine gute Gelegenheit, im Unterricht erlernte theoretische Kenntnisse praktisch anzuwenden. Auch fächerübergreifende Ansätze sind denkbar.
Schülerinnen und Schülern können auf diesem Wege die Pflege der Anlage erlernen und so eigenverantwortliches Arbeiten einüben.
So lobenswert die Anlage solcher Oasen ist, so ist stets auch der Arbeitsaufwand zu bedenken, der damit einhergeht. Auch gibt es vor Ort nicht immer die Möglichkeit, solche grünen Räume einzurichten.
Die Schule, der Schulträger, die Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrerinnen und Lehrer müssen daher voll und ganz hinter einem solchen Projekt stehen, denn nur dann ist der Nutzen auch über einen längeren Zeitraum gegeben.
Frage 2
2009 gab es in Deutschland 267.000 Frauen unter 25 Jahren mit mindestens einem Kind. 13% dieser jungen Mütter hatten keinen Schulabschluss.
Eine gute Schulausbildung mit einem qualifizierten Schulabschluss ist heute jedoch der erste Schritt und die erste Hürde zu einem selbstverantwortenden Leben.
Junge Mütter mit Kindern haben eine erhebliche Belastung.
Ich bin selbst Vater von Zwillingen und weiß daher aus eigener Erfahrung, was Kindererziehung bedeutet.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für junge Mütter, den Schulabschluss zu machen.
In einem solchen Fall ist das Gespräch mit der Schulleitung zu suchen, um über mögliche Erleichterungen zu sprechen. Generelle Erleichterungen sieht der Gesetzgeber nicht vor.
Für junge Mütter mit Schulabschluss gibt es bereits heute zahlreiche Möglichkeiten eine Teilzeitberufsausbildung. Dies erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität und Leistungsbereitschaft.
Viele Grüße
Henning Rehbaum MdL