Helga Lopez (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Helga Lopez
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Finanzfachwirtin, Bürgermeisterin in Biebertal a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Lahn-Dill
Landeslistenplatz
18, Hessen
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Der Sprachförderunterricht an Schulen ist in alleiniger Zuständigkeit der Länder, folglich sollten die Bundesländer, und dort das jeweils zuständige Ministerium, über das Projekt informiert werden. Gegebenenfalls ist auch eine Vorstellung bei den staatlichen Schulämtern ratsam, sofern sie diejenigen sind, die frei Mittel für solche Fortbildungen verausgaben dürfen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Rente mit 67
29.08.2008
Von:

Hallo Frau Lopez.

Können Frauen auch noch mit 60. Jahren in Rente gehen.

Gruß .
Antwort von Helga Lopez
bisher keineEmpfehlungen
01.09.2008
Helga Lopez
Sehr geehrter Herr ,
Frauen, die vor 1952 geboren sind, können noch mit 60 Jahren in Rente gehen ("Altersrente für Frauen"). Voraussetzung ist, dass sie mindestens 15 Jahre versichert waren und nach dem 40. Geburtstag mehr als 120 Monate Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung bezahlt haben.

Mit freundlichen Grüßen
Helga Lopez, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.08.2008
Von:

Liebe Helga,

in Wetzlar hat ein katholischer Geistlicher im Dom öffentlich die Verpartnerung zweier homosexueller Männer gesegnet, unterstützt von seinem evangelischen Kollegen, da die beiden Männer diesen beiden Kirchen als aktive Gläubige angehören. Nun hat der Bischof von Limburg, erst kurz im Amt, den kathol. Priester ohne ein Gespräch mit ihm zu führen von seinem Amt als Bezirksdekan entbunden mit der Begründung, diese Aktion könne er aus kirchenrechtlichen Gründen nicht erlauben.
Verstößt diese Maßnahme nicht gegen grundlegende Prinzipien unseres Grundgesetzes ? Was ist Deine Meinung dazu ?

Grüße aus Wetzlar, W.
Antwort von Helga Lopez
4Empfehlungen
01.09.2008
Helga Lopez
Lieber ,

meine persönliche Meinung ist, dass der gesamte Vorgang "aus dem Ruder" gelaufen ist. Bedauerlich, weil es jetzt wohl mehrere Beteiligte gibt, die sich angesichts dessen nicht wohl fühlen können. Positiv aber auch, weil dadurch eine allgemeine Diskussion in Bezug auf den kirchlichen Umgang mit homosexuellen Gläubigen in Gang gekommen ist.

Um es konkret zu machen: einem Menschen den Segen für eine Partnerschaft zu verweigern wegen seiner sexuellen Ausrichtung, mutet mindestens sehr befremdlich an, auch bei allem Verständnis für die schwierige Beurteilung aus rein theologischer Sicht. Hätte Jesus den Segen verweigert dafür, dass zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen wollen? Das ist für mich die Frage, die zählt.

Ansonsten ist das eine innerkirchliche Angelegenheit, die nicht an "weltliche" Bestimmungen gebunden ist. Die Suspendierung an sich kann höchstens ein arbeitsrechtlich relevanter Vorgang sein.

Herzliche Grüße

Helga
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Frage zum Thema Internationales
07.10.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Lopez,

nun steht wieder diese Mandatsverlängerung für Afghanistan an. Sie haben sich ja bisher grundsätzlich skeptisch gegenüber diesem Projekt geäußert , was ich sehr sympathisch finde , denn es ist bestimmt nicht einfach dem Druck in der Fraktion standzuhalten.

Dieses Jahr werden die Stimmen der Kritiker auch immer lauter, ja der verteidigungspolitische Sprecher der CDU befürchtet , "die USA würden uns mit ihere verhängnisvollen Politik immer tiefer hineinziehen in diesen
Sumpf. .."

Der Militärhistoriker und Nahostexperten Gwynne Dyer findet noch deutlichere Worte: »Die Vorstellung, daß etwa 50000 NATO-Soldaten aus einem Dutzend verschiedener Länder, von denen weniger als ein Prozent 100 Wörter in irgendeiner afghanischen Sprache kennen, eine Gesellschaft von 25 Millionen Menschen verwandeln werden, ist Hybris auf Stelzen.«

Beide Zitate können Sie diesem Artikel entnehmen:

www.jungewelt.de

wie werden Sie diesmal abstimmen?

mit freundlichen Grüßen


Christian Kumbier
Antwort von Helga Lopez
2Empfehlungen
05.11.2008
Helga Lopez
Sehr geehrter Herr Kumbier,

ich habe am 16.10.2008 gegen die Verlängerung des Afghanistan Einsatzes im Rahmen des ISAF Mandats gestimmt.

Mit freundlichen Grüßen
Helga Lopez, MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
04.11.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Lopez,

in den "heute"-Nachrichten vom 4. November entnehme ich, daß Sie sich daran beteiligen den drei sogenannten "Abweichlern" gegen eine von der Partei "Die Linke" tolerierte rot-grüne Regierung in Hessen unter Frau Ypsilanti Bestechlichkeit zu unterstellen.

Sind Sie sich sicher, daß das der richtige Ansatz ist, um mit der Sache umzugehen? Ist Ihnen entgangen, daß Frau Ypsilantis Wahlbetrug auf nur sehr wenig Sympathie in der hessischen Bevölkerung gestoßen ist? Und warum verschließen Sie sich der Tatsache, daß die Linke "eine in Teilen linksextreme Partei" ist?

Mit besten Grüßen,
Antwort von Helga Lopez
2Empfehlungen
05.11.2008
Helga Lopez
Berlin, den 05.11.2008

Sehr geehrter Herr ,

ich habe in meinem Interview mit der Wetzlarer Neuen Zeitung (WNZ) nicht von Bestechlichkeit gesprochen.
Zum zweiten Teil Ihrer Frage habe ich mich hier bereits ausführlich geäußert.

Mit freundlichen Grüßen
Helga Lopez, MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
04.11.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Lopez,

ich habe Ihre Ausführungen in der Presse zur Verweigerung der drei MdL in Hessen, Frau Ypsilanti zur Ministerpräsidentin zu wählen, gelesen. Es ist richtig, dass man mit dieser Verweigerung nicht erst 24 Stunden vor der Abstimmung an die Öffentlichkeit gehen kann.
Aber, Frau Lopez: Wenn alle Macht vom Volke ausgeht und die Hessen der SPD ca. 37 % Stimmenanteil gegeben haben, auch weil eine Zusammenarbeit mit der LINKEN kategorisch ausgeschlossen worden ist, und sich jetzt eine überwältigende Mehrheit der SPD-Wähler durch die Pläne der Frau Ypsilanti getäuscht sieht, spielt es nicht die geringste Rolle, dass 96 % der FUNKTIONÄRE auf einem Parteitag für diesen Weg waren.

Es ist kein Zufall, dass die Umfragewerte der SPD in der Sonntagsfrage zum Zeitpunkt des Schwenks auf den Linkskurs am niedrigsten waren (20%) !

Bitte daher bei den Fakten bleiben: Der Bürger bestimmt und wird sich genau überlegen, ob er einen solchen Schlingerkurs noch mal mitträgt, da spielen die Parteimitglieder und deren Präferenzen keine Rolle.
(Ich bin selbst Vorsitzender eines SPD-0rtsvereins).

Nun die Frage: Glauben Sie wirklich, dass die "Wirtschaft" die Abweichler "begünstigt" hat?

Wenn ja, werden Sie diese Aussage untermauern müssen, sonst sind Sie selbst unglaubwürdig.

Freundliche Grüße,

Antwort von Helga Lopez
4Empfehlungen
05.11.2008
Helga Lopez
Sehr geehrter Herr ,

ich habe nicht behauptet, dass die "Wirtschaft die Abweichler begünstigt hat". Wenn Sie sich auf meine emotionale Äußerung in der Wetzlarer Neuen Zeitung beziehen: Diese war nicht gut. Wenngleich ich nicht von Bestechung geredet habe, wurde der letzte Satz offenbar doch nur so verstanden. Das bedaure ich.

Mit freundlichen Grüßen
Helga Lopez, MdB
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