Hans-Joachim Otto (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Hans-Joachim Otto
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt, Notar
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Frankfurt am Main I
Ergebnis
5,7%
Landeslistenplatz
4, Hessen
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Persönliche Website
www.hansjoachimotto.de
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Frage zum Thema Energie
31.08.2005
Von:

Was gedenken Sie und Ihre Partei gegen die Monopolstellung der großen Energieversorger, ihre illegalen Absprachen und die Preistreiberei für den privaten Verbraucher und die Industrie, die zu Pleiten und Abwanderung führt, zu tun?

fragt
Antwort von Hans-Joachim Otto
bisher keineEmpfehlungen
01.09.2005
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrte Frau ,

die FDP tritt für die Bekämpfung monopolistischer Strukturen und eine Politik der Marktöffnung und des Wettbewerbs ein. Wettbewerb ist die entscheidende Antriebsfeder einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung und damit für Innovationen und Investitionen. Deshalb brauchen wir eine Liberalisierung und mehr Wettbewerb in den Netzindustrien, also auch im Energiesektor.

In der ablaufenden Wahlperiode wurde das Energiewirtschaftsgesetz in Kraft gesetzt. Sollte dieses den Wettbewerb auf den Strom- und Gasmärkten nicht ausreichend gewährleisten, muß die Möglichkeit einer Entflechtung des Energiesektors erwogen werden.

Denn Markt und Wettbewerb müssen auch auf dem Energiesektor wieder greifen. Statt Regulierung und staatlicher Bevormundung müssen die Öffnung und Deregulierung der Energiemärkte im Interesse von ökonomischen Effizienzgewinnen, von Kundenorientierung und Akteursvielfalt beschleunigt werden. Dazu bedarf es politischer Rahmenbedingungen, die den Wettbewerb sichern und verstärken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Kultur
31.08.2005
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Otto,

ich war heute kurz bei der Kundgebung mit Herrn Westerwelle. Ich kenne mich im politischen Geschäft nicht gut aus, aber es hat mich sehr erstaunt, wie wenige Zuhörer in der Hauptstadt des Grosskapitals an dem Bundesvorsitzenden der FDP interessiert sind (zumal bei den anderen aktuellen Spitzenpolitikern der FDP das Interesse sicherlich noch wesentlich niedriger gewesen wäre, denke ich mal).
Man konnte den Eindruck gewinnen, dass hier ein unbedeutender Dorfpolitiker spricht.

Meine Frage: wie beurteilen Sie die Resonanz auf die Veranstaltung ?

MfG,
BF
Antwort von Hans-Joachim Otto
bisher keineEmpfehlungen
02.09.2005
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr Dr. ,

die Resonanz auf die Großveranstaltung mit Dr. Westwelle war durchaus gut; nach Zählung der Polizei kamen ca. 500 Zuhörer kamen am Mittwochnachmittag zu einer Uhrzeit, zu der viele andere noch arbeiten mußten, auf den Frankfurter Rathenauplatz. Es gab von den Besuchern viel Beifall, nur verschwindend wenige kritische Zurufe, keine Störer. Auch das Presseecho in FAZ, Frankfurter Neuen Presse und Frankfurter Rundschau war positiv, wobei natürlich die im Besitz der SPD befindliche Frankfurter Rundschau die ein oder andere kritische Bemerkung anbrachte. Meine Gespräche mit Bürgern nach der Veranstaltung bestätigten aber diesen positiven Eindruck.

Das Interesse an anderen Spitzenpolitikern ist übrigens nicht "noch wesentlich niedriger". Unser Generalsekretär Dirk Niebel hatte vorigen Tages mehrere hundert Zuhörer in Frankfurt.

Frankfurt ist auch nicht die Hauptstadt des "Großkapitals", sondern Heimat von weltoffenen, toleranten und leistungsbereiten Bürgern. Und die FDP ist auch nicht die Partei des "Großkapitals", wie ihre Frage suggeriert. Wir sind die Partei, die sich an alle freiheitlich eingestellten Bürgerinnen und Bürger gleich welcher Einkommensklasse wendet.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Hans-Joachim Otto
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