Hans-Joachim Otto (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Hans-Joachim Otto
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt
Wahlkreis
Frankfurt am Main I
Landeslistenplatz
4, über Liste eingezogen, Hessen
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(...) Viele dieser Tätigkeiten sind übrigens keine "Nebentätigkeiten" im engeren Sinne sondern Konsequenz aus der Wahl zum Volksvertreter. (...) Im übrigen erlaube ich mir den Hinweis, daß aus meiner Sicht dem einfachen undifferenzierten Zusammenzählen von "veröffentlichungspflichtigen Angaben" keine wirkliche Aussagekraft innewohnt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Arbeit
08.12.2006
Von:

Guten Tag Herr Otto,

haben Sie den Referentenentwurf für das GMG vor der Abstimmung gelesen? Wie haben Sie abgestimmt?

Viele Grüße

M.
Antwort von Hans-Joachim Otto
1Empfehlung
27.12.2006
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 8.12.2006. Die Frage, ob ich den Referentenentwurf für das GMG gelesen habe, muß ich verneinen. Aber ich habe mit den Fachpolitikern meiner Fraktion gesprochen, auf deren Detailkenntnis ich mich verlassen kann. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass der Entwurf der Regierung in die falsche Richtung geht, denn er schafft mehr staatliche Bevormundung anstatt Wettbewerb.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Wirtschaft
09.12.2006
Von:

Hallo,
warum knickt die FDP auch ein und hält nicht zu solchen Leuten wie dem Wirtschaftsexperten Herrn Paul Kirchhof, der als einer der wenigen die Abgaben- und Steuer-Problematik auf den Punkt gebracht hat: mehr Transparenz, weniger Verwaltungsaufwand, keine Subventionen und dadurch als Ergebnis: Ersparnis in etlichen Bereichen. Das wäre doch einmal ein klares Programm. Warum schwer machen, wenn ein - auf den ersten Blick - für viele Steueroptimierungsvereine hart anmutendes Konzept mittel- und langfristig für ALLE besser ist? Angst, nicht gewählt zu werden?
Machen sie etwas, aber bitte machen Sie es richtig und konsequent. Danke.
Antwort von Hans-Joachim Otto
bisher keineEmpfehlungen
01.02.2007
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 09.12.2006.

Die FDP tritt seit langem für eine radikale Vereinfachung, mehr Transparenz und Gerechtigkeit im Steuersystem ein. Die FDP hat schon zur Bundestagswahl 2005 eine Einkommenssteuerreform mit einem dreistufigen Modell vorgeschlagen: 15%, 25% und 35%, mit Steuerfreibeträgen von 7.700 Euro pro Bürger, so daß z.B. eine vierköpfige Familie mit einem Einkommen von 30.800 Euro keinen Cent Lohn- bzw. Einkommenssteuer zahlen müßte. Langfristig kann sich die FDP durchaus auch ein Steuermodell ähnlich dem Prof. Kirchhofs vorstellen.

Das Steuermodell der FDP ist übrigens vollständig durchgerechnet und liegt in Form eines Gesetzesentwurfes vor. Sie finden den Entwurf und weitere relevante Informationen im Internet unter www.fdp.de.

Mit freundlichen Grüßen

Hans- Otto
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Frage zum Thema Gesundheit
11.12.2006
Von:
-

Sehr geehrter Herr Otto,
welchen Eindruck haben Sie von der Meinungsbildung zum GMG in Ihrer Fraktion?
Wählbar für einen niedergelassenen, existenzbedrohten Kassenarzt wie mich scheint mir zur Zeit nur die FDP , aber - wie mein "Vor-Frager" - Paul Kirchhof sollte eine sehr große Rolle spielen, sein Buch über den "Hydra-Staat" bietet m.E. ein Muß-Konzept für liberale Politik.
Mit freundlichen Grüßen
W.-
Antwort von Hans-Joachim Otto
bisher keineEmpfehlungen
27.12.2006
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr -,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 11.12.2006. Ich habe den Referentenentwurf für das GMG nicht gelesen habe, aber mit den Fachpolitikern meiner Fraktion gesprochen, auf deren Detailkenntnisse ich mich verlassen kann. Der Entwurf der Regierung geht in die falsche Richtung geht, denn er schafft mehr staatliche Bevormundung anstatt Wettbewerb zu fördern.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Internationales
12.01.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Otto,

ich lese mit Interesse, dass Sie der Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan zugetimmt haben, bei dem im Norden des Landes für den stolzen Betrag von 130 Mio Euro ein ebenso modernes wie sicheres Hauptquarlier errichtet werden soll.

Sie, Herr Otto, sind Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien. Welches ist Ihre Meinung dazu, dass unser Kulturstaatsminister dreimal in Folge die Förderung eines Ausstellungs- und Begegnungsprojekts 65 JAHRE GENERALPLAN OST UND EUROP. ZIVILCOURAGE ablehnen liess, zur Aufarbeitung von NS-Völkermord und Zwangsarbeit für 25 bis 50 Mio Mittel- und Osteuropäer? Und wie erklärt es sich, dass sogar eine in Polen extrem gewünschte Publikationsförderung zur Würdigung von Zivilcourage und internat. Solidarität für ns-verschleppte Krakauer Wissenschaftler auch nicht gefördert wurde? Und gehe ich recht in der Annahme, dass Sie vermutlich am 15.3.2006 auch gegen den Beschluss zur Bedeutung von Wahrheits- und Versöhnungskommissionen zum Aufbau einer friedlichen Zukunft gestimmt haben?

Ich finde es uneffektiv und eigentlich auch eitel, im Ausland zig Millionen Euro auszugeben, aber sehr naheliegende Dinge, die in Mittel- und Osteuropa nachweislich sehr gewünscht sind, zu verweigern.

In Hoffnung auf eine Antwort

, Agrarhistoriker
Antwort von Hans-Joachim Otto
bisher keineEmpfehlungen
01.02.2007
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 12.01.2007.

Ohne die von Ihnen genannten Förderungsanträge an den Kulturstaatsminister und die Gründe für die Ablehnung im Detail zu kennen, möchte ich mich an dieser Stelle für Ihr Engagement grundsätzlich bedanken. Die Aufarbeitung des Generalplans Ost als "schwerem Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und der damit verbundene Dialog zur Aussöhnung mit Mittel- und Osteuropa in Fragen des NS-Völkermords und der Zwangsarbeit ist fraglos ein wichtiges Anliegen.

Auch wenn ich Ihre persönliche Enttäuschung über nicht vergebene Fördermittel durchaus nachvollziehen kann, sehe ich keinen direkten Zusammenhang mit der Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan und den hierzu zur Verfügung gestellten Mitteln.

Ich beschäftige mich intensiv mit diversen Förderungsprojekten, bitte Sie aber um Verständnis, daß - oft auch zu meinem eigenen Bedauern - viele lobenswerte kulturelle Projekte aufgrund natürlich begrenzter finanzieller Ressourcen nicht oder nur teilweise gefördert werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
04.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

was halten Sie von dem Wettbewerb um die sogenannten Elite-Universitäten ? Wie erklären Sie es sich, dass die Uni Frankfurt so schlecht abgeschnitten hat ? In welchen Fächern sollte die Uni Frankfurt Elite-Status anstreben ?

Vielen Dank,
Antwort von Hans-Joachim Otto
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19.02.2007
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen vom 04.02.2007. Der Wettbewerb um sogenannten "Elite-Universitäten", also die Exzellenzinitiative, ist grundsätzlich zu begrüßen. Sie ist ein gutes ergänzendes Instrument, mit der die Spitzenforschung in Deutschland vorangetrieben werden kann.

Ich finde dabei nicht, daß die Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main grundsätzlich schlecht abgeschnitten hat - schließlich handelt es sich bei der Exzellenzinitiative auch nicht lediglich um eine allgemeine Bewertung der Universitätsleistung. Vielmehr steht beispielsweise mit den Exzellenzclustern die Etablierung herausragender und international konkurrenzfähiger Forschungseinrichtungen im Mittelpunkt. Hier konnte die Universität Frankfurt im Herbst letzten Jahres mit dem Exzellenzcluster "Macromolecular Complexes" erfolgreich punkten.

Die Frage, in welchen Fächern bzw. Forschungsfeldern die Universität Frankfurt Förderungen anstreben sollte, kann ich Ihnen nicht beantworten. Prinzipiell setzt sich die FDP für freie und unabhängige Hochschulen ein. Die Entscheidung für Bewerbungen für die Exzellenzinitiative sollte folglich autonom von den Hochschulen getroffen werden, und nicht von Politikern.

Grundsätzlich kann ich Ihnen aus meiner persönlichen Erfahrung aber versichern, daß ein Studium an der JWG-Universität ein beruflich und persönlich durchaus lohnenswertes Unterfangen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Otto, MdB
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