Hans-Joachim Otto (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Hans-Joachim Otto
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt
Wahlkreis
Frankfurt am Main I
Landeslistenplatz
4, über Liste eingezogen, Hessen
weitere Profile
(...) Ich werde mich dafür einsetzen, den Solidaritätszuschlag mit Inkrafttreten der Steuerreform ein für allemal zu beenden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

Anwaltssozietät KMO - Kestler Mielert, Otto, Frankfurt/Main, Hofheim, Wiesbaden, Rechtsanwalt und Notar, Mandant 01, Oktober 2005, bis 7.000 Euro                        2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 02, Oktober 2005, mehr als 7.000 Euro                        2006, bis 7.000 Euro Mandant 03, Oktober 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 04, Oktober 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 05, 2005, mehr als 7.000 Euro                        April 2006, bis 7.000 Euro Mandant 06, Oktober 2005, 1.000 bis 3.500 Euro                        Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro                        März 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 07, Oktober 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 08, 2005, bis 7.000 Euro                        2006, mehr als 7.000 Euro                        Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 09, Oktober 2005, 1.000 bis 3.500 Euro                        2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 10, 2005, bis 7.000 Euro                        2006, bis 7.000 Euro Mandant 11, Oktober 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 12, Oktober 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 13, November 2005, bis 7.000 Euro Mandant 14, November 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 15, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro                        2006, mehr als 7.000 Euro                        Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 16, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 17, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 18, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 19, Dezember 2005, bis 7.000 Euro Mandant 20, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 21, 2006, bis 7.000 Euro Mandant 22, 2006, mehr als 7.000 Euro                        2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 23, Januar 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 24, 2006, bis 7.000 Euro Mandant 25, Februar 2006, bis 7.000 Euro Mandant 26, März 2006, mehr als 7.000 Euro                        Februar 2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 27, März 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 28, 2006, bis 7.000 Euro Mandant 29, April 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 30, April 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 31, Mai 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 32, Mai 2006, bis 7.000 Euro Mandant 33, Mai 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 34, Mai 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 35, Juli 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 36, Juli 2006, 1.000 bis 3.500 Euro                        Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 37, August 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 38, November 2006, bis 7.000 Euro                        März 2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 39, Dezember 2006, bis 7.000 Euro                        Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 40, Januar 2007, bis 7.000 Euro Mandant 41, Februar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 42, Februar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 43, Februar 2007, bis 7.000 Euro Mandant 44, März 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 45, März 2007, bis 7.000 Euro Mandant 46, März 2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 47, April 2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 48, April 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 49, April 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 50, Mai 2007, bis 7.000 Euro Mandant 51, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 52, Oktober 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 53, November 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 54, November 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 55, November 2005, mehr als 7.000 Euro Mandant 56, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro                        Januar 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 57, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 58, Dezember 2005, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 59, 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 60, Januar 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 61, März 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 62, 2006, mehr als 7.000 Euro                         April 2007, bis 7.000 Euro Mandant 63, April 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 64, 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 65, Mai 2006, bis 7.000 Euro Mandant 66, 2006, mehr als 7.000 Euro                        2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 67, 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 68, Juli 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 69, Juli 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 70, September 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 71, September 2006, bis 7.000 Euro Mandant 72, September 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 73, September 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 74, 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 75, Oktober 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 76, Oktober 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 77, Oktober 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 78, November 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 79, November 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 80, November 2006, mehr als 7.000 Euro Mandant 81, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 82, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 83, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 84, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 85, Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 86, Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 87, 2007, bis 7.000 Euro Mandant 88, Februar 2007, mehr als 7.000 Euro Mandant 89, Mai 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 90, Mai 2007, 1.000 bis 3.500 Euro Mandant 91, 2007, bis 7.000 Euro Mandant 92, Juni 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Hill & Knowlton Communications GmbH, Berlin, Podiumsdiskussion, Dezember 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Funktionen in Unternehmen

Frankfurter Volksbank e.G., Frankfurt/Main, Mitglied der Vertreterversammlung, ehrenamtlich

MAIN FM Frankfurt Business Radio GmbH & Co., Frankfurt/Main, Mitglied des Programmbeirates, ehrenamtlich

RTL-Television GmbH, Köln, Mitglied des Programmausschusses, ehrenamtlich

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn, Stellv. Mitglied des Beirates

Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM), Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Alois Hirdt-Erben und Wieland-Stiftung, Heidelberg, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich

Deutsche Gesellschaft e.V., Berlin, Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich

Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Bonn, Mitglied, ehrenamtlich

Freundeskreis der Stiftung Buchkunst, Frankfurt/Main, Vorsitzender des Fördervereins, ehrenamtlich

Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen e.V., Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Goethe-Institut e.V., München, Außerordentliches Mitglied, ehrenamtlich

Kulturstiftung des Bundes, Halle/Saale, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich

Nationale Initiative für Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS), Frankfurt/Main, Mitglied des Exekutivbeirates, ehrenamtlich

Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum, Berlin, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Umwelt
16.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

meine Frage zielt auf Technik, hat aber auch vor allem mit Umwelt zu tun. Ich hoffe ich darf Ihnen diese Frage trotzdem stellen.
Windräder und Solaranlagen revolutionieren den deutschen Strommix, sie schaffen Arbeitsplätze und machen das Land unabhängiger von Importen.
Doch sie ändern auch etwas im Klimawandel ?
Im schlimmsten Fall schadet derzeit der Zubau der Ökoenergien dem Klima sogar. Denn je mehr Windräder ans Netz gehen, desto weniger Strom können Kohlekraftwerke absetzen - an sich eine wünschenswerte Entwicklung. Das Problem ist jedoch, dass die Menge der insgesamt zur Verfügung stehenden CO2-Zertifikate gleich bleibt. Mit anderen Worten: Pro Kilowattstunde Kohlestrom stehen auf einmal mehr Zertifikate zur Verfügung als bisher - der Preis der Verschmutzungsrechte fällt. In der vergangenen Handelsperiode ist genau dies geschehen: Eine Tonne CO2 kostete zeitweise nur knapp mehr als null Euro. Die großen Energiekonzerne haben damit keinerlei Anreiz, in klimaschonende Technologien zu investieren. Im Gegenteil: Ihre überschüssigen Zertifikate verkaufen die Unternehmen im europaweiten Handel, zum Beispiel an polnische oder slowakische Kohlekraftwerke. Diese dürfen dann mehr CO2 emittieren als eigentlich geplant - und das dank der deutschen Windräder. Angesichts der geringen Effizienzgrade in osteuropäischen Kraftwerken ist das alles andere als klimafreundlich. Besonders krass macht sich der Effekt bemerkbar, wenn die Ökobranche schneller wächst als angenommen. In den vergangenen Jahren war dies stets der Fall - die CO2-Planungen der EU-Kommission wurden damit von der Realität überholt.
Natürlich ist, wie schon gesagt, die Zunahme umweltfreundlicher Energiegewinnung absolut wünschenswert, aber wäre es denn nicht auch zu erwarten gewesen, dass die entsprechenden EU-Kommisionen darauf vorbereitet sind, um diesen negativen Auswirkungen einer ansonsten positiven Basis-Entwicklung entgegenzuwirken ?

MfG
Antwort von Hans-Joachim Otto
bisher keineEmpfehlungen
28.09.2009
Hans-Joachim Otto
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 16.09.2009.
Der von Ihnen vorgetragene Einwand ist vollkommen berechtigt, und ich teile Ihre Einschätzung - zumindest bei bei statischer Betrachtung, also wenn man von dem derzeit gegebenem Kraftwerkspark ausgeht. Unter diesen Bedingungen lassen sich die Treibhausgasemissionen mit Hilfe der erneuerbaren Energien nicht verringern. Und zwar aus demselben Grunde nicht, warum dies auch nicht funktioniert, wenn man Energiesparlampen verwendet. Ursache für diese Wirkungslosigkeit ist die von Ihnen beschriebene Doppelregelung mit Blick auf den Emissionshandel: Wenn die Nachfrage nach konventionellem Strom beispielsweise wegen der Windenergie zurückgeht, benötigt man für fossile Kraftwerke weniger Zertifikate, weil sie weniger Strom produzieren und damit auch weniger CO2. Die frei werdenden Zertifikate werden jedoch an andere Emittenten im Inland oder europäischen Ausland verkauft. Wenn wegen der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien tatsächlich weniger CO2 bei der Stromerzeugung emittiert wird, sorgt der Emissionshandel also lediglich dafür, dass die vermiedenen Emissionen an anderer Stelle stattfinden. Eine zum Emissionshandel zusätzlich stattfindende Förderung erneuerbarer Energien ist für den Klimaschutz also zunächst einmal wirkungslos.

Die FDP engagiert sich aber dennoch für die Förderung erneuerbarer Energien und unterstützt das EEG. Der Grund dafür ist aber nicht so sehr, dass wir uns davon eine unmittelbare Verringerung der Treibhausgasemissionen versprechen würden. Vielmehr liefern die erneuerbaren Energien einen Beitrag, um den Energieträgermix in Deutschland zu verbreitern. Dies kann die Versorgungssicherheit erhöhen, soweit hierdurch die Abhängigkeit von Lieferländern fossiler Energieträger geringer wird. Außerdem wollen wir die Nutzung erneuerbarer Energien auf die Bereiche Verkehr (Elektromobilität) und Gebäude ausweiten. Wenn das gelingt, wären die zugehörigen Emissionen tatsächlich zusätzlich vermieden. Dasselbe gilt auch für weitere Bereiche, in denen echte Substitution fossiler Brennstoffe stattfindet und die nicht im Emissionshandel sind. Und schließlich: Die Branche der erneuerbaren Energien ist eine High-Tech-Branche, in der deutsche Unternehmen sich auf dem Weltmarkt eine Führungsposition erobert haben. Diese Position gilt es zu erhalten und auszubauen - im Interesse der Arbeitsplätze in Deutschland und auch im Interesse des weltweiten Klimaschutzes. Denn wenn es gelingt, die Stromerzeugung in den Schwellen- und Entwicklungsländern durch die Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien weniger CO2-intensivv zu machen, dann hat der weltweite Klimaschutz eine echte Chance - und zwar auch mit Hilfe der Leistung deutscher Ingenieure.

Die FDP folgt Ihrem Argument also im Prinzip. Ich habe aber die Hoffnung, dass die Förderung der erneuerbaren Energien in weltweiter Perspektive und auch bei längerfristiger Betrachtung sinnvoll sein kann. Wenn man die Struktur des Kraftwerksparks - auch in Deutschland und Europa - als veränderlich annimmt, also längerfristig betrachtet, sieht die Sache vielleicht auch herzulande anders aus: Sinkt die Nachfrage nach Strom aus fossilen Energieträgern, dann nimmt für die Energieversorger auch der Anreiz ab, in fossile Stromerzeugungstechniken zu investieren - zumal dann, wenn der Emissionshandel à la longue die Verstromung von Kohle relativ immer teurer werden lässt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Otto
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Frage zum Thema Wirtschaft
25.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Otto,

die Frage geht an Sie, da Sie am fleißigsten die Fragen der Bürger dieses Forums beantworten :-) :

Im gestern (24. Oktober 2009) veröffentlichten Koalitionsvertrag wird ist das Bestreben der Regierung festgelegt, den Schutz des geistigen Eigentums stärken.

Ich kann die Problematik verstehen, doch im Markt der Software-Dienstleistungen, haben sogenannte "Trivialpatente" besonders der Giganten der Software-Industrie für Existenzängste im Mittelstand hierzulande gesorgt. Hier wird das Patentrecht missbraucht, um unliebsame Konkurrenz aus dem Markt zu drängen. Dabei werden Softwareentwicklungsprojekte, die keine "nennenswerte" Innovation darstellen, als Patent einem hoffnunglos überforderten Patentamt eingereicht, das die Anträge der "Großen" der Industrie ohne kritische Überprüfung des Innovationsgehalts annimmt. Die Konsequenz ist für den IT Markt der Dienstleistungen mit Sofwareentwicklung verheerend.

Ich hoffe, dass sich hier zumindest die FDP klar zugunsten des Wettbewerbs und zugusten der Mittelständler positionieren und sie schützen wird. Zu diesem für eine gesamte Branche empfindlichen Thema würde ich gerne eine Insider-Meinung der FDP hören.

Mehr zu diesem Thema:
bvsi.de

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