Guntram Schneider (SPD)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen

Angaben zur Person
Guntram Schneider
Geburtstag
02.07.1951
Berufliche Qualifikation
Werkzeugmacher
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Dortmund IV über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
47,1%
Landeslistenplatz
-
weitere Profile
(...) Was die Umsetzung des Wahlprogramms anbelangt, stehen wir erst am Anfang, können aber zum jetzigen Zeitpunkt bereits auf einige wichtige Umsetzungen verweisen. Zentraler Baustein unserer Arbeitsmarktpolitik ist die Landesinitiative "Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb", die im März gestartet ist. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Arbeit
12.01.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Schneider,

ich bin in Bayern geboren und musste aus beruflichen Gründen mehrfach umziehen.


Es ist oft davon die Rede, dass Facharbeiter zu uns kämen. Die Realität sieht oft anders aus, da wanderte zum Beispiel mindestens ein ganzes Dorf nach Berlin ein, wie ich Ihnen anhand dieser Berichte gerne belege:

www.bz-berlin.de

www.daserste.de

Von 240 000 neuen Jobs sollen dieses Jahr 37.000 an die hier lebenden Menschen gehen und der größte Teil an Einwanderer, siehe diesen Bericht:

www.rp-online.de

Außerdem wird sogar für die daheim gebliebenen Kinder Kindergeld bezahlt: Siehe diesen Bericht Seite 2:

www.fluechtlingsinfo-berlin.de

Da können die Wirtschaftskreise meine Erachtens noch so viel Rabulistik verbreiten. Es gab und gibt auch ernst zu nehmende Berichte, dass die Arbeitslosenstatitik nicht stimmt, siehe diesen Bericht:

www.faz.net

In diesem Bericht ( u.vielen anderen) wird davon geschrieben, dass der Fachkräftemangel auf wenige Branchen begrenzt ist:

www.n-tv.de

Daher meine Frage, warum viele Politiker meines Erachtens die Verlautbarungen der Wirtschaft so unkritisch übernehmen? Ich studierte einst VWL und muss erkennen, dass viele Politiker eher rein betriebswirtschaftlich denken. Könnten Sie hierzu bitte künftig die anderen Sichtweisen berücksichtigen?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Gesundheit
13.01.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Schneider,

ich musste in der Rheinischen Post folgendes lesen:
"Das Problem wäre schon gelöst, wenn mehr Patienten als bisher Englisch könnten", sagte Schneider am Rande einer Veranstaltung der Handwerkskammer Münster zum Thema "Integration durch Ausbildung".

Ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst in der Lage wäre, Symptome jemandem verständlich zu machen, der genauso weing wie ich Englisch zur Muttersprache hat, obwohl ich recht gut Englisch spreche.

Und wenn ich da an meine 68 jährige Mutter denke, wird mir ehrlich gesagt schlecht.

Habe Sie das Ernst gemeint?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Guntram Schneider
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14.01.2014
Guntram Schneider
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage hier auf Abgeordnetenwatch.

Selbstverständlich habe ich keine Forderung gestellt, dass Patienten Englisch lernen sollten. Die Kenntnis und Anwendung der deutschen Sprache ist zusammen mit der fachlichen Qualifikation Grundvoraussetzung, um in Deutschland als Arzt praktizieren zu dürfen und wird es auch in Zukunft bleiben.

Wir werden uns aber daran gewöhnen müssen, dass wir in Zukunft öfters von einem Arzt aus einem anderen Land untersucht und behandelt werden. Denn in einigen Regionen Deutschlands haben wir bereits jetzt schon einen Ärztemangel und dieser wird sich aufgrund des demographischen Wandels weiter verschärfen. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der ausländischen Ärzte verdoppelt. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen vor kurzem auf diese Entwicklung reagiert. Die für ausländische Ärzte verpflichtenden Sprachtests werden in Zukunft nicht mehr von den Bezirksregierungen, sondern von den Ärztekammern durchgeführt. Denn diese können viel besser einschätzen, welche sprachlichen Kenntnisse in der Praxis benötigt werden. Ausländische Ärzte müssen zur Berufsanerkennung in Nordrhein-Westfalen mindestens das Qualifikationslevel B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (CEFR) sowie fachsprachliche Kenntnisse zur formalen Zulassung nachweisen. Auch eine mündliche Prüfung mit einem simulierten Arzt-Patienten-Gespräch ist in Nordrhein-Westfalen Standard.

Mit freundlichen Grüßen

Guntram Schneider
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