Gunther Krichbaum (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Gunther Krichbaum
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
04.05.1964
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftsjurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Pforzheim
Wahlkreis
Pforzheim
Ergebnis
40,7%
Landeslistenplatz
3, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) Der Bericht der "Bild"-Zeitung bezieht sich auf Pläne der EU-Kommission, das deutsche Betriebsrentensystem strengeren Eigenkapitalvorschriften zu unterziehen, um es besser auf Krisen und Unternehmensinsolvenzen vorzubereiten. Dabei schießt die Kommission aber bei ihrer geplanten Gleichstellung von Pensionskassen und Versicherungen weit über das Ziel hinaus, weil hierfür bereits der Pensionssicherungsverein eingreift. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Gunther Krichbaum
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Senioren
21.03.2012
Von:

Sehr geehrte Herr Krichbaum,

heute habe ich folgenden Artikel in der Bild-Zeitung gelesen.:

"Von Eggert Voscherau Auszug
...Die Brüsseler Bürokratie ist dabei, die deutschen Betriebsrenten sturmreif zu schießen. Pensionskassen sollen künftig genauso behandelt werden wie jede x-beliebige Versicherung, obwohl sie eine freiwillige soziale Leistung des Arbeitgebers sind. Das Ergebnis wäre eine Kostenexplosion – mit schwerwiegenden Folgen für die deutschen Betriebsrentner. Worum geht es: Über zwölf Millionen Menschen in Deutschland haben eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente von ihrem Arbeitgeber. Eine soziale Leistung der Wirtschaft, eine soziale Errungenschaft, auf die wir stolz sein können. Diese Menschen und ihre Familien bauen für ihre Sicherheit im Alter auf die betriebliche Rente. Ca. acht Millionen von Ihnen wären von einer Brüsseler Regelung betroffen. Die EU-Kommission will die Betriebe zwingen, mehr Geld zur Seite zu legen. "Mehr Sicherheit für die Betriebsrenten durch mehr Eigenkapital",

Leider ist bis heute in dieser Hinsicht in der Öffentlichkeit nichts bekannt geworden.
Wie steht die Bundesregierung zu diesen Plänen?

Ihrer Antwort sehe ich gerne entgegen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen.
Antwort von Gunther Krichbaum
bisher keineEmpfehlungen
21.03.2012
Gunther Krichbaum
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Bericht der "Bild"-Zeitung bezieht sich auf Pläne der EU-Kommission, das deutsche Betriebsrentensystem strengeren Eigenkapitalvorschriften zu unterziehen, um es besser auf Krisen und Unternehmensinsolvenzen vorzubereiten. Dabei schießt die Kommission aber bei ihrer geplanten Gleichstellung von Pensionskassen und Versicherungen weit über das Ziel hinaus, weil hierfür bereits der Pensionssicherungsverein eingreift. Eine weiter gehende Lösung, die für die Unternehmen sehr teuer werden würde und damit die Bereitschaft, Betriebsrenten zu zahlen, sicher minimieren würde, ist daher überflüssig.

Die Bundesregierung hat gegenüber der Kommission bereits ihren massiven Widerstand gegen die Pläne deutlich gemacht. Inzwischen hat daraufhin der zuständige Kommissar bereits erkennen lassen, dass zu Differenzierungen zwischen Pensionskassen und Versicherungen bereit sei. Jetzt gilt es bei den Verhandlungen, die deutschen Interessen deutlich zu machen und Verbündete für unsere Position zu finden. Dies wird nicht ganz einfach werden, weil das Betriebsrentensystem, wie wir es kennen, in anderen europäischen Staaten in diesem Umfang nicht besteht.

Mit freundlichen Grüßen

Gunther Krichbaum
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Gunther Krichbaum
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.