Gregor Golland (CDU)

Gregor Golland
© Gregor Golland
Geburtstag
21.11.1974
Berufliche Qualifikation
Diplom-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Kaufmännischer Angestellter
Wohnort
Brühl
Wahlkreis
Rhein-Erft-Kreis III , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
40,2%
Landeslistenplatz
42
(...) Das Gesetz zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes vom 9. Oktober 2007 (GV.NRW.S.374), das am 17. Oktober 2007 in Kraft getreten ist, sieht kein Kumulieren und Panaschieren vor. (...)
 
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
27.03.2010
Von:

Werden Sie aktiv dazu beitragen, dass das Kumulieren und Panaschieren nach Vorbild von Bayern zur nächsten Kommunalwahl in NRW eingeführt wird?
Antwort von Gregor Golland
bisher keineEmpfehlungen
06.04.2010
Gregor Golland
Sehr geehrter Herr ,

das Thema war zuletzt 2007 Thema auf dem 28. CDU-Landesparteitag. Die CDU Nordrhein-Westfalen sprach sich damals gegen die Einführung von "Kumulieren und Panaschieren" in das Kommunalwahlrecht von Nordrhein-Westfalen aus.

Das Gesetz zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes vom 9. Oktober 2007 (GV.NRW.S.374), das am 17. Oktober 2007 in Kraft getreten ist, sieht kein Kumulieren und Panaschieren vor.

Kumulieren und Panaschieren befürworte ich im wesentlichen aus folgenden Gründen zur Zeit nicht:

  • Das vorgeschlagene Modell des Kumulierens und Panaschierens, das sich am "Süddeutschen Modell" in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz orientierte (Anzahl der zu vergebenen Stimmen entspricht der Anzahl der zu wählenden Vertreter), eignet sich nicht für Nordrhein-Westfalen aufgrund der Vielzahl von großen Kommunen und Kreisen. Dies bedingt, dass die Kandidaten vielfach nicht bekannt und die Stimmzettel sehr groß sein müssten.
  • Es besteht die Gefahr des Anstiegs der Quote ungültiger Stimmen.
  • Die Auszählungszeiten und der entsprechende Aufwand sind deutlich höher. Dadurch erfolgt eine spätere Feststellung des Wahlergebnisses, vielfach nicht mehr am Wahlabend.
  • Es entstehen höhere Kosten.

Für weitere Informationen und Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Vielleicht sollten wir nochmal persönlich über dieses Thema sprechen.

Mit freundlichen Grüßen,

Gregor Golland
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
06.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Golland,

Sie treten als Kandidat der CDU im Rhein-Erft-Kreis III zur Landtagswahl an.

Wie Sie sicherlich wissen, sind Schützenwesen und Jagd seit Generationen fest in der Kultur des Erftkreises verankert; ein Teil der ältesten Schützengesellschaften der Republik haben hier ihre Wurzeln. Hier wird auf ehrenamtlicher Basis ein Beitrag zum kulturellen und breitensportlichen Leben unserer Gesellschaft sowie zielgerichtet Jugendarbeit geleistet. Den Heranwachsenden werden gesellschaftliche Werte vermittelt und es wird ihnen ein Bereich eröffnet in dem sie sich selbst erfahren und beweisen können. Die Jäger(schaften) leisten darüber hinaus einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt. Allen gemein ist die Waffe als Sportgerät oder Handwerkszeug.

Trotz aller Verschärfungen seit 1976 gibt es jedoch weiterhin Kriminelle die illegale Waffen oder einfache Gegenstände für ihre Taten nutzen und "Amokläufer", die sich im Baumarkt, im Internet oder auf illegalen Pfaden ihre Tatmittel beschaffen. Keine der Verschärfungen ist bisher auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden; lediglich die Realität hat bewiesen, wie wirkungslos manche der im Eilverfahren eingeführten Verschärfungen sind.

Von daher interessiert mich und sicher auch gleich gesinnte Bürger/Wähler des Erftkreises, wie Sie über dieses Thema denken und wie Ihre Haltung gegenüber ggf. weiteren Verschärfungen ist. Werden Sie sich für den Erhalt von Schießsport und Jagd als gesellschaftlichem Element einsetzen und dadurch dem gesetzestreuen und mündigen Bürger/Wähler das Vertrauen entgegenbringen das er verdient?

Für mich persönlich und sicherlich auch andere Bürger/Wähler ist Ihre Haltung zu diesem Thema Wahl entscheidend. Aus diesem Grunde würde ich mich über eine ausführliche, sach- und zielgerichtete Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüssen
R.

Wahlkreisbetreuer 092-Erftkreis
der Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. (FvLW e.V.)
092-ackermann@fvlw.de
Antwort von Gregor Golland
6Empfehlungen
11.04.2010
Gregor Golland
Sehr geehrter Herr ,

ich werde mich weiterhin für die Erhaltung von Schießsport, Schützenvereinen und Jagd als gesellschaftliches Element einsetzen.
Sie und viele Ihrer Kollegen leisten wichtige Arbeit und einen wertvollen Beitrag zum kulturellen und breitensportlichen Leben. Hinzu kommen auch Traditionsförderung und Jugendarbeit.

Leider ist es in der Vergangenheit vereinzelt zum furchtbaren und tragischen Mißbrauch von Waffen gekommen. Hier hat der Gesetzgeber reagiert und die Öffentlichkeit ist sensibilisiert.
Unter den Taten einzelner leiden die Opfer und in der Konsequenz auch der ganz große Teil derer, die verantwortungsbewußt mit Waffen umgehen.
Das Problem sind aber vor allem die illegalen Waffen, die sich Kriminelle trotz entsprechender Verbote leider beschaffen können. Eine weitere Gesetzesverschärfung bringt uns daher nicht weiter.
Es ist hier Aufgabe des Staates, verstärkt und wirksam gegen illegalen Waffenbesitz vorzugehen. Dazu gibt es bereits die notwendigen Vorschriften. Diese müssen dann auch angewandt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Gregor Golland
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Frage zum Thema Tourismus
19.04.2010
Von:

Guten Tag Herr Golland,

gerne würde ich Sie zum Thema "Tourismus" im Vorfeld der Landtagswahl am 09.05.2010 kurz befragen.

Der Tourismus ist in meinen Augen für die umliegenden Regionen NRW`s Großstädte (Köln, Bonn, Düüseldorf und weitere) ein für die nächsten Jahre wichtiges Wirtschaftsinstrument, um die Kommunen kurz-, mittelfristig-, und vor allen Dingen langfristig zu entlasten. Dies wird sich auch auf Landesebene positiv bemerkbar machen.

Zudem lockt der Tourismus dauerhaft Gäste aus dem In- und Ausland in eine Region- bespielhaft sei der Rhein-Erft-Kreis bennant- die auf einem guten Wege ist, sich durch neue, innovative Dienstleistungen hervorzutun.

Was möchten Sie in dem Segment Tourismus tun, um den Standort Rhein-Erft-Kreis attraktiv zu machen?
Wie stehen Sie zu der in Köln unmittelbar nach der Steuerantlastung der Hoteliers eingeführten "Kulturabgabe"/ Bettensteuer?

Ich freue mich, von Ihnen zu lesen.
Antwort von Gregor Golland
bisher keineEmpfehlungen
23.04.2010
Gregor Golland
Sehr geehrte Frau ,

Sie haben recht mit Ihrer Auffassung, dass der Tourismus für das Kölner Umland von großer Bedeutung ist. Der Rhein-Erft-Kreis hat sein Potential bereits erkannt und baut es aus. Der Verein Rhein-Erft-Tourismus e.V. ( www.rhein-erft-tourismus.de ) unter der Leitung des Landrates vernetzt bereits heute Bestehendes und hebt die vielfältigen Angebote an Rhein und Erft hervor.

Die Abtei in Brauweiler ist ebenso eine beeindruckende Sehenswürdigkeit, wie das Schloss Augustusburg meiner Heimatstadt Brühl. Wir sind auch ein alter Industriestandort. Tagebaue im Norden und Industrie in Hürth und Wesseling machen dies sehr deutlich. Die renaturierten Gebiete, wie etwa die Ville, sind ein ansprechendes Freizeit- und Erholungsgebiet. Auch das Phantasialand ist eine weltweit bekannte Attraktion. Michael Schumacher hat Kerpen berühmt gemacht und Reiner Calmund ist heute noch seiner Heimat Frechen verbunden. Wir haben zudem eine vielfältige und bunte Kulturlandschaft. Viele bekannte Schriftsteller und Künstler leben bei uns.

Durch die Regionale2010 schaffen wir weitere attraktive Sehenswürdigkeiten entlang der Römerstraße nach Trier, die durch unsere Kommunen läuft.

Zudem haben wir eine gute Infrastruktur. Mehrere Autobahnen ermöglichen kurze Wege. Flughäfen und Bahnhöfe sind leicht zu erreichen. Wir profitieren durch unsere Nähe zu Köln und Bonn. Aachen und Düsseldorf sind auch nahe. Bei uns kann man ruhig tagen und sich erholen.

Als Abgeordneter ist man Werber für seinen Wahlkreis und die Region. Die Städte und Kommunen brauchen Fürsprecher und das will ich sein. Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Denkmäler erhalten werden und unsere Infrastruktur weiter ausgebaut wird. Staatliche Kulturförderung ist kein Luxus. Sie ist notwendig!

In Köln wurde unlängst die Bettensteuer als neue Abgabe eingeführt. Davon sollen Kulturangebote profitieren. Die Entscheidung lag beim Stadtrat und nicht beim Landesparlament in Düsseldorf.
Ich bin immer skeptisch, wenn neue Steuern und Abgaben "erfunden" werden. Solche Schritte müssen wohl überlegt und abgewogen werden.
Die Bettensteuer lehne ich klar ab, zumal Sie meiner Meinung nach auch nicht zweckgebunden ist.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gregor Golland
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Ihre Frage an Gregor Golland
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