Gerwald Claus-Brunner (Piratenpartei)
Abgeordneter Landtag Berlin

Grunddaten
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Kommunikationselektroniker Mechatroniker
Ausgeübte Tätigkeit
MdA
Wohnort
-
Wahlkreis
Steglitz-Zehlendorf WK 1
Ergebnis
7,1%
Landeslistenplatz
13, über Liste eingezogen
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Generell muß in unserem Land ein Denkprozess angestoßen werden der in seiner Zielsetzung den Export von Waffen generell untersagt und auch dauerhaft unterbindet. Dazu ist es nicht relevant ob ich Gewehrmunition oder U-Boote die Kernwaffen abfeuern können exportiere, es können in beiden Fällen Menschen bewusst getötet werden. (...)
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Frage zum Thema Wirtschaft
09.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Claus-Brunner,

auf der Einladung zur 7. Sitzung des Sonderausschusses "Wasservertraege"
vermisse ich den Tagesordnungspunkt
  • Beschussfassung zu den Antraegen von Frau Kosche und Herrn Claus-Brunner
bzgl. der Bereitstellung von Daten ueber die Stellungnahme einer Anwaltskanzlei
zur Beihilfeanfrage der Bundesrepublik Deutschland.

Frau Dr. Reiter hat mir mitgeteilt, das "Antraege auf Anforderung von Materialien"
ueblicherweise unter "Verschiedenes" behandelt werden.

Damit kann man sich m.M.n. ggf. um eine klare Stellungnahme herummogeln.
Ich denke, man sollte gleich am Sitzungsanfang eine Abstimmung haben.

Mit freundlichen Gruessen


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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
16.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

ich entnehmen einem Bericht des "Tagesspiegels", das Sie einer Einladung des "Völklinger Kreises" nicht gefolgt sind und an diese Vereinigung einen sehr scharfen Brief geschrieben haben - inklusive Androhung rechtlicher Schritte. Zu diesem Vorgang hätte ich einige Fragen:

1. Meiner Vorstellung nach ist es das gute Recht jedes Bürgers, sich an Abgeordnete zu wenden. Dazu gehört auch das Recht eine Verbandes. Sie haben als Abgeordneter kein Recht darauf, von Anfragen oder Briefen verschont zu werden. Welche "rechtlichen Mittel" wollen Sie eigentlich gegen den Völklinger Kreis ergreifen, wenn Sie noch einmal einen Brief bekommen?

2. Sie haben ausgesagt, dass Sie sich mit Betroffenen, nicht aber mit "Lobbyisten" treffen wollen. Lässt sich das immer so klar trennen? Was sind für Sie in diesem Sinne "Lobbyisten"? Gehören Gewerkschaften dazu? Interessenverbände? Kirchen/Religionsgemeinschaften? Sind Sie der Auffassung, dass Menschen sich zur Verfolgung ihrer Interessen zusammen schliessen dürfen, Verbände, Vereine, Gruppen bilden dürfen - oder ist das dann schon "Lobbyismus"?

3. Wie wollen Sie Ihrer Arbeit als Abgeordneter nachgehen, wenn Sie keine Gruppen oder Verbände mehr treffen wollen? Sind Sie sicher, dass Sie dann einen Querschnitt durch die Gesellschaft mitbekommen? Besteht nicht die Gefahr, dass Sie damit an wesentlichen Interessen vorbeigehen?

4. Sie werden im Tagesspiegel mit der Auffassung zitiert, der Völklinger Kreis repräsentiere "Bessergestellte". Woran machen Sie das fest?`Und: wenn der VK "Bessergestellte" repräsentiert: besteht die Politik der "Piratenpartei" darin, solche "Bessergestellte" von vornherein nicht als Ansprechspartner zu sehen? Was ist dann das Publikum Ihrer Partei? Denken Sie, dies ist demokratisch? Repräsentieren Sie "das ganze Volk" als Abgeordneter?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Beste Grüße

R.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.05.2012
Von:
-

Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte

Hallo Herr Brunner,

im Gegensatz zu Herrn Schwertfeger möchte ich Sie dafür loben, Anliegen aller Art von Verbänden aller Art nur über Fachausschüsse anhören zu wollen. Es bliebe zu wünschen, würde diese für einen Volksvertreter eigentlich selbstverständliche Haltung Schule machen. Und erst recht bliebe zu wünschen, dass Abgeordnete nicht als gleichzeitige Verbandsvertreter ihr Brot von beiden Seiten geschmiert bekommen.

Frage: Gedenken Sie, über Ihr persönliches Beispiel hinaus im Abgeordnetenhaus diese beklagte Einheit von Mandat und Partikularinteresse zum Thema zu machen? Wenn Ja: Was gedenken Sie, konkret zu unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen
-
Antwort von Gerwald Claus-Brunner
bisher keineEmpfehlungen
19.05.2012
Gerwald Claus-Brunner
Dazu müsste ich zuerst einmal die genaue Rechtslage erforschen lassen was ich in naher Zukunft auch machen werde,ich vermute aber mal das das freie mandat eines Abgeordneten in diesem bereich greift und somit dann auch eine Verfassungs/gesetzesänderung nötig wäre zudem die jeweiligen Mehrheiten definitiv nicht gegeben sind. Somit bleibt nur mein persönliches Handeln und eigenes Vorbild.
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