Gert Weisskirchen (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Gert Weisskirchen
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Fachhochschulprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Rhein-Neckar
Ergebnis
36,9%
Landeslistenplatz
18, Baden-Württemberg
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(...) Da ich Jo Leinen seit vielen Jahren zu kennen glaube, erstaunt mich, wie er von Ihnen zitiert werden konnte. (...) Sollte er seine Meinung nicht geändert haben, und er bei der zitierten Meinung geblieben sein, würde ich das sehr "schräg" finden. (...)
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Frage zum Thema Gesundheit
16.08.2005
Von:
Dr.

Lieber Herr Weisskirchen,

als Wähler im Wahlkreis Rhein-Neckar bin ich an Ihrer Position zum Thema "Nichtraucherschutz in der Öffentlichkeit" interessiert. Viele Europäische Länder wie zum Beispiel Italien oder Irland haben inzwischen das Rauchen in Restaurants, Hotels und öffentlichen Gebäuden untersagt oder zumindest stark eingeschränkt.

Würden Sie als MdB ein derartige Gesetzesinitiative in Deutschland unterstützen?

Mit freundlichen Grüßen,
Dr.
Antwort von Gert Weisskirchen
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13.09.2005
Sehr geehrter Herr Dr. ,

der von der rot-grünen Regierung vorgelegte Aktionsplan Drogen und Sucht bezieht ausdrücklich legale Suchtstoffe mit ein. Erklärtes Ziel ist ein kritischerer Umgang der Menschen mit Suchtmitteln aller Art.
Gerade Kinder und Jugendliche können und sollen durch die Vermittlung von Lebenskompetenzen wirksam vor Suchtgefahren geschützt werden.

Die Maßnahmen zur Senkung des Tabakkonsums in Deutschland bilden einen Schwerpunkt unserer Gesundheitspolitik. Mit der Neufassung des Jugendschutzgesetzes ist die Abgabe von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit April 2003 verboten.
Zigaretten-Kleinpackungen sind seit Januar 2005 nicht mehr erlaubt; Zigarettenautomaten müssen spätestens ab 2007 technisch so ausgerüstet sein, dass der Zugang für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verhindert wird.

Der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, in Schulen, Krankenhäusern und Gaststätten wurde durch Initiativen der rot-grünen Bundesregierung gezielt gestärkt und damit der zu beobachtende allmähliche gesellschaftliche Wandel beim Thema Rauchen eingeleitet.

Mit der sukzessiven Erhöhung der Tabaksteuer und die Einführung einer Sondersteuer auf Alkopops 2004 erschwerten wir die Verfügbarkeit dieser Stoffe gerade für Kinder und Jugendliche, was nachweisbar zu einem deutlichen Konsumrückgang führte. Trotz des Widerstands der Union und FDP stellen diese verbrauchsteuerlichen Maßnahmen somit erfolgreiche Beispiele für eine moderne Suchtpolitik dar.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Familie
11.09.2005
Von:

Hallo Herr Weisskirchen,

ich kenne sehr viele Leute, die gegen die Homoehe sind. Es geht dabei auch nicht um die Diskriminierung Homosexueller, sondern darum, dass das Privileg der Ehe nicht beliebig vergeben wird.

Ich möchte Sie fragen, inwiefern Sie sich dafür einsetzen werden, die Homoehe rückgängig zu machen und zu verhindern, dass eine generelle Kinderadoption für die Homoehe geschaffen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Gert Weisskirchen
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14.09.2005
Sehr geehrte Frau ,

das Bundesverfassungsgericht hat die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft in seinem Urteil vom 17. Juli 2002 für mit dem Grundgesetz vereinbar erklärt. Die Koalition verbessert mit dem Gesetz die rechtliche Stellung eingetragener Lebenspartnerschaften, noch bestehende Benachteiligungen gleichgeschlechtlicher Lebenspartner werden beseitigt. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine moderne Gesellschaftspolitik.

Zukünftig soll die Adoption von leiblichen Kindern des Lebenspartners zulässig sein (so genannte Stiefkindadoption). Die Rechtstellung des Kindes gegenüber dem Nichtelternteil wird somit erheblich verbessert.

Der andere leibliche Elternteil wird durch das Erfordernis seiner Zustimmung geschützt. Zudem muss die Adoption dem Kindeswohl dienen.

Herzlich grüßt

Ihr Gert Weisskirchen, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
11.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Weisskirchen,
welche Massnahmen wollen Sie zum Nichtraucherschutz in der nächsten Legislaturperiode ergreifen bzw. unterstützten (z. B. Rauchverbote in Restaurants und Kneipen, Tabakwerbeverbot, Abschaffung von Zigarettenautomaten etc.)?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort von Gert Weisskirchen
bisher keineEmpfehlungen
13.09.2005
Sehr geehrter Herr ,

der von der rot-grünen Regierung vorgelegte Aktionsplan Drogen und Sucht bezieht ausdrücklich legale Suchtstoffe mit ein. Erklärtes Ziel ist ein kritischerer Umgang der Menschen mit Suchtmitteln aller Art. Gerade Kinder und Jugendliche können und sollen durch die Vermittlung von Lebenskompetenzen wirksam vor Suchtgefahren geschützt werden.

Die Maßnahmen zur Senkung des Tabakkonsums in Deutschland bilden einen Schwerpunkt unserer Gesundheitspolitik. Mit der Neufassung des Jugendschutzgesetzes ist die Abgabe von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit April 2003 verboten.
Zigaretten-Kleinpackungen sind seit Januar 2005 nicht mehr erlaubt; Zigarettenautomaten müssen spätestens ab 2007 technisch so ausgerüstet sein, dass der Zugang für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verhindert wird.

Der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, in Schulen, Krankenhäusern und Gaststätten wurde durch Initiativen der rot-grünen Bundesregierung gezielt gestärkt und damit der zu beobachtende allmähliche gesellschaftliche Wandel beim Thema Rauchen eingeleitet.

Mit der sukzessiven Erhöhung der Tabaksteuer und die Einführung einer Sondersteuer auf Alkopops 2004 erschwerten wir die Verfügbarkeit dieser Stoffe gerade für Kinder und Jugendliche, was nachweisbar zu einem deutlichen Konsumrückgang führte. Trotz des Widerstands der Union und FDP stellen diese verbrauchsteuerlichen Maßnahmen somit erfolgreiche Beispiele für eine moderne Suchtpolitik dar.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gert Weisskirchen
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Frage zum Thema Außenpolitik
11.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Weisskirchen,

da Israel weder Menschenrechte, die Genfer Konvention, das Völkerrecht, UNO-Resolutionen und Urteile des Internationalen Gerichtshofes achtet, wollten wir fragen, ob Sie internationale Sanktionen gegen Israel unterstützen.

MfG
Antwort von Gert Weisskirchen
1Empfehlung
13.09.2005
Sehr geehrter Herr ,

internationale Sanktionen müssen vom UN-Sicherheitsrat verhängt werden. Die Veto-Macht USA würde einen solchen Beschluss auf jeden Fall verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gert Weisskirchen
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Ihre Frage an Gert Weisskirchen
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