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Sehr geehrter Frau Frechen,
seit vielen Jahren befasse ich mich mit den sozialen Aspekten Deutschlands und der besonderen Diskrepanz zwischen dem vermeintlich allein selig machenden Wirtschaftswachstum in Bezug zu dem Überbordenden Verbrauch der endlichen Ressourcen, nebst Verschmutzung/Zerstörung unserer Natur. Es kann so nicht mehr weitergehen, die Bäume wachsen schließlich nicht in den Himmel! Es bedarf eines grundlegenden Wechsels unseres krankenden Systems, eines Paradigmen-Wechsels, an breiter Front! Dies beginnt bei der Ausmerzung der stetig zunehmenden Armut einer zunehmend wachsenden, ins Neo-Prekariat abdriftenden Bevölkerungsgruppe, über die unsägliche Zweiklassenmedizin, bis zu der breiten Ungerechtigkeit in unserem Lande, die betreffend die nichts haben und denen, die es Dank ihrer Lobbyisten, von allen Seiten noch kräftig rein gestopft kriegen.
Es bedarf innovativer Ideen und tatkräftiger Menschen in der Politik mit der Chuzpe, diese unbeirrt zu realisieren.
Ein solches bahnbrechendes Konzept ist das bedingungslose Grundeinkommen, wie es seit geraumer Zeit schon diskutiert wird und nun seit wenigen Jahren einer wachsenden Beliebtheit erfreut; Bei Menschen aller "Klassen", die bereits über die Weitsichtigkeit verfügen, was die Etablierung des bGE an Potential in sich birgt zur Lösung nahezu aller bekannten sozialen und ökologischen Verwerfungen unserer Gesellschaft! Sicher ist Ihnen, sehr geehrter Frau Frechen, das bGE keine Unbekannte, denn auch in ihrer Partei (gerade in der RheinErft-Kreisgruppe, die mich diesbezüglich einmal zu einem Vortrag eingeladen hat), gibt es Protagonisten, die an diesem innovativen zukunftsweisenden Instrument arbeiten und es transportieren, bzw. etablieren wollen!
Wie stehen Sie persönlich dazu, die Frage die mich gerade vor der anstehenden Wahl bewegt? Sind Sie als potentieller zukünftiger Abgeordneter meiner Kommune die Frau, die auch über den Tellerrand hinaus schaut und das bGE ebenfalls gern weiter befördern möchte!?