Gabriele Dobusch (SPD)
Abgeordnete Landtag Hamburg

Grunddaten
Geburtstag
25.07.1958
Berufliche Qualifikation
Medien- und Sozialwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Referentin für Netzprojekte
Wohnort
Hamburg Altona
Wahlkreis
Altona , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Diese Einschätzung teile ich nach den mir vorliegenden Informationen nicht. Und ich sehe Ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch nicht bedroht. ("By the way": Wenn Sie die Rote Flora und die Demo zu ihrem Erhalt in den Zusammenhang "Erhalt von Jugend- und Kulturzentren" stellen, dann werden Sie damit dem Eigenanspruch der FloristInnen aber auch wirklich nicht gerecht.)

Zu Art und Umfang des Polizeieinsatz gab es ja bereits in der Berichterstattung reichlich Informationen und Erläuterungen u.a. vom Innensenator. Wenn Sie daran interessiert sind, lasse ich Ihnen gerne Hinweise dazu zusammenstellen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
08.05.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Dobush,

am Samstag, 30.4.2011 sah ich auf meinem Nachhauseweg in der Max-Brauer-Allee ein Polizeiaufgebot, das mich sehr erschreckt hat und das ich als Provokation empfand: Wasserwerfer, viele Polizeibusse und -autos sowie jede Menge PolizistInnen in voller Ausrüstung. Auf meine Frage, warum dieser massive Polizeiaufmarsch gegen eine Demonstration, die sich u.a. gegen die Schließung der Roten Flora wehrt, antwortete ein Polizist, ob ich brennende Autos gut fände. Oder z.B. die kaputte Scheibe am Bus. Ich verneinte, wollte aber wissen, wie er darauf komme, dass ein oder mehrere Teilnehmer der Demonstration dies gewesen wären. Er erwiderte: "Ein alter Mann wird es wohl nicht gewesen sein!" Eine solch unqualifizierte Antwort habe ich nicht erwartet. Sie lässt aber tief blicken. Deshalb meine Fragen an Sie, Frau Dobusch:
1. Wie werden die Polizistinnen und Polizisten auf Ihre Einsätze bei Demonstrationen z.B. für mehr Jugend- und Kulturzentren vorbereitet? Inhaltlich und auch in Hinblick auf den Einsatz von Gewalt. Welche Änderungen streben Sie und Ihre Partei an?
2. Bei einem derartig provokanten Polizeiaufmarsch kann ich nicht sicher sein, die Teilnahme an einer Demonstration unversehrt zu überstehen. Dadurch aber ist mein im Grundgesetz verankertes Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht mehr gewahrt. Was gedenken Sie und Ihre Partei dagegen zu tun?
Interessiert sehe ich Ihrer Antwort entgegen.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Gabriele Dobusch
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01.07.2011
Gabriele Dobusch
Sehr geehrte Frau ,

entschuldigen Sie die wirklich späte Antwort - Ihre Anfrage ist einfach im Zuge der Umorganisation meines Abgeordnetenbüros untergegangen (was natürlich nie passieren sollte).

Sie berichten von einem Geplänkel mit einem Polizisten am Rande einer Demo. Zu erwarten, dass am Rande eines solchen Geschehens ein Polizist im Einsatz jederzeit befähigt (und auch beauftragt) sein sollte, Sinn und Zweck dieses Einsatzes ausführlich zu debattieren, halte ich für überzogen.
Natürlich gehört Ihre Frage zum üblichen - und zu erwartenden - Verhalten von DemonstrantInnen (jedenfalls nach meinen Erfahrungen), aber es gehört wohl auch zum üblichen - und zu erwartenden -Verhalten von Polizisten, so zu reagieren: etwas genervt, nicht vorbildlich im Sinne von den BürgerInnen zugewandt und deeskalierend, aber auch nicht mehr.

Zu Ihrer Beschreibung des Vorgehens der Polizei als "provokant": Diese Einschätzung teile ich nach den mir vorliegenden Informationen nicht. Und ich sehe Ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch nicht bedroht. ("By the way": Wenn Sie die Rote Flora und die Demo zu ihrem Erhalt in den Zusammenhang "Erhalt von Jugend- und Kulturzentren" stellen, dann werden Sie damit dem Eigenanspruch der FloristInnen aber auch wirklich nicht gerecht.)

Zu Art und Umfang des Polizeieinsatz gab es ja bereits in der Berichterstattung reichlich Informationen und Erläuterungen u.a. vom Innensenator. Wenn Sie daran interessiert sind, lasse ich Ihnen gerne Hinweise dazu zusammenstellen.

Mit besten Grüßen

Gabi Dobusch (MdHB)
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
02.07.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Dobusch,

dass Sie mir erst spät auf meine Fragen antworteten finde ich nicht schlimm. Bedenklich hingegen finde ich, dass zu zum einen Ihre Vermutungen zu Fakten erheben und zum anderen meine Fragen nicht beantworten, sondern Behauptungen aufstellen und mich auf andere verweisen.
Ich habe bewusst Sie angeschrieben. Was an meinen beiden Fragen haben Sie nicht verstanden?

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Gabriele Dobusch
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08.07.2011
Gabriele Dobusch
Sehr geehrte Frau ,

bevor wir uns hier weiter missverstehen, möchte ich Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch einladen. Ich bin in den nächsten drei Wochen in Hamburg und habe aufgrund der Parlamentsferien auch einen nicht ganz so dichten Terminkalender. Gern lade ich Sie in mein Abgeordnetenbüro in der Max-Brauer-Allee ein, aber Sie können auch gern einen anderen Vorschlag machen: bitte mailen an kontakt@gabi-dobusch.de .

Einen schönen Sommer

Gabi Dobusch
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
19.07.2011
Von:

Hallo Frau Dobusch!

Meine Frage bezieht sich auf das Areal der Alten Rindermarkthalle am Neuen Kamp, Ecke Budapester Straße.
In 2010 gab es einen Architektenwettbewerb zur Neuplanung/Umgestaltung der Alten Rindermarkthalle zu einer Music-Hall, seitdem ist der Informationsfluss (wahrscheinlich auch Regierungungswechselbedingt) zum erliegen gekommen.

Daher meine Fragen:

1. Ist ein Bürgerbeteiligungsverfahren im weiteren Planungprozess vorgesehen?

1.1 Wie könnte ihrer Meinung nach so eine Beteiligung zur (Um-)Gestaltung des Areals aussehen?

2. Gibt es schon konkrete Pläne bezüglich einer Zwischennutzung des Areals?

3. Ist ihnen die "Wunschproduktion" die seitens der Initiative "Unser Areal" an Herrn Markus Schreiber übergeben wurde bekannt?

3.1 Und auf welche Weise könnten die Wünsche berücksichtigung finden?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Gabriele Dobusch
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01.08.2011
Gabriele Dobusch
Sehr geehrter Herr ,

ich habe mich bei meinem Kollegen Andy Grote erkundigt - er ist für Sie der richtige Ansprechpartner und kann Ihnen - als zuständiger Wahlkreisabgeordneter und Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion für Stadtentwicklung - auch detailliert Antwort auf Ihre Fragen geben.
Daher schlage ich vor, dass Sie direkt mit ihm Kontakt aufnehmen:

Andy Grote
SPD-Abgeordnetenbüro St. Pauli
Clemens-Schultz-Straße 45
20359 Hamburg
Tel.: 040 - 79 69 39 07
Fax: 040 - 79 69 39 08
Andy.Grote@spd-fraktion-hamburg.de

Ihnen noch einen schönen Sommer

Gabi Dobusch
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
18.08.2011
Von:

Guten Tag,

als lokalpatriotische Hamburgerin frage ich mich, warum am Hamburger Hafen, fast das gesamte Elbufer mit architektonisch fragwürdigen Büro und Appartment Bauten zugestellt wurde und die Bürger lediglich nur gebührenpflichtige Parkräume an sehr wenigen Stellen nutzen können. Besonders abweisend und hässlich wirken z,B, die "Klötze" in Altona/Holzhafen.

Welcher verantwortliche Senator bzw, Senatsbehörde genehmigt so etwas und gilt nicht noch der Grundsatz., dass 3% der Bausumme für Gestaltung investiert werden muss??

Selbst der hamburger Michel versteckt inzwischen sich hinter m.E. überflüssigen Bürobauten schlechte Stils.

Ich finde, Hässliche Architektur macht Krank.

Bitte nehmen Sie Stellung und nennen sie mir die Verantwortlichen in Hamburg. Danke !


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Frage zum Thema Umwelt
13.04.2012
Von:

Sehr geehrte Fr.Dobusch,

wie werden Sie abstimmen: Vollständige Übernahme der HH-Stromnetze oder 25,1%.
Begründen Sie bitte Ihre Meinung.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Gabriele Dobusch
bisher keineEmpfehlungen
18.04.2012
Gabriele Dobusch
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Interesse an diesem wichtigen Thema, welches derzeit sehr viele Hamburger und Hamburgerinnen beschäftigt.

Unsere Fraktion hat sich in dieser Frage hinter das vom Senat vorgestellte Energiekonzept für Hamburg gestellt und wird entsprechend abstimmen. Unser oberstes Ziel ist es, zur Energiewende in Hamburg beizutragen und dabei den Klimaschutz und die Umweltaspekte vorrangig zu berücksichtigen. Der erste Schritt hierzu wird mit dem Umstieg auf Fernwärme über ein effizientes Gas-Dampf-Turbinen-Kraftwerk sowie der Errichtung von Energiespeichermöglichkeiten von erneuerbaren Energien z.B. in Tiefstack getan, wie vertraglich mit Vattenfall und E.ON vereinbart. Auch über den weiteren Zubau und die Zuschaltung von Blockheizkraftwerken sowie den wichtigen Ausbau der Netze (Stichwort "smart grid" - intelligentes Stromnetz) für dezentrale Energieerzeugung und Stromeinspeisung werden wir unserem Ziel näher kommen. Mit den Vereinbarungen im "Energiekonzept für Hamburg" ist gewährleistet, dass die Energieversorger dieses Ziel ebenso verfolgen werden. Damit hat sich der Senat unabhängig von dem Zwang gemacht, 100% der Energienetze besitzen zu müssen, um die Energiewende voran zu treiben. Dies vermindert das nicht unerhebliche wirtschaftliche Risiko und bindet weniger Mittel. Angesichts der Schuldenbremse gilt es, noch stärker auf Effizienz zu achten als bisher.
Im Zuge des Verfahrens und des Bürgerbegehrens "Unser Hamburg - Unser Netz" wurden Stimmen laut, eine 100% Beteiligung ermögliche - anders als eine 25% Beteiligung - eine freie Preisgestaltung und entsprechende Preissicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Der Einfluss der Stadt Hamburg ist jedoch in beiden Fällen begrenzt, da die hierfür relevanten Durchleitungsgebühren von der Bundesnetzagentur genehmigt werden und die Preisgestaltung allein durch die Regulierungsbehörde erfolgt.

Die SPD-Fraktion nimmt die Bürgerinnen und Bürger und ihr demokratisches Engagement aber sehr ernst. Für den Fall, dass der Volksentscheid der Initiative "Unser Hamburg - Unser Netz" Erfolg hat, wurde deshalb die verbindliche Vereinbarung getroffen, den Vertrag rück-abzuwickeln. Damit ist gewährleistet, dass die seit 2004 geltende verfassungsmäßige Verbindlichkeit der Ergebnisse eines Volksentscheides trotz der jetzigen Entscheidung umgesetzt werden kann.

Wir haben alle Positionen gründlich abgewogen und sind überzeugt, mit dem jetzt eingeschlagenen Weg die ökologische Energiewende in Hamburg erreichen zu können.

Wenn Sie weitere Fragen hierzu haben, können Sie mich gerne in eine der nächsten Bürgersprechstunden in meinem Büro besuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Dobusch, MdHB
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