Franziska Junker (DIE LINKE)

Franziska Junker
© F. Junker
Geburtstag
20.05.1963
Berufliche Qualifikation
Einzelhandelskauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
Automobilumschlag
Wohnort
Neukamperfehn
Wahlkreis
Leer
Ergebnis
3,1%
Landeslistenplatz
-
(...) Die Zeit drängt und die schwarz-gelbe Koalition versucht nun , sich aus der Verantwortung zu ziehen. Weil Krippenplätze in vielen Kommunen nicht ausreichend zur Verfügung stehen, wird ab 2013, gleichzeitig mit dem neuen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz,das neue Betreuungsgeld gezahlt. Wer auf einen Krippenplatz für sein Kind verzichtet, soll zusätzlich zum Kindergeld monatlich 150,00 Euro pro Kind als Betreuungsgeld erhalten.Dieses könnte von vielen Eltern als verlockender Rettungsanker zum wirtschaftlichen Überleben gesehen werden. (...)
 
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Frage zum Thema Kultur und Medien
07.12.2012
Von:

ARD-ZDF-Kampagne "Freie Medien für freie Meinungen - Dank Ihres Rundfunkbeitrags."

Sehr geehrte Frau Franziska Junker,

was halten Sie von der o.g. Werbe-Kampagne der Öffentlich - Rechtlichen? Was soll denn überhaupt so eine kostspielige Anzeigen-Kampagne in den Printmedien, die noch bis Ende März 2013 laufen soll? Wir müssen ab dem 01.01.2013 A L L E einen Beitrag (Haushaltsabgabe = 17,98 €) für die öffentlich-rechtlichen Sender an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio (neue GEZ) bezahlen. Egal ob wir überhaupt HÖHREN oder SEHEN wollen oder können. Wozu dann noch so eine kostspielige Männer-Werbe-Kampagne?

Reklame macht Sinn, wenn man ein Produkt verkaufen möchte, wenn der Verbraucher frei über den Kauf, die Nutzung entscheiden kann, aber Reklame für eine "Zwangsmaßnahme” - mit dem durch diese Zwangsmaßnahme eingenommenen Geldern - ist zynisch und nichts anderes als eine Machtdemonstration der Öffentlich-Rechtlichen. Aus dem jährlichen 7,5 Milliarden-Topf. Auf Kosten der Gebührenzahler ....

Für Ihren Wahlkampf wünsche ich Ihnen viel Erfolg und den Gewinn möglichst vieler Nichtwähler für eine hohe Wahlbeteiligung bei der Niedersachsenwahl 2013

Ihr

Antwort von Franziska Junker
1Empfehlung
08.12.2012
Franziska Junker
Sehr geehrter, Herr ,
ich kann Ihnen nr Recht geben . Dieses Geld ,hätte man lieber zur Beitragsbefreiung, " für Behinderte mit dem Merkzeichen RF ( z.B. stark Sehbehinderte und Hörgeschädigte ) " einsetzen sollen.

Ihre
Franziska Junker
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Frage zum Thema Arbeit
31.12.2012
Von:

Ver.di - OV für den Landkreis Leer, im Dezember 2012
Offener Brief
an die Kandidatinnen und Kandidaten ( WK 83 und 84) der Landtagswahl in Niedersachsen 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 20. Januar 2013 wird darüber entschieden, wem die politische Verantwortung für unser Bundesland Niedersachsen für die nächsten Jahre übertragen wird.
"Die Sonntage und staatlich anerkannte Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt." So fordert es Artikel 140 unseres Grundgesetzes.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Dezember 2009 in seinem Urteil festgestellt, dass die derzeit praktizierten sonntäglichen Ladenöffnungszeiten einen Eingriff in die grundgesetzlich garantierte Sonn- und Feiertagsruhe darstellen, der nur in engen Grenzen zu rechtfertigen sei.
Das Bundesverfassungsgericht urteilte, dass ein ausreichender Sachgrund für die Sonntagsöffnungen vorhanden sein muss.
Weder das alltägliche Einkaufsinteresse von Kunden noch das wirtschaftliche Interesse von Händlern rechtfertigen nach unserer Ansicht solche weitgehende Ausnahmeregelungen wie in Niedersachsen.
In Leer waren Ladengeschäfte sogar am Muttertag und am 3. Oktober 2012 geöffnet.
Zudem waren in Leer im Jahr 2012 an sieben Samstagen Geschäfte in der Innenstadt bis 24:00 Uhr geöffnet. Sogar an allen vier Adventssamstagen wurde zum Mitternachts-Shopping eingeladen.
Wir sind der Ansicht:
Mitternachts-Shopping und Sonderöffnungen an Sonntagen sind frauen- kinder- und familienfeindlich.
Wir fragen Sie als Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl 2013:
1. Wie beurteilen Sie sog. "Events" wie "Moonlight"- und "Mitternacht-Shopping"?

2. Sind Sie auch der Ansicht, dass das Ladenöffnungsgesetz in Niedersachsen mit seinen zahlreichen Ausnahmeregelungen dringend geändert werden muss?
Wie soll diese Änderung nach Ihrer Ansicht aussehen?

3. Für welche konkreten Maßnahmen des Sonntags- und Feiertagsschutzes würden Sie sich im Falle Ihrer Wahl einsetzen?
Antwort von Franziska Junker
2Empfehlungen
03.01.2013
Franziska Junker
DIE LINKE wird nicht um den heissen Brei herumreden: es bleibt für mich und meine Parteigenossen_innen dabei, den eigentlichen "Leistungsträgern" unserer Gesellschaft, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern höchsten Stellenwert einzuräumen, wie es bereits jetzt unsere kommunalen Mandatsträger_innen in Niedersachsen in den Parlamenten vielerorts praktizieren:

zu Frage 1: "Moonlight-" und/oder "Mitternachts-Shopping" sind keine "Events" sondern Werbemaßnahmen der Unternehmen und dienen damit einzig und allein der Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten und deren Familien, sie stellen keinen Sachgrund für verlängerte Ladenöffnungszeiten dar. Die damit verbundenen Arbeitszeitstrukturen sind familienfeindlich und benachteiligen vor allem Alleinerziehende, ob männlich oder weiblich. Sie verbessern auch nicht nennenswert das Einkommen der betroffenen Arbeitnehmer_innen, weil die abgeleisteten Überstunden oft zu Unzeiten als Freizeit abgegolten werden und dazu eventuell noch die Steuerlast erhöhen. Als Landtagskandidatin stelle ich mich solidarisch an die Seite der Gewerkschafter_innen, die gegen solche Auswüchse der kapitalistischen Konsumbranche gerade zu Feiertagen, Muttertag und besinnlichen Festen wie der Adventszeit aufstehen und protestieren, ohne wenn
und aber!

zu Frage 2: Eine Änderung der Handhabung des Ladenschlussgesetzes ist meiner Ansicht nach unumgänglich und dringend erforderlich. Die gesetzliche Regelung der Ladenschlusszeiten wäre ausreichend, wenn die dazu jetzt offenbar möglichen Ausnahmeregelungen weitgehend beseitigt und Verstöße konsequent und spürbar geahndet werden.

zu Frage 3: Eine arbeitnehmerfreundliche Begrenzung der Öffnungszeiten an für die Gesellschaft wichtigen Sonn- und Feiertagen ohne "Event-Ausnahmen" wäre sinnvoll und würde meine Befürwortung finden. "Arbeitnehmerfreundlich" wären Regelungen, die Familien mit Kindern und auch Alleinerziehenden ausreichend Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ohne "Konsumstress" einräumen. Dazu könnten Unternehmen der Verkaufsbranche ihren Teil durch Sponsoring von breit gefächerten Freizeitangeboten ohne Verkauf (aber begrenzt möglicher Werbung) beitragen. Hierbei wären beiderseits die Interessen gewahrt und die vorhandenen Freizeitmöglichkeiten könnten so auch von Müttern/Vätern/Kindern genutzt werden, die nicht immer über genügend Mittel dazu verfügen. Auch für solche Regelungen möchte ich mich als Landtagsabgeordnete einsetzen. Bitte geben Sie mir dazu Ihre
Stimme.
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Frage zum Thema Soziales
03.01.2013
Von:

Hallo Frau Junker,

bitte erklären Sie mir, wie die Linke die Alterarmut bekämpfen will !

Herzliche Grüsse
D.
Antwort von Franziska Junker
2Empfehlungen
04.01.2013
Franziska Junker
Hallo Frau ,"

die sogenannte Zuschussrente ist reine Oberflächenkosmetik. Erstens kämen nur sehr wenige in den Genuss dieser Rente. Nur wer durchgängig gearbeitet und dazu auch noch eine private Rentenversicherung abgeschlossen hat, wäre zuschussberechtigt. Das Ganze ist nichts anderes als Wahlkampfgetöse. Zweitens ändert sich nichts an den Ursachen für Altersarmut. Die liegen nämlich in der katastrophalen Arbeitsmarkts- und Rentenpolitik der letzten Bundesregierungen begründet, von Schröder und Merkel und bis heute verteidigt von Steinmeier und Steinbrück. Wir brauchen eine nachhaltige Politik, die die Probleme an den Ursachen anpackt und nicht nur an Symptomen herumpfuscht. Dazu gehört ein flächendeckender MIndestlohn , die Wiedereinführung der alten Rentenformel und die Einführung einer solidarischen Mindestrente.

Gruß Franziska Junker
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Frage zum Thema Soziales
04.01.2013
Von:

wie stehen sie zum Thema Betreuungsgeld und Kita Plätze?
Antwort von Franziska Junker
2Empfehlungen
06.01.2013
Franziska Junker
Hallo Frau ,

ab 2013 hat jedes Kind ab dem Alter von einem Jahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Zeit drängt und die schwarz-gelbe Koalition versucht nun , sich aus der Verantwortung zu ziehen. Weil Krippenplätze in vielen Kommunen nicht ausreichend zur Verfügung stehen, wird ab 2013, gleichzeitig mit dem neuen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz,das neue Betreuungsgeld gezahlt. Wer auf einen Krippenplatz für sein Kind verzichtet, soll zusätzlich zum Kindergeld monatlich 150,00 Euro pro Kind als Betreuungsgeld erhalten.Dieses könnte von vielen Eltern als verlockender Rettungsanker zum wirtschaftlichen Überleben gesehen werden. Genau darauf scheint unsere Bundesregierung zu hoffen.So werden gerade diejenigen, die durch Armut ohnehin schlechtere Lebensbedingungen und weniger Chanchen haben, von früher Kindheit an vom Bildungssystem abgekoppelt.Hierdurch besteht die Gefahr, dass sie berreits im Kindergartenalter das Entwicklungs - und Bildungsniveau von Gleichalttrigen nicht erreicht haben und diese Defizite bis zum Schulbeginn nicht mehr aufholen können. DIE LINKE wird die Kindertaggesstätten durch folgende Maßnahmen stärken; 1. sofortige Einlösung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz, 2. Beitragsfreiheit für alle Krippen und Kindergärten sowie ein gemeinsames, kostenfreies und gesundes Mittagsessen.
Ich bitte um Ihre Stimme
Gruß Franziska
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Frage zum Thema Arbeit
06.01.2013
Von:

Hallo Frau Junker,

befürworten Sie den Mindestlohn?
In welchen Branchen sollte unbedingt der Mindestlohn eingeführt werden?

Gruss
Antwort von Franziska Junker
2Empfehlungen
09.01.2013
Franziska Junker
Hallo Frau ,

ich bin für eine faire Bezahlungen in allen Branchen.Der gesetzliche Mindestlohn von 10,00 Euro sollte jede und jeder Beschäftigte erhalten . Wenn mann davon ausgeht, dass ein Arbeitnehmer eine 40 Stunden Woche hat, kann Er oder Sie mit diesem Einkommen gerade so Auskommen. (als Alleinstehender )

In diesem Sinne
Frau Junker
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