Franz-Xaver Romer (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Franz-Xaver Romer
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Mechaniker
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Biberach
Landeslistenplatz
keinen, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) Dies hat die Union sicher Stimmen gekostet. Mir persönlich ist eine ehrliche Aussage vor der Wahl lieber als eine Überraschung nach der Wahl. Das CDU-Regierungsprogramm 2009 spart mit konkreten Aussagen nicht, sagt aber klar, dass die Leistungsträger langfristig entlastet werden müssen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Franz-Xaver Romer
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Frage zum Thema Umwelt
30.06.2009
Von:

In ihrer Parteizeitschrift CDU intern, Ausgabe 12-2008 Seite 18 wird die Junge Union (JU) auf Ihrem Deutschlandtag in Rust mit den Worten zitiert, dass sie sich zum Bau neuer Kernkraftwerke bekennt.

  • Wie ist Ihre Meinung zur weiteren Nutzung von Kernenergie?
  • Wie ist Ihre Meinung zum DESERTEC Projekt?
Antwort von Franz-Xaver Romer
bisher keineEmpfehlungen
01.07.2009
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.
Die Union hat sich immer für die weitere Nutzung der Kernenergie ausgesprochen. Das bedeutet, dass wir mittelfristig, solange wir keine Vollversorgung durch erneuerbare Energien haben, die laufenden Kernkraftwerke nutzen wollen. Langfristig müssen wir versuchen, mehr erneuerbare Energien zu erschließen, die Versorgungssicherheit garantieren. Auch ist dabei zu beachten, dass wir uns nicht abhängig machen dürfen von Gaslieferungen oder Stromimporten aus dem Ausland. Persönlich bin ich der Meinung, und diese wird mir bei Gesprächen mit Fachleuten immer wieder bestätigt, dass es in Deutschland ohnehin nicht möglich sein wird, gegen die Proteste der jeweiligen Anwohner, Städte und Gemeinden, neue Atomkraftwerke zu errichten.
Vom Desertec-Projekt habe ich bisher auch nur aus den Medien erfahren. Es klingt verlockend, Solarstrom in der Sahara zu gewinnen und nach Europa zu leiten. Die Realisierbarkeit kann ich kaum einschätzen. Sicher haben Sie Verständnis, dass ich zu diesem Thema nicht mehr sagen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Internationales
09.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

die OSZE entsendet erstmalig Wahlbeobachter zur Bundestagswahl 2009 nach Deutschland.
Diese Tatsache verwundert mich, zumal mir diesbezüglich keine Forderungen aus unserer Gesellschaft bekannt sind.
Wieso werden wir beobachtet?
Sind ihnen die Herkunftsländer der Beobachter bekannt?
Welche Gewichtung haben die Aussagen der Beobachter(Länder) in denen selber keine Demokratie herrscht?

MfG
G.
Antwort von Franz-Xaver Romer
bisher keineEmpfehlungen
01.09.2009
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Nach meinen Informationen haben die OSZE-Länder vereinbart, sich gegenseitig zur Wahlbeobachtung einzuladen. Auch die Bundesrepublik spricht diese Einladung turnusmäßig aus. Die Wahlen in Deutschland gelten aber immer als beispielhaft und werden von der OSZE als hervorragend eingeschätzt. Da die OSZE aber noch niemals Wahlbeobachter zu Bundestagswahlen entsandt hat, wurde der Einladung in diesem Jahr gefolgt. Ich gehe davon aus, dass auch bei der diesjährigen Bundestagswahl alle Bedingungen für eine freie, gerechte und demokratische Wahl gegeben sind.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Soziales
13.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

leider scheiden Sie in Kürze aus den Bundestag aus.
Ich bedauere es sehr,da Sie zu meinen Wahlkreis gehören.
Ich suche,da ich mit meiner Anfrage direkt an Sie keine Antwort bekommen habe, den Weg zu Ihnen über das Abgeordnetenwatch.
Da Sie Mitglied in den Ausschüssen Arbeit und Soziales sind,wäre mir Ihre Meinung in meiner Problematik und derer vieler anderer Flüchtlinge und Übersiedler wichtig.

Wir haben 1986 den Unrechtsstaat DDR den Rücken gekehrt.
Haben Repressalien in Kauf genommen(2 Jahre) und unter widrigen Umständen die DDR mit meiner Familie verlassen. Wir haben uns offen mit Namen und Adresse dem DDR Machthabern zu erkennen gegeben. Im Notaufnahmeverfahren wurden wir Übersiedler im Bundesgebiet als BRD Bürger eingegliedert mit der Zusage rentenmäßig nach den FRG bewertet zu werden. Nach der Wiedervereinigung stehen wir ohne weitere Ankündigung plötzlich als Personen aus den Beitrittsgebiet da. Wir werden rentenmäßig nicht mal gleichgestellt,sondern schlechter gestellt als jene,die die DDR nie verlassen haben.
Wer,wenn nicht die Flüchtlinge und Übersiedler haben den größten Anteil an der Wiedervereinigung?Sie haben das System ungeheuer geschwächt und die Mauer zu Fall gebracht. Unsere Flucht und Ausreise aus der DDR wurde uns in der Rentenberechnung zum Verhängnis.
Durch die weitere Einführung eines Stichtages(30.06.1990 Intelligenzrente für Ingenieure)und das RÜG(18.05.1990) beides eingeführt zu diesen Zeitpunkt für DDR Bürger im Beitrittsgebiet und nicht für BRD Bürger,wird unsere DDR Tätigkeit mit niedrigen Entgeltpunkten bewertet.Diese Bewertung ist für jeden Flüchtling und Übersiedler mit größeren Rentenverlusten verbunden.
Wenn durch die schnelle Widervereinigung Fehler gemacht wurden bzw. einiges nicht beachtet wurde,muß doch in einer Demokratie eine Korrektur dieser Nichtbeachtung möglich sein.
Finden Sie Herr Romer diesen Vorgang und diese Behandlung gerecht und sozial vertretbar?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Franz-Xaver Romer
6Empfehlungen
02.09.2009
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Da mir Ihr Fall doch sehr komplex erscheint, bitte ich Sie, sich an mein Berliner Büro zu wenden. Gerne werde ich dann versuchen, Ihnen weiterzuhelfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich weitere Informationen benötige, um zu einer Einschätzung zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Romer, MdB
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