Frank Henkel (CDU)
Kandidat Berlin 2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Frank Henkel
© Martin U. K. Lengemann
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Vorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Mitte WK 3
Ergebnis
23,2%
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Mitte
(...) In einer Frage stimme ich Ihnen jedoch vorbehaltlos zu: Zu lange ließ ein tragfähiges und modernes Zookonzept zur Weiterentwicklung von Tierpark und Zoo auf sich warten, trotz jahrelanger Forderungen - die CDU tut dies seit 2004 - der Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus. Nun wurde vor der parlamentarischen Sommerpause ein Konzept vom Direktor der zoologischen Einrichtungen vorgelegt. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Persönliche Website
www.henkel-cdu.de
Profil auf facebook
Profil öffnen
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Frank Henkel hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 25 Thesen Position bezogen.
Fragen an Frank Henkel
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Inneres und Justiz
15.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Henkel,

meine Frage betrifft zwar eher ein "Randthema", dennoch bitte ich Sie um eine kurze Posititionierung:
Insbesondere auf der Strasse "Unter den Linden" findet sich zunehmend störender Pferdekot, der besonders bei Feuchtigkeit beim Radfahren problematisch ist. In anderen Städten (z. B. Wien) sind Auffangsäcke Pflicht und wie ich finde auch zumutbar.
Würden Sie sich für eine entsprechende Regelung auch in Berlin einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Frank Henkel
bisher keineEmpfehlungen
19.08.2011
Frank Henkel
Sehr geehrter Herr ,

ich halte den jetzigen Zustand ebenfalls für nicht tragbar.

Der Betrieb von Pferdekutschen ist nach dem Tierschutzgesetz erlaubnispflichtig. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen regeln die Berliner Leitlinien für Pferdefuhrwerksbetriebe, eine Vorschrift, die vom Senat, nicht vom Abgeordnetenhaus, zu verantworten ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Leitlinien dahingehend geändert werden, dass die Erlaubnisinhaber durch Exkremententaschen oder ähnliche tiergerechte und verkehrssichere Auffangvorrichtungen sicher stellen müssen, dass Verunreinigungen öffentlichen Straßenlandes durch Pferdekot weitgehend verhindert werden. In anderen Städten geht das auch; die dortigen Regelungen brauchen nur abgeschrieben zu werden, das sollte zügig gehen.



Mit freundlichen Grüßen

Ihr Frank Henkel
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
15.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Henkel,

die Flughafenentscheidung für Berlin-Schönefeld war berlinerisch kleinkariert. Mit viel Geld wurden die Probleme von Tegel in eine andere Ecke verschoben. Heute wissen es alle, es war falsch.

Meine Frage, werden Sie aktiv helfen die Fehlentscheidung zu lindern und ein Drehkreuz mit den erforderlichen Nachtflügen über dicht besiedelten Gebieten in und um Berlin verhindern?


J. l
Antwort von Frank Henkel
bisher keineEmpfehlungen
24.08.2011
Frank Henkel
Sehr geehrter Herr ,

die CDU begrüßt ausdrücklich den Bau des neuen Großflughafens BER, des für Jahrzehnte größten Infrastrukturprojekts in der Region, der für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region Berlin-Brandenburg von größter Bedeutung ist. Ihre Auffassung zur Flughafenentscheidung teile ich ausdrücklich nicht, auch nicht, dass es allgemeine Auffassung wäre, BER/BBI sei eine grundsätzliche Fehlentscheidung gewesen. Sicherlich haben wir noch hart an der Flugroutenproblematik zu arbeiten, aber angesichts der Tatsache, dass Tegel erstens nicht erweiterbar ist und zweitens aus allen Nähten platzt (gerade ist ein weiterer Anbau für die restlichen 10 Monate angekündigt worden), ist es heute allgemeine Meinung, dass der Bau von BER die richtige Entscheidung war.

Vielleicht wollen andere Fraktionen heute von den Diskussionen aus der 13. Wahlperiode des Abgeordnetenhauses (1995-1999) nichts mehr wissen. Tatsache ist aber, dass z.B. die Grünen im Antrag 13/715 Folgendes zu beschließen beantragt haben: "Das Abgeordnetenhaus begrüßt die einvernehmliche Entscheidung der Bundesregierung und der beiden Landesregierungen von Berlin und Brandenburg, vom Bau eines neuen Großflughafens in Sperenberg Abstand zu nehmen und statt dessen in Schönefeld die Flughafenkonzeption eines Single-Airports zu realisieren... Auf den Bau eines neuen Großflughafens in Sperenberg wird verzichtet, und statt dessen wird in Schönefeld die Flughafenkonzeption eines Single-Airport realisiert."

Jetzt müssen die berechtigten Sorgen der vom Fluglärm betroffenen Bevölkerung noch besser berücksichtigt werden. Daher gilt es grundsätzlich zum Schutz der Bevölkerung an der sog. Kernzeit des Nachtflugverbots zwischen 0 und 5 Uhr festzuhalten. Gerade mit dieser Regelung werden alle Menschen, die im Umfeld des heutigen Flughafens Schönefeld leben, massiv vom Fluglärm entlastet, da im Gegensatz zu heute ab dem 3. Juni 2012 grundsätzlich keine nächtlichen Starts und Landungen mehr erlaubt sein werden. Zudem muss darauf hingewiesen werden, dass durch die Schließung des Flughafens Tegel berlinweit betrachtet große Teile der Region massiv vom Fluglärm entlastet werden. Inzwischen haben die Arbeit der Bürgerinitiativen und der Fluglärmkommission erfreulicherweise bereits zu einem positiven Ergebnis für viele Bereiche unserer Stadt geführt. Ich unterstütze jetzt die Bemühungen der örtlichen Bürgerinitiative, auch die immer noch vorgesehene Routenführung über den Müggelsee zu verhindern. Diese Planungen, die zu keinem Zeitpunkt Gegenstand der Diskussion waren und auf die sich die Anwohner auch nicht vorbereiten konnten, müssen geändert werden. Die Anwohner wurden von den Planungen der DFS kalt erwischt. Das hat mit verlässlicher Politik nichts zu tun. Hier wurde der Vertrauensschutz gegenüber den Anwohnern gebrochen. Deshalb habe ich auch am 15. August zusammen mit Vertretern der Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) und des Bündnisses Südost (BüSO) im Bundesverkehrsministerium ein Gespräch mit Staatssekretär Prof. Dr. Klaus-Dieter Scheurle und dem Leiter der Deutschen Flugsicherung in Berlin (DFS), Hans Niebergall, geführt. Ich gehe jetzt davon aus, dass schnellstmöglich ein Konzept erarbeitet und vorgelegt wird, das die Situation beruhigt und den Vertrauensschutz wieder herstellt. Dazu gehören Flugrouten, die auf den jahrelang geführten Diskussionen fußen. Dazu gehört auch eine schnellstmögliche Umsetzung der vereinbarten Schallschutzmaßnahmen entsprechend des neuesten Stands der Technik.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Frank Henkel
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
16.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Henkel,

Sie schreiben "Und hier kann ich mich nur wiederholen: Alle Wählerinnen und Wähler, auch Sie, die von der jetzigen Regierung in Berlin enttäuscht sind, haben eine Alternative dazu und sollten sie auch durch die Abwahl des derzeitigen Senates ergreifen!"

Ihre angesprochene Alternative sieht aus meiner Sicht aus wie folgt:

Die Regierung "Ihrer" Partei wurde vom Wähler u.a. für die im sog. Bankenskandal offen zutrage getretene Korruption "abgestraft" durch die Minderheitenwahl der jetzigen Regierung. Wie kann der Wähler die jetzige Regierung "abstrafen", ohne derjenigen "Ihrer" Partei zugleich Absolution zu erteilen?

Der Wähler möchte gerne beide Regierungsparteien der letzten Jahrzehnte "abstrafen", kann dieses jedoch ersichtlich nicht tun, ihm bleibt, wie die NZZ über Deutsche Wahlen seit Jahren schreibt, stets nur die Wahl des geringsten Übels. Oder?

Mit freundlichen Grüßen -

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales
16.08.2011
Von:
Bub

Sehr geehrter Herr Henkel,

mit Bestürzung habe ich das Papier der Koordinierungssitzung der A-Staatssekretäre der Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg vom 13.05.2011 mit dem Titel "Änderung des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB XII)" gelesen. Die geplante Abschaffung des individuellen Rechtsanspruchs der Hilfesuchenden ist ein Angriff auf das Kernstück der Jugendhilfe, das gerade den Schwachen und wenig Durchsetzungsfähigen eine starke Stellung verleiht. Ohne dieses Recht sind die Hilfe suchenden Menschen den Wechselbädern der Politik und Finanzstrategen unterworfen. Welche Konsequenzen das hat, zeigt gerade die aktuelle Entwicklung in Neukölln (48 Projekte wurden zum 30.9. gekündigt).

Bitte teilen Sie mir mit, wie Sie persönlich zu dieser Initiative stehen und wie sich Ihre Partei zu diesem Vorstoß positioniert!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Frank Henkel
bisher keineEmpfehlungen
30.08.2011
Frank Henkel
Sehr geehrte Frau Bub,

das Jugendhilferecht gemäß SGB VIII und auch die Sozialgesetzgebung gemäß SGB XII sind unter der Führung der CDU in den vergangen Jahren reformiert und dabei insbesondere die individuelle Anspruchberechtigung gestärkt worden. Dass die SPD-Staatssekretäre (A-Länder) ihren damit verbunden Pflichten in den Ländern nur ungern nachkommen (wollen), war uns so bisher nicht bekannt. Unsere Position zu dieser SPD-Initiative ist daher eindeutig: Individuelle Rechtsansprüche, die gesetzlich verankert sind, müssen in einem Rechtsstaat von allen akzeptiert werden; notfalls muss eine Verweigerungshaltung auch gerichtlich sanktioniert werden.

Der Berliner Senat hatte sich im Jahr 2006 gerühmt, dass es ihm gelungen sei, die Inanspruchnahme von Hilfe zur Erziehung insgesamt von rund 452 Mio. € im Jahr 2002 auf ca. 319 Mio. € im Jahr 2006 zu reduzieren. Die Ausgabenreduzierung war aber nicht Ausdruck von weniger Hilfebedürftigkeit, sondern einzig und allein Folge von restriktiven Maßnahmen bei der Bewilligung und des Abbaus von präventiven Maßnahmen. Hier liegt aus meiner Sicht ein doppeltes Versagen vor: SPD und LINKE sind daran gescheitert, die Grundprobleme abzubauen, die ja erst zu einem Hilfeanspruch führen, und tun sich dann auch noch schwer mit der Bereitstellung der notwendigen Mittel.

Die Ursachen für die höchste Arbeitslosenquote aller Bundesländer, wachsender Probleme im Sozialbereich, die Berliner Bildungsmisere und auch für die steigende Kinderarmut liegen in den politischen Fehlentscheidungen des von SPD und DIE LINKEN geführten Senats. Erst wenn mehr Berlinerinnen und Berliner einen auskömmlich entlohnten Arbeitsplatz haben, werden auch die jeweils individuellen Folgeprobleme der Arbeitslosigkeit weniger.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Frank Henkel
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
16.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Henkel,

unabhängig von den Wahlthemen würde mich doch Ihre Antwort interessieren auf folgende Frage:

Warum soll ich Sie wählen? Was unterscheidet Sie von Ihren Kandidaten? Hierbei ist auch eine Antwort hinsichtlich der Wahlversprechen und der tatsächlichen Umsetzungen gemeint.

Viele Bürger verlieren die "Wahllust", weil die Versprechungen nicht nachgehalten und umgesetzt werden. Manchmal gewinnt man auch den Eindruck, dass unsere Abgeordneten - auch bundesweit - in einer anderen Welt leben.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und wünsche Ihnen für die bevorstehende Wahl alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

H.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Frank Henkel
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.