Eveline Lämmer (DIE LINKE)
Kandidatin Berlin 2011
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Eveline Lämmer
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Pankow WK 2
Ergebnis
15,8%
Landeslistenplatz
33, Pankow
(...) Sie bezogen sich auf das SGB XII. Das regelt Unterhaltsansprüche von Kindern in Bedarfgemeinschaften, die nicht nach SGB II Grundsicherungsansprüche geltend machen können. Es sind einklagbare Rechtsansprüche. (...)
 
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Eveline Lämmer hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 25 Thesen Position bezogen.
Fragen an Eveline Lämmer
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Frage zum Thema Familie und Senioren
08.08.2011
Von:

Welche Projekte oder Probleme würden Sie als Abgeordnete auf dem Gebiet der Familien besonders verfolgen? Wie würden Sie damit in Verbindung etwas für Senioren unternehmen oder auf den Weg bringen, falls Sie gewählt würden?
Antwort von Eveline Lämmer
1Empfehlung
10.08.2011
Eveline Lämmer
Sehr geehrter Herr ,

Sie möchten wissen, was ich als Abgeordnete auf dem Gebiet der Familien- und Seniorenpolitik verfolgen werde. Es sind beides Themen, denen ich mich bereits 16 Jahre als Verordnete der Linksfraktion in der BVV Pankow gewidmet habe.

Als Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss und als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit, Arbeit und Soziales war es mein besonderes Anliegen, Projekte und Einrichtungen anzuregen und zu unterstützen, generationenübergreifende Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren gleichermaßen schaffen. Die Stadtteil- und Familienzentren des Bezirkes und z.B. das Mehrgenerationenhaus in Wilhelmsruh haben dies aufgegriffen und setzen das Anliegen erfolgreich um.

Es ist meine Auffassung, dass der Staat für Familien und Senior/Innen, für alle Generationen Verantwortung trägt, aus der er sich nicht verabschieden kann. Es sind Politikbereiche, die in alle gesellschaftlichen Bereiche hineinwirken, sie prägen und von ihr geprägt werden.

Ich werde mich im Abgeordnetenhaus dafür einsetzen, dass Einrichtungen und Projekte der sozialen Infrastruktur, wie Nachbarschaftshäuser, Seniorentreffs, Beratungsstellen für Familien und Sozialberatungen, Kinder- und Jugendfreizeitclubs, Frauen- und Migranten Projekte bedarfsorientiert vom Land und den Bezirken gefördert werden. Die jährliche Kürzung der Mittel in diesen Bereichen muss beendet werden. Die Jugendarbeit soll mit Mindestens zehn Prozent der Gesamtjugendhilfemitteln des Landes, ausgestattet werden. Die stetig steigenden Kosten für die Hilfen zur Erziehung sind Beleg dafür, dass der vorbeugenden präventiven Arbeit zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Ich will dazu beitragen dass;
  • mehr vorbeugende Angebote durch ein breites Netz niedrigschwelliger Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Familien geschaffen wird. Dazu zähle ich unbedingt die Sicherung der Arbeit der Erziehungs- und Beratungsstellen, sowie die Stärkung der Jugendämter bei der Wahrnehmung des Kinderschutzauftrages,
  • allen Kindern einen uneingeschränkten Zugang zu den Kindertagesstätten, unabhängig vom Einkommen und Status der Eltern ermöglicht wird,
  • eine Bildung unabhängig vom sozialen Milieu, Alter oder Herkunft gefördert wird, bei der die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit von Bedeutung ist,
  • durch eine entsprechend Gesetzgebung auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wirtschafts- und Arbeitswelt stärker Einfluss genommen wird,
  • Senior/Innen nicht als "altes Eisen" betrachtet werden, sondern ihre Erfahrungen, ihre Kreativität und ihr Wissen einbringen können. Dazu muss das Seniorenmitwirkungs- Gesetz auch auf Bundesebene als Gesetz eingebracht und wirksam werden.

Ich habe also viel zu tun und hoffe Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Eveline Lämmer
Direktkandidatin DIE LINKE
Wahlkreis 2 Pankow
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
08.08.2011
Von:

Ist Ihnen die Strasse "Petitweg" ein Begriff? SInd Sie dort bereits einmal gewesen?
Dann müsste Ihnen aufgefallen sein, dass
  • Verkehrsschilder "30 Zone" total verblichen sind und dadurch die Autofahrer diese Straße trotz großem Kindergarten-Anlieger durchrasen,
  • die Straße als Abkürzung zwischen Blankenfelder Straße und Rosenthaler Weg genutzt wird, um die Ampelkreuzung am Hugenottenplatz zu umgehen
  • nur ein Teil der Straße über eine Straßenbeleuchtung verfügt, somit nachts der Weg von der Straßenbahn-Endhaltestelle nicht ungefährlich ist
  • nur ein Teil der Straße über eine geschlossene Straßendecke verfügt, der Rest mit tiefen Schlaglöchern übersät ist
  • die wenigen freien Park-Platzflächen durch abgestellte Wohnwagen blockiert werden.
Antwort von Eveline Lämmer
1Empfehlung
18.08.2011
Eveline Lämmer
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben mich auf den Petitweg in Französisch- Buchholz neugierig gemacht. Deshalb habe ich mir den Weg vor Ort angesehen.
Ich findet es gut, dass Sie sich als Anwohner um ihre Wohnumgebung kümmern und auf entstandene Verschlechterungen öffentlich aufmerksam machen.Ich möchte auch, dass sich die Bürger in ihrem Wohngebiet und Kiez wohlfühlen.
Meine Wahrnehmung über den Zustand der Straße ist jedoch differenzierter.Ich habe wie Sie festgestellt, dass nur ein Teil der Straße über eine geschlossene Straßendecke verfügt.Allerdings,da haben Sie Recht, gibt es auch noch mindestens 3 Schlaglöcher. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen,dass Kraftfahrer hier durchrasen können. Die abgestellten Wohnwagen auf den wenigen freien Park-Plätzen konnte ich auch nicht finden.
Im Bezirksamt Pankow ist für die Straßensanierung der Stadtrat der Partei Bündnis 90 /Die Grünen Jens- Holger Kirchner zuständig. Ich kann mich gerne an Ihn wenden und ihn um Auskunft bitten, wann die Schlaglöcher beseitigt und die verblichenen Verkehrsschilder ausgetauscht werden.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich Ihnen leider keine andere Auskunft geben und verbleibe mit

freundlichem Gruß
Eveline Lämmer
Direktkandidatin DIE LINKE
Pankow
Ergänzung vom 01.09.2011
Sehr geehrter Herr ,

ich habe mich um eine Antwort des zuständigen Bezirksstadtrates für Öffentliche Ordnung, Herr Kirchner bemüht. Anbei teile ich Ihnen nun die Antwort aus dem Tiefbauamt Pankow zu Ihren Fragen mit:

"Der Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Herr , hat mich gebeten die Fragen zum Petitweg in Französisch-Buchholz zu prüfen und Ihnen direkt zu antworten. Durch eine vom Tiefbauamt Pankow beauftragte Straßenbaufirma wurden im Petitweg Gefahrenstellen mit Kaltasphalt geschlossen. Durch den zuständigen Bezirksingenieur wurden die ausgeführten Arbeiten am gestrigen Tage nochmals besichtigt und festgestellt, dass diese Gefahrenstellen fachgerecht beseitigt wurden. Die Schließung einer Gefahrenstelle mit Kaltasphalt ist an sich weder schön noch eine dauerhafte Lösung. Sie ist aber leider Ausdruck der andauernden Unterfinanzierung der Straßenunterhaltung. Wir werden hier bemüht sein, im kommenden Jahr unter der Bedingung der Finanzierungsmöglichkeit eine dauerhafte Lösung herbeizuführen. Die Auswechslung des ausgeblichenen Verkehrszeichens "Tempo-30 Zone" ist beauftragt und soll bis spätestens Ende der 36. KW realisiert werden."

mit freundlichem Gruß

Eveline Lämmer
Direktkandidatin WK II
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Frage zum Thema Medien, Kultur und Sport
16.08.2011
Von:

Was ist mit dem Grundstück in Grünheide? Verbunden mit ihrem Abgang aus dem Kulturverein PB?
Antwort von Eveline Lämmer
1Empfehlung
16.08.2011
Eveline Lämmer
Sehr geehrter Herr ,

mir ist kein Grundstück in Grünheide bekannt.
Sollte es eins geben, hat das nichts mit mir und auch nichts mit meinem Abgang aus dem Kulturverein Prenzlauer Berg zu tun.

mit freundlichen Grüßen
Eveline Lämmer
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Frage zum Thema Soziales
16.08.2011
Von:
Bub

Sehr geehrte Frau Lämmer,

mit Bestürzung habe ich das Papier der Koordinierungssitzung der A-Staatssekretäre der Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg vom 13.05.2011 mit dem Titel "Änderung des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB XII)" gelesen. Die geplante Abschaffung des individuellen Rechtsanspruchs der Hilfesuchenden ist ein Angriff auf das Kernstück der Jugendhilfe, das gerade den Schwachen und wenig Durchsetzungsfähigen eine starke Stellung verleiht. Ohne dieses Recht sind die Hilfe suchenden Menschen den Wechselbädern der Politik und Finanzstrategen unterworfen. Welche Konsequenzen das hat, zeigt gerade die aktuelle Entwicklung in Neukölln (48 Projekte wurden zum 30.9. gekündigt).

Bitte teilen Sie mir mit, wie Sie persönlich zu dieser Initiative stehen und wie sich Ihre Partei zu diesem Vorstoß positioniert!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Eveline Lämmer
2Empfehlungen
18.08.2011
Eveline Lämmer
Sehr geehrte Frau Bub,

Sie baten mich um Beantwortung einer sehr komplexen Angelegenheit, zu der ich mich aber sehr eindeutig äußern möchte.
Die Vorlage der erwähnten Koordinierungssitzung liegt mir leider nicht vor. Daher konnte ich die Informationen nur aus dem Internet entnehmen.
Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Bezirksverordnete im Kinder- und Jugendhilfeausschuss Pankow und der Kenntnis gesetzlicher Grundlagen als Sozialmanagerin weiß ich, dass Fallzahlen und Kosten für Leistungen der Hilfen zur Erziehung im SGB VIII verankert sind.
Sie bezogen sich auf das SGB XII. Das regelt Unterhaltsansprüche von Kindern in Bedarfgemeinschaften, die nicht nach SGB II Grundsicherungsansprüche geltend machen können. Es sind einklagbare Rechtsansprüche.
Ich gehe aber davon aus, dass Sie sich auf das KJHG (SGB VIII) beziehen.
Das Land Berlin sieht keine Änderung diese Gestzes vor. Viele Leistungen nach KJHG sind einklagbare Rechtsansprüche und zählen zu den gesetzlich geregelten Pflichtleistungen. Das ist gut so. Eine Änderung wäre mit der LINKEN nicht zu machen.
Ich habe mich selbst energisch dafür eingesetzt,dass auch die sogenannten "freiwilligen Leistungen" z.B. die Förderung von Kinder- und Jugendfreitzentren, Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren als gesetzliche Pflichtleistungen aufgenommen werden.
Leider ist das SGB VIII ein Bundesgesetz und der Bund legt auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere Schwachen und Hilfebedürftige keinen großen Wert.
Dass was auf Landesebene möglich ist, werde ich falls ich ins Abgeordnetenhaus gewählt werde, konsequent verfolgen.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse und verbleibe mit

freundlichem Gruß
Eveline Lämmer
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
21.08.2011
Von:

Der Ausbau der Heidekrautbahn - Warum wurden die Anwohner/Betroffenen nicht gefragt?

Dass dieses Projekt weitreichende historische Wurzeln hat, ist mir nicht neu, daher auch ein minimales Verständnis meinerseits bezüglich des Vorhabens. Allerdings gehen die Pläne dieses Bauvorhaben direkt durch ein Wohngebiet samt Schulen und Kitas. Unser Grundstück befindet sich 50m von der geplanten Trasse entfernt und ein weißer DIN A5 Zettel im Briefkasten informierte uns diese Woche über die vollendeten Tatsachen, dass direkt vor unserer Türe nicht nur eine "neue" alte Trasse und Brücken gebaut werden sollen, sondern auch 3 neue Bahnhöfe. Zudem dürfen wir uns in ferner Zukunft auf einen 30minütigen Takt und neue dreifach verglaste Fenster freuen. Welch Freude kommt da auf, gepaart mit einem Hauch von Verzweiflung.

Ich frage Sie daher, warum wurden die Wilhelmsruher bei diesen Plänen nicht einbezogen?

Eine Anwohnerin
Antwort von Eveline Lämmer
1Empfehlung
25.08.2011
Eveline Lämmer
Sehr geehrte Frau ,

Sie stellen eine Frage, die aktuell auch für weitere Wilhelmsruher Bürger von Interesse ist. Ich hatte inzwischen ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Niederbarnimer Eisenbahn AG Herrn Detlef Bröcker. Er ist bereit mit den Bürgern zu sprechen, so bald er die Genehmigungen der Länder Berlin und Brandenburg hat. In den Jahren 2001/2002 hat ein öffentliches Planfeststellungsverfahren stattgefunden. Die Veröffentlichungen erfolgten in 3 Tageszeitungen (Berliner Zeitung, Tagesspiegel und Morgenpost). Ich bemühe mich gegenwärtig zu ermitteln, wieviel Einwände es gegeben hatte. Es wird aber sehr schwierig werden diese Information zu erhalten.
Eine Befragung der Bürger (Anwohner)war damals weder von der NEB noch durch ein Amt vorgesehen. Unter Bürgerbeteiligung verstehe ich etwas anderes! So ist in der heutigen Zeit wohl viel an Einbeziehung und Information der Bürger nachzuholen.
Ich kann Ihr minimales Verständis gut verstehen. Es steht zwar fest, dass die Heidekrautbahn-Stammstrecke reaktiviert wird- aber über Maßnahmen zur Lärmminderung, über die Schaffung behindertengerechter Aufzüge am Bahnhof Wilhelmsruh, über unbeschränkte Bahnübergänge u.a.m wird noch zu reden sein. Beim Erkämpfen ihrer Forderungen stehe ich gerne an Ihrer Seite. Für mich ist es auch wichtig, dass die Anwohnerverträglichkeit gesichert wird.
Zur Information sende ich Ihnen auch die Pressemappe der Niederbarnimer Eisenbahn.

Ich verbleibe mit

freundlichem Gruß

Eveline Lämmer
Direktkandidatin DIE LINKE
Wahlkreis 2 Pankow
Ergänzung vom 25.08.2011
Sehr geehrte Frau ,

wie zugesagt sende ich Ihnen die Presseinformation der Niederbarnimer Eisenbahn zur Kenntnis.

Mit freundlichem Gruß

Eveline Lämmer
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