These 1: Der geplante unterirdische Stuttgarter Bahnhof und die Neubaustrecke nach Ulm bedeuten einen gewaltigen Modernisierungsschub für ganz Baden-Württemberg
Position von Erika Wiedmann:
Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Es ist in keiner Weise definitiv davon auszugehen, dass die 6 Mrd € -alternativ eingesetzt- nicht zu anderen, nachhaltigeren Innovationsschüben führen. Aspekte Güterverkehr und Personennahverkehr sind nicht hinreichend berücksichtigt. Zudem Widerspruch zum dringend erforderlichen Schuldenabbau.“
These 2: Die Bürgerproteste gegen Stuttgart 21 sind ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Demokratie
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Die Bürgerproteste zeigen, dass die Bevölkerung mehr direkte Beteiligung wünscht, informiert und einbezogen werden möchte. Die Hürden für eine Bürgerbeteiligung in Ba-Wü sind zu hoch, die Transparenz zu gering. Hier müssen Zeichen gesetzt und Abhilfe geschaffen werden!“
These 3: Das Projekt Stuttgart 21 hat gezeigt, dass die bisherigen Instrumente der Bürgerbeteiligung nicht ausreichen. Es bedarf neuer Formen der Beteiligung.
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Ganz klar! Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen muss erleichtert werden. Informationen müssen fundiert zur Verfügung gestellt werden, Akteneinsicht gewährleistet sein. Informationsfluss gewährleisten ist nicht nur eine Hol-, sondern auch eine Bringschuld“
These 4: Bürgerbegehren und Volksentscheide sollen erleichtert werden
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Volksbegehren auf Landesebene sind durch die deutliche Herabsetzung der geforderten Mindestzahl der Unterschriften zu erleichtern. Beim Volksentscheid soll die einfache Mehrheit gelten. Abstimmungshürden müssen beseitigt werden. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide müssen erleichtert werden.“
These 5: Das dreigliedrige Schulsystem soll auf jeden Fall beibehalten werden
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Das 3-gliedrige Schulsystem bietet die Möglichkeit, sich für eine Allgemeinbildung mit methodischer und sozialer Kompetenz einzusetzen und eine ganzheitliche wertorientierte Pädagogik zu stärken; Bildung des Nachwuchses entsprechend der Kompetenzen zu stärken; jedoch: Reduzierung des Klassenteilers!“
These 6: Die Werkrealschule ist eine gute Alternative zur Hauptschule
Position von Erika Wiedmann:
Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Hauptschule und Werkrealschule haben den gleichen Lehrplan - sind damit bildungspolitisch gesehen gleich und keine Alternativen! Der Zwang zur Werkrealschule führt zu Schulsterben im ländlichen Raum! Besser ist die Stärkung der Hauptschule bei Ausbau methodischer und sozialer Kompetenz!“
These 7: Gymnasiasten sollen wählen können, ob sie das Abitur nach 12 (G8) oder 13 Jahren (G9) machen wollen
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Selbst wählen zu können, ist sicherlich für die Betroffenen von Vorteil! Die Motivation in 8 Jahren etwas zu lernen, was sonst in 9 Jahren gelernt wird, ist höher, wenn man sich selbst dafür entscheidet. Zudem ermöglich die Wahl zwischen G8 und G9 den Ausbau individueller Förderung in der Bildung.“
These 8: Die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master haben sich nicht bewährt und sollen deshalb wieder abgeschafft werden
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Bachelorqualifikation erreicht nicht den Qualifikationsstand des ehemaligen Diploms und findet nach meinen Erfahrungen keine entsprechende Anerkennung in der Wirtschaft.“
These 9: Studiengebühren sind ein angemessener Beitrag der Studierenden an den Kosten der Hochschulen
Position von Erika Wiedmann:
Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Bildung als eines unserer wichtigsten Güter muss für alle erreichbar sein. Studiengebühren führen dazu, dass sich sozial schwächer Gestellte Bildung nicht leisten können. Das darf nicht sein!“
These 10: Der Rückkauf der EnBW Anteile ist für das Land ein gutes Geschäft. Dass die Transaktion dem Landtag zunächst verheimlicht wurde, ist nicht mehr als ein Schönheitsfehler
Position von Erika Wiedmann:
Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Die Verheimlichung ist mehr als schlechter Regierungsstil. Die Verheimlichung bedeutet Nichtbeachtung des demokratischen Grundsatzes!
Generell sollten jedoch Güter der Grundversorgung in öffentlicher Hand sein.“
These 11: Das Land muss seine Zurückhaltung gegenüber der Windkraft aufgeben und mehr Windräder zulassen
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„In Ba-Wü sind im Jahr 2011 8 Windkraftanlagen ans Netz gegangen. Insgesamt sind 0,7% der Gesamtenergie in Ba-Wü aus Windkraft. Damit bilden wir das internationale Schlusslicht! Muss das sein? Mit welchen Vorteilen soll dies verbunden sein?“
These 12: Die Atomkraftwerke im Land sollten so lange wie möglich am Netz bleiben. Die Einführung erneuerbarer Energien wird dadurch nicht behindert
Position von Erika Wiedmann:
Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Natürlich behindert ein künstlich aufrecht gehaltenes System die Einführung anderer Systeme! Solange keine "Not" herrscht, belässt man meist alles beim Alten. "Not macht erfinderisch" und nicht ein Status-Quo! AKK müssen vom Netz! Die Endlagerfrage ist ungeklärt.“
These 13: Der Staat darf schon bald keine Schulden mehr machen. Dafür muss gespart werden.
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Effizientere Abwicklung von Verwaltungsvorgängen, Bürokratieabbau, Subventionsdschungel ausdichten.“
These 14: Städte und Gemeinden brauchen mehr Geld vom Land, um ihre gestiegenen Aufgaben bewältigen zu können
Position von Erika Wiedmann:
Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Wenn alle sparen müssen, so auch Städte und Gemeinden. Wichtiger für Kommunen ist eine verlässlichere Einnahmequelle als die Gewerbesteuer. Bei verlässlicheren, kontinuierlicheren Einnahmequellen ist eine bessere Planung mit entspr. gesetzten Prioritäten möglich,die ein ad-hoc-Planung ersetzen muss!“
These 15: Die Polizei braucht mehr Leute und eine bessere Ausstattung, um die Sicherheit der Bürger gewährleisten zu können
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Ja, die Polizei braucht mehr Leute und eine bessere Ausstattung, um die Sicherheit der Bürger gewährleisten zu können. Aber: Sie braucht keine unnützen Investitionen, wie z.B. die Umstellung auf die Farbe blau. Auch hier ist ein effektiver Einsatz der Mittel geforder“
These 16: Gegen den Ärztemangel auf dem flachen Land helfen nur neue Versorgungsmodelle
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Der Ärztemangel auf dem flachen Land wird in naher Zukunft auf uns zukommen. Neue - oder auch alte - Versorgungskonzepte müssen her! Wer hier konstruktive Ideen hat, - ich freue mich auf Ihre Mitteilung! Hier brennt es bald!“
These 17: Die immer tiefere Kluft zwischen Arm und Reich gefährdet zunehmend unser Gemeinwesen
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Ohne Begründung. Das ist so!“
These 18: Das Land muss mit seinen Fördermitteln für die Landwirtschaft vor allem für die Erzeugung gesunder Lebensmittel sorgen
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Die bäuerliche Landwirtschaft ist nach wie vor einer unserer Grundpfeiler und sichert die Versorgung, bietet Arbeitsplätze und gewährleistet das ländliche Gemeinwesen. Werteorientierte, nachhaltige Landwirtschaft sichert die Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen.“
These 19: Wer gesunde Lebensmittel essen will, muss bereit sein, mehr dafür zu bezahlen
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Gesunde Lebensmittel bedeuten kein abgepacktes, billig oder kostenfrei beschafftes Gammelfleisch; bedeuten keine gentechnisch, industriell gefertigten Nahrungsmittel. Dies für die Gesundheit, das Umfeld, die Umwelt, die Natur.“
These 20: Umweltzonen und andere Maßnahmen gegen den Feinstaub haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht
Position von Erika Wiedmann:
Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Laut Messungen ist der gewünschte Erfolg nicht eingetreten - jedoch warum? Vielseits wird bestätigt, dass dies an den zu vielen Ausnahmen liegt.“
These 21: Die Bahnstrecke am Oberrhein muss dringend ausgebaut werden. Die Finanzierung ist auch Sache des Landes
Position von Erika Wiedmann: Stimme zu
These 22: Der aktuelle Zustand der Verkehrsinfrastruktur gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Straßen und Schienenwege müssen instandgehalten und ausgebaut werden
Position von Erika Wiedmann: Stimme zu
These 23: Die Einführung einer PKW-Maut auf Autobahnen ist auf Dauer unvermeidbar
Position von Erika Wiedmann:
Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Wenn eine PKW-Maut erforderlich werden würde, so muss auf eine einfache Lösung der Umsetzung (geringe Investitionen, geringe Bürokratie) geachtet werden.“
These 24: Ein schneller Internetanschluss gehört in jeden Haushalt
Position von Erika Wiedmann: Stimme zu
These 25: Baden-Württemberg muss mehr tun, um die Abhängigkeit von Autoindustrie und Maschinenbau zu verringern
Position von Erika Wiedmann: Stimme zu
These 26: Um den absehbaren Fachkräftemangel und die Folgen des demografischen Wandels abzumildern, kann auf eine gesteuerte Zuwanderung nicht verzichtet werden
Position von Erika Wiedmann:
Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Priorität eins hat, auf die Erhöhung der Geburtenraten zu setzen, den Abwandel qualifizierter Fachkräfte mit Migrationshintergrund zu verhindern und die Bürgerinnen und Bürger als Fachkräfte motivert auszubilden und "bei der Stange zu halten".“