Dr. Wieland Schinnenburg (FDP)

Dr. Wieland Schinnenburg
Jahrgang
1958
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt, Zahnarzt
Ausgeübte Tätigkeit
k.A.
Wohnort
-
Wahlkreis
Hamburg-Wandsbek
Ergebnis
3,5%
Landeslistenplatz
keinen, Hamburg
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Persönliche Website
www.wieland-schinnenburg.de
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Frage zum Thema Integration
03.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Schinnenburg,
mich würde interessieren wie Sie sich für Integration einsetzen und vor allem wie Sie Integration für sich definieren. Der Hintegrgrund meiner Frage ist:
Obwohl ich seit nunmehr 32 Jahren in Hamburg lebe, hier sozialisiert wurde, deutsch besser spreche als manch ein Deutscher und sogar eingebürgert bin, werde ich immer wieder "leidvoll" von der Mehrheitsgesellschaft als "Migrantin" wahrgenommen. ich empfinde es als Reduktion und fühle mich sehr diskriminiert. Es stellt sich zunehmend die Frage, ob die Mehrheitsgesellschaft integrationsfähig ist. Ich bitte Sie hierzu zu einer Stellungsnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Wieland Schinnenburg
bisher keineEmpfehlungen
03.09.2005
Dr. Wieland Schinnenburg
Sehr geehrte Frau ,

Integration bedeutet für mich, dass alle, die sich in die deutsche Gesellschaft und in ihr Rechtssystem einordnen, gleiche Rechte und Chancen haben. Ich persönlich bin oft mit Ausländern zusammen, da meine Frau Tschechin ist und wir im Bekanntenkreis weitere Ausländer haben.

Ausländer/Migranten sind meiner Ansicht nach eine erhebliche Bereicherung für unser Land. Alle Deutschen - nicht nur ein Teil - sollten dies anerkennen.

Allerdings ist Integration auch eine Aufgabe an die Migranten. Leider ist es so, dass viele sich nicht einmal Mühe geben, die deutsche Sprache zu lernen.

Meine Familie tut übrigens auch sonst etwas für die Integration: Meine Frau
ist Mitglied des Integrationsbeirates.

Viele Grüße

Dr. Wieland Schinnenburg
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Frage zum Thema Steuern
08.09.2005
Von:
F.

Guten Tag, Herr Dr. Schinnenburg,

Hessen ist neben Bayern einer der Vorreiter dabei, die Kfz-Stauer fuer Wohnmobile ueber 2.8 to. zGg. drastisch anzuheben, indem nicht mehr nach Gewicht, sondern nach Hubraum und Schadstoffausstoss besteuert werden soll.

NRW stellt sich (neben anderen Bundeslaendern) ganz klar gegen entsprechende Aenderungsplaene - wie stehen Sie zu den hessischen Plaenen, und wie sehen Sie die steuerliche Entwicklung in Hamburg? Die FDP kaempft doch fuer Steuersenkungen...

Einerseits wird damit gerade "die Villa des kleinen Mannes" von zB. 172 EUR auf ca. 1200 EUR jaehrlich ungefaehr versiebenfacht (!) - wer soll sich das noch leisten koennen? Ein als LKW zugelassener Kuriertransporter (zB. fuer die Post fahrende Subunternehmer) kommt auf bis zu 200 000 km im Jahr (kein Tippfehler!), ein Wohnmobil durchscnittlich auf nur ca. 5 000!

Andererseits kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass Firmen mit entsprechenden (Vermiet-)Fahrzeugflotten aber auch ihre Fahrzeuge in andere Bundeslaender "ausflaggen" werden, sofern das moeglich ist, um entsprechende Kosten zu sparen.

Ich freue mich (als in beiden Szenarien Betroffener, sowohl privat als auch als Arbeitnehmer einer solchen Firma) schon auf Ihre Antwort!

mfg

pfl.
Antwort von Dr. Wieland Schinnenburg
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08.09.2005
Dr. Wieland Schinnenburg
Sehr geehrter Herr ,

ich muss gestehen, dass mir dieses Problem bisher nicht begegnet ist und ich auch nicht weiß, ob die von Ihnen genannten Zahlen zutreffen.

Dennoch kann ich Ihnen eine Antwort geben: Die FDP ist seit sehr langer Zeit (20 Jahre?) dafür, die Kfz.-Steuer abzuschaffen und die Mineralölsteuer entsprechend zu erhöhen. Dadurch würde die Besteuerung viel zielgenauer wirken:
Diejenigen, die die Straßen mehr benutzen und die Umwelt mehr belasten, werden auch höher besteuert. Ich nehme an, dass damit auch Ihr Problem gelöst würde.

Viele Grüße

Dr. Wieland Schinnenburg
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.09.2005
Von:
F.

Guten Tag nochmal,

ich habe noch eine weitere Frage:

Was spricht aus Ihrer Sicht dafuer, dass sich eine kleine Firma in Hamburg (zB. Meiendorf), und nicht im Kreis Stormarn (zB. Stapelfeld oder Braak) niederlassen sollte?

Die Steuerbelastung (zB. Gewerbesteuer-Hebesatz) ist ausserhalb HH deutlich geringer, die Foerderungen nach meinen bisherigen Erfahrungen besser (zumindest gibt es fuer S-H sog. "Foerderlotsen" bei der Investitionsbank S-H, www.ib-sh.de in HH habe ich das bisher vermisst).

Auch sind die Grundstueckspreise, sollte man neu bauen wollen, ausserhalb Hamburgs guenstiger (Vergleich zB. Hoeltigbaum zu Siek), und die Erreichbarkeit ueber die Autobahn ist mindestens gleich gut (wenn nicht sogar noch besser).

Was koennen Sie mir fuer Gruende/Empfehlungen geben, nicht ins Umland abzuwandern? Die FDP sehe ich als "Partei des kleinen Selbststaendigen" (korrigieren Sie mich bitte, sollte ich das falsch sehen), insofern passt diese Frage bei Ihnen besonders gut :)

Ich freue mich auf Ihre Antwort,

mfg

pfl.
Antwort von Dr. Wieland Schinnenburg
bisher keineEmpfehlungen
08.09.2005
Dr. Wieland Schinnenburg
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben recht, die FDP versteht sich als Vertreterin u.a. der kleinen und mittleren Selbständigen.
Sie haben weiter recht, dass Hamburg sowohl von den Steuersätzen, den Grundstückspreisen als auch der Effektivität der Verwaltung gegenüber
Schelswig-Holstein einen Nachteil hat.

Insofern kann ich Ihnen gar keinen Rat in der von Ihnen gewünschten Richtung
geben. Der Einzige: Bleiben Sie in Hamburg und wählen Sie FDP...

Viele Grüße

Dr. Wieland Schinnenburg
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