Dr. Werner Langen (CDU)
Abgeordneter EU

Grunddaten
Dr. Werner Langen
© info@cducsu.eu
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Dipl. Volkswirt, Staatsminister a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Bundeslistenplatz
1
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Es gibt keinen Vertragsentwurf für eine Transferunion, auch wenn dies wahrheitswidrig behauptet wird. Da der Europäische Stabilitätsmechanismus eine intergouvernementale Vereinbarung ist, müssen die nationalen Parlamente der Eurozone zustimmen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
14.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Langen

Schach hilft Kindern und Jugendlichen in vielerlei Hinsicht. Die Studie der Uni Trier bewies dies sogar wissenschaftlich.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die

WRITEN DECLARATION pursuant to Rule 123 of the Rules of Procedure
by Slavi Binev, Hanu Takkula, Mario Mauro, Nirj Deva, Jonh Attard-Montalto
on the introduction of the program ´Chess in School´ in the educational systems of the European Union

unterschreiben könnten.
Ich glaube, dass nichts dem entgegenspricht. Die von mir sehr geschaetzte Frau Dr. Niebler hat dies bereits gemacht.

Unterschreiben Sie
O Ja
O Nein?

Viele Gruesse Ihr Vorstand Deutsche Schuslchachstiftung
Antwort von Dr. Werner Langen
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20.01.2012
Dr. Werner Langen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihr Engagement für die Förderung von Schach in Schulen begrüße ich. Schriftlichen Erklärungen im Europäischen Parlament stehe ich jedoch aus Erfahrung grundsätzlich skeptisch gegenüber, mit denen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in unverhältnismäßig großer Anzahl konfrontiert werden. Ich habe seit längerem keine solche Schriftliche Erklärung mehr unterzeichnet, auch wenn ich das Anliegen für gerechtfertigt halte. Schriftliche Erklärungen haben zudem nicht die positiven Auswirkungen, die Sie sich möglicherweise erhoffen.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Langen
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Frage zum Thema Finanzen
24.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Langen,

vielen Dank für Ihre Antwort zu meiner Frage bezüglich der Thesen zur Eurokrise und dessen Lösung von der Wirtschaftspublizistin Friederike Spiecker. ( www.abgeordnetenwatch.de )

Aus Ihrer Antwort ergeben sich mir weitere Fragen.

Wenn Sie den Vortrag von der angesehenen Wirtschaftsexpertin Spiecker nicht kennen, warum nehmen Sie sich nicht die Zeit, diesen kennen zu lernen? (Schließlich habe ich den Vortag in meiner Frage verlinkt.) Oder anders gefragt: Was sind Ihre Quellen zur Beurteilung der Ursachen der Eurokrise und dessen Lösungsmöglichkeiten?

Worauf begründen sich Sie Ihre Behauptung, dass die Vorschläge von Frau Spiecker "längst widerlegten Rezepte" seien? Können sie mir bitte Belege dafür liefern? So eine Behauptung kann schließlich jeder einfach so aufstellen.

Wie sollen die von Ihnen angesprochenen "Strukturreformen des Arbeitsmarktes" aussehen?

Gehört bei den von Ihnen angesprochenen "Einhaltung der Verpflichtungen durch die Euroländer" auch dazu, dass Deutschland das 2%-Inflationsziel der Europäischen Zentralbank einhalten muss, gegen das Deutschland, wie in dem Vortrag von Frau Spiecker zu sehen ist, seit 1999 massiv verstoßen hat, oder was verstehen Sie unter der "Einhaltung der Verpflichtungen durch die Euroländer"?
Antwort von Dr. Werner Langen
bisher keineEmpfehlungen
24.01.2012
Dr. Werner Langen
Sehr geehrter Herr ,

zwischenzeitlich habe ich den insgesamt guten Beitrag von Spieker gelesen.Die unterschiedliche Lohnentwicklung ist sicher eine Ursache für die Probleme.Europa insgesamt muss sich dem Wettbewerb mit Amerika und Asien stellen und Innovationsfaehig bleiben.Dazu finden Sie zahlreiche wissenschaftliche Literatur und gegensätzliche Stellung- nahmen,die Sie sicher kennen.Zu Ihrem letzten Punkt kann ich nur sagen,dass Deutschland und Frankreich unter der Regierung Schroeder/Fischer in der Tat 4 Jahre lang den Stabilitaets- und Wachstumspakt gebrochen haben.

Mit freundlichen Gruessen verbleibe ich Ihr

Werner Langen MdEP
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.02.2012
Von:

Guten Tag Herr Werner Langen,

momentan wird das Thema "ACTA" ganz heiß diskutiert und die Risiken dieses Themas deutlich gemacht. Europaweit gibt es Demonstrationen denen mehrere tausend Menschen beiwohnen und ich schreibe hier an Sie da es jeden Politiker angeht der irgendwie seine Bürger zu vertreten versucht.
ACTA bedroht die Bürgerrechte jedes einzelnen, die Meinungs- und Pressefreiheit und auch die bisher nahezu unbegrenzten Möglichkeiten die das Internet bisher bot. Aber noch nicht einmal ob das alles stimmt ist sicher oder bestätigt da Niemand sichere Informationen an die Öffentlichkeit durchsickern lässt.
gesetzte und Bestimmungen die jeden Einzelnen in seiner Freiheit beschneidet sollten kein Geheimnis darstellen sondern öffenlich diskutiert werden.

Es stellt sich die Frage an die Politiker:
Merkt man nicht den Druck den die Bevölkerung durch Proteste und Signatursammlungen gegen ACTA ausübt? Tausende protestieren in ganz Europa, in dutzenden deutschen Städten sind am 11.02. Proteste angemeldet und es werden zehntausende erwartet.

Nun meine Fragen an Sie:
  • Wie stehen sie zu ACTA
  • Was muss noch passieren, dass deutschland informiert wird?
  • Haben sie sich hier schon eingetragen? :
    www.avaaz.org
  • Warum nicht?


Ich bedanke mich für Ihre Zeit und Ihre Antwort.

B, 17, im Namen hunderter Bekannter und zehntausender Protestanten.
Antwort von Dr. Werner Langen
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08.02.2012
Dr. Werner Langen
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage zu ACTA. Das Parlament wird dem Abkommen zustimmen oder es ablehnen, die Beratungen dazu sind im Gange. Als direkt gewählte Europaabgeordnete müssen und werden wir diese Entscheidung in Verantwortung selbst treffen. Ich sehe allerdings nicht wieso ACTA die Bürgerrechte und Meinungsfreiheit bedroht. Sollte dies der Fall sein, würde ich dagegenstimmen, so wie ich dies bereits 2010 beim SWIFT-Abkommen getan habe. Bisher habe ich noch keine überzuegenden Argumente gehört, außer dass die "nahezu unbegrenzte Möglichkeit" des Internet im Sinne eines die Persönlichkeit schützenden Datenschutzes möglicherweise überprüft werden muss. Das werden Sie spätestens dann verstehen, wenn Sie einmal "Opfer" wirtschaftlicher Interessen von Facebook oder Google geworden sind.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Werner Langen
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
14.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Langen,

offensichtlich sind Sie ja ein Fan der Zwangs-IBAN für innerdeutschen Zahlungsverkehr.

Da ich einen Vergleich mit der PLZ-Reform und den Hinweis, dass es einfach sei, sich daran zu gewöhnen, jetzt nicht unbedingt als überzeugendes Argument für eine mutmaßlich sinnlose Änderung sehe, würde ich Sie bitten einem dummen Diplom-Kaufmann, der als IT-Berater seinen Beitrag zur Staatsquote verdient, ein paar Fragen zu beantworten:

  • Wie errechnet die EU-Kommission die zweistellige, jährliche Milliardeneinsparung, wenn Deutschland seine Inlandsüberweisung mit längeren Zahlenkolonnen durchführt?

  • Ist es nicht so, dass schon jetzt jeder normale Bürger von seinem normalen Girokonto entweder eine Standard-Überweisung mit BLZ und Kontonummer oder eine IBAN/BIC Überweisung tätigen kann und dieses System komplett implementiert ist?

  • Ist es nicht so, dass diese Funktionalität aus den Banksystemen - wenn obsolet - erst mal wieder ausgebaut werden muss?

  • Ist es nicht so, dass das das gleiche für alle möglichen Softwarelösungen gilt, die Bankverbindungen zu Kunden und Lieferanten vorhalten?

  • Ist es nicht so, dass für die überwiegende Mehrheit der deutschen Bürger eine Auslangsüberweisung ein seltener Sonderfall ist?

  • Ist es nicht so, dass es definitiv komplexer und fehleranfälliger ist, eine lange Zahlen- und Ziffernkolonne zu erfassen (insbesondere wenn mehrere Nullen aufeinander folgen) und damit jeder Bürger bei jeder einzelnen Inlangsüberweisung, die er nicht aus einem Favoritenspeicher tätigt, Mehraufwand entsteht?

Zusammenfassend: Erklären Sie doch bitte in klaren Worten wer welchen Vorteil bei dieser Maßnahme hat, wenn wir aktuell mit einem funktionierenden, komplett implementierten dualen System arbeiten?

Ich bin auf Ihre Antwort gespannt und einstweilen habe ich so einen Verdacht, wo man verdammt viel Geld einsparen könnte...

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Werner Langen
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15.02.2012
Dr. Werner Langen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben bezüglich einheitlicher Kontonummern in Europa, welches Sie mir über abgeordnetenwatch.de übermittelt haben.

Sicherlich wird es einen Aufwand bedeuten, das vorhandene System zu modifizieren. Den Mitgliedsstaaten wurde genügend Zeit eingeräumt. Länder wie reich und Belgien haben gezeigt, dass der Aufwand überschaubar ist, zumal aus meiner Sicht eindeutig die Vorteile überwiegen, die das neue System mittelfristig mit sich bringt. Es schafft innerhalb des europäischen Binnenmarktes ein einheitliches Zahlungssystem und erleichtert den Zahlungsverkehr für Unternehmen und Verbraucher. Auch wenn eine gewisse Umgewöhnung nötig sein wird, so ist die IBAN keine zufällige Zahlenreihe, sondern besteht aus einem Ländercode, einer zweistelligen Prüfziffer sowie der bestehenden Bankleitzahl und der Kontonummer. Die IBAN besteht also zu einem großen Teil aus Nummern, die dem Verbraucher schon bekannt sind.

Außerdem wird ab 2016 die BIC wegfallen, so dass dann als Bankkontakt lediglich eine Nummer bestehen bleibt (gegenüber Kontonummer, BLZ und Name der Bank heute). Die Komplexität für den Verbraucher wird also in keiner Weise erhöht, sondern nach einem kurzen Umgewöhnungsprozess reduziert. Darüber hinaus ergeben sich Einsparmäglichkeiten für Unternehmen, insbesondere für KMUs. Wie hoch diese ausfallen werden, ist sicherlich nicht genau vorherzusagen. Aber die Schätzungen der Kommission zeigen deutlich, dass einheitliche Kontonummern in Europa defintiv Einsparmöglichkeiten bieten werden.
Diesbezüglich darf ich Sie auf die Folgenabschätzung der Kommission hinweisen (SEK(2010)1583), die Sie unter folgendem Link in deutscher Sprache abrufen können:

www.europarl.europa.eu

Diese gibt ausführlich Auskunft über die Beweggründe und Analysen der Kommission zu einheitlichen Kontonummern und sollte Ihre Fragen detailiert und ausführlich beantworten.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Werner Langen
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Frage zum Thema Finanzen
16.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Langen.

Zuerst möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie sich persönlich um so viele Anfragen der besorgten BürgerInnen kümmern und versuchen, auf jede Frage auch zu antworten.

Nachdem nun neuerlich die Entscheidung über die Bewilligung des Hilfspaket für GR auf den 20.2. vertagt worden ist, interessiert es mich, wie lange nun noch an diesen Hilfsmaßnahmen gestrickt werden soll? Denn dass auch dieses neue Hilfspakete bei weitem nicht ausreichen wird, ist offensichtlich.

Meine Frage ist nun: Warum lässt man das Land nicht in die Insolvenz eintreten? Und warum verweigert man sich der effektivsten und einfachsten Maßnahme: Der Rückkehr zur Drachme, bei gleichzeitigem Schuldenschnitt von 70%...gerne auch als EU-Mitglied? Die Wiedereinführung der Drachme hätte aus meiner persönlichen Perspektive heraus gerade infolge ihrer sofortigen Abwertung nur Vorteile sowohl für die EU als Ganzes, aber auch die griech. Bevölkerung im Besonderen.

1) Die in € geführten Auslandsschulden steigen an, aber auch aus diesem Grunde muss die Wiedereinführung der Drachme selbstverständlich mit einem Schuldenschnitt einhergehen.

2) Landeserzeugnisse werden wieder weltmarktfähig. Viele weltmarktreife Produkte hat GR als Agrarland nicht anzubieten, dass die wenigen zu preislich konkurrenzfähigen Konditionen am Weltmarkt platziert werden müssen.

3) Einer Kapitalflucht vor einer Währungsumstellung kann man entgegenwirken, indem für die Zeit der Umstellung alle Bankkonten gesperrt und vorrübergehend Wertscheine verteilt werden, mit denen die Menschen ihren täglichen Bedarf abdecken können.

4) Durch die extrem billige Drachme werden Investitionen für ausländische Firmen in GR so günstig wie nie. Das schafft Arbeitsplätze für die Menschen vor Ort und das BIP steigt.

5) Der Tourismus, eine Kernbranche der griech. Wirtschaft, wird gefördert.

6) Kapitalbeschaffung kann anstatt durch den int. Finanzmarkt zu viel günstigeren Konditionen durch Kapitalhilfen der EU erfolgen.

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