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Sehr geehrte Frau Dr. von der Leyen!
Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Land haben es nicht so leicht!
MIt begüterten Eltern geht alles, mit "Rentner Eltern" oder Hartz IV Familie, ist man oft allein gelassen.
Das fängt bei der Bildung an und hört bei der Freizeitgestaltung auf.
Wenn unsere Kinder das Gymnasium besuchen, haben sie von Anfang an weniger Chancen, denn wir können uns keine teure Nachhilfestunden leisten,wenn es mal in einem Fach nicht so klappt.
Wir können unsere Kinder weder auf Schulfahrten, noch zu Auslandsaufenthalten schicken.
Wenn unsere Kinder sich an einer Schule nicht wohl fühlen, dürfen sie seit Neuestem nicht einmal wechseln, weil zwar der eine Schulrektor dem Wechsel zustimmt, der andere sich aber weigert, den betreffenden Schüler gehen zu lassen, weil es dazu angeblich "keinen Grund" gibt!
Was soll das? Gibt es hier nicht die freie Schulwahl bei den weiter führenden Schulen?
Seit wann dürfen Direktoren einen Schulwechsel bei einem erwachsenen (18) Schüler untersagen, wie bei einem Freund meiner Tochter geschehen?
Was werden Sie im Falle der Wahl, gegen die Studiengebühren, die unsere Kinder benachteiligen, unternehmen?
Gegen die Jugendkriminalität kann man nach meiner Erfahrung ,(ich habe viele Jahre ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, in Kirchengemeinde und für das Jugendamt) auch nicht mit Kinderhorten und Ganztags- Schulen , gezielt vorgehen!
Die jungen Menschen wollen in einem stabilen, familiären Umfeld aufwachsen!
Mir wurde oft gesagt, dass in der Schule keine Entspannung möglich sei, weil die Umgebung und die Betreuer den Eindruck des andauernden Lernens vermitteln!
" Ich würde mich lieber sofort nach dem Unterricht mit meiner Mutter unterhalten. Am Abend, wenn sie heimkommt, sind wir alle viel zu müde!"
Man fühlt sich nur "abgeschoben", höre ich häufig, das mache aggressiv!
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Für die Beantwortung meiner Fragen danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
R.