Dr. Till Steffen (GRÜNE)
Abgeordneter Hamburg 2004-2008
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Grunddaten
Dr. Till Steffen
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt, Partner bei elblaw Rechtsanwälte
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Eimsbüttel
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen
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(...) Ob ich schon einmal persönlich mit Scientology Kontakt hatte oder nicht, ist völlig unerheblich. Mein Wissen über Scientology erschließt sich aus seriösen Quellen wie der "Arbeitsgruppe Scientology", die ich als neutrale Instanz wahrnehme. Daran würde auch eine persönliche Begegnung mit Scientology nichts ändern. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.12.2007
Von:
-

Sehr geehrter Herr Dr. Steffen,

am 22.11.07 fand in der Bürgerschaft eine kurze Aussprache zu der Drucksache 18/7304 vom 07.11.07 der CDU zum Thema Scientology statt.
Ihre Fraktion hat dem Antrag nicht zugestimmt aus den von Ihnen dargelegten Gründen. Gleichwohl wurde auch zum Ausdruck gebracht, was Sie von dieser Gemeinschaft halten.

Dazu meine Frage:
1. Dieses Thema wird offenbar für wichtig erachtet. Haben Sie persönlich oder ein anderer Abgeordneter Ihrer Fraktion schon einmal direkt Kontakte mit dieser Organisation gehabt oder eine Scientology Kirche besucht?
2. Wenn nicht, was spricht dagegen?
3. Ich unterstelle einmal, daß Ihnen der Film "Die 12 Geschworenen" bekannt ist. Wie erklären Sie sich dann, daß weder ein Abgeordneter Ihrer Fraktion noch eine/r der anderen Fraktionen wenigstens irgendetwas Neutrales zu / über diese Organisation zu sagen haben?
Ich danke Ihnen für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüssen
H-P
Antwort von Dr. Till Steffen
4Empfehlungen
16.12.2007
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,

ob ich schon einmal persönlich mit Scientology Kontakt hatte oder nicht, ist völlig unerheblich. Mein Wissen über Scientology erschließt sich aus seriösen Quellen wie der "Arbeitsgruppe Scientology", die ich als neutrale Instanz wahrnehme. Daran würde auch eine persönliche Begegnung mit Scientology nichts ändern. Wenn Sie mehr zu meiner Meinung über die aktuelle Scientology-Verbots-Diskussion wissen möchten, besuchen Sie mein Blog: tillsteffen.wahl.de

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Till Steffen
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
20.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Steffen,

ich habe Freitag mit Interesse die Diskussion im Rechtsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft verfolgt. Da Sie mir sehr engagiert und kritisch erschienen sind, der verfassungsrechtlich verankerten Aufgabe der Opposition in besonderem Maße gerecht zu werden scheinen und ich mich von hochschulpolitischen Tätigkeiten von vor einigen Jahren her Ihrer entsinne (ich bin mir nicht sicher, ob wir einander in Hinblick darauf eventuell Duzen), wende ich mich auf diesem Wege an Sie. Jemand vor mir hat dort ein Exemplar von „Die Bürgerschaft“ gehabt. Da es in der Diskussion wohl auch um Publikationen, Pressemeldungen etc. gegangen ist, habe ich gestern alte Pressemeldungen im Archiv bei www.hamburg.de angesehen. Im Jahre 2001 ist Herr Senator Dräger Ph. D. (Cornell U.) dort wohl unzutreffend als „Dr.“ bezeichnet worden (etwa 13.12.2001).
Dies ist über Jahre etwa auch in „Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg“ geschehen (vgl. Stand: März 2002, 1. Auflage, S. 93; Stand: April 2006, 3. Auflage, S. 95). Auch für den Geschäftsführer am NITHH ist zuvor die wohl auch nach Angaben der BWF bzw. BWG unzutreffende Bezeichnung „Dr. Dräger“ verwendet worden. Es finden sich entsprechende Unterlagen im Sonderband der entsprechenden Registerakte (vgl. 66 HRB 69206). Unterlagen könnte ich Ihnen bei Interesse kurzfristig zur Verfügung stellen.
Ich habe mich zwar als Bürger inzwischen dazu in gewisser Weise bemüht. Aber ganz geklärt scheint dies noch nicht, da etwa bei www.land-der-ideen.de bzw. www.land-of-ideas.org („Projects“ „Walk of Ideas“ „100 Masterminds of Tomorrow“) noch in diesem Jahr die Bezeichnung „Dr.“ verwendet worden ist.
Daher würde ich gern von Ihnen als promovierten Juristen und besonderen Rechtsexperten wissen, ob Ihnen dies bereits inetwa bekannt ist und ob dergleichen Ihrerseits für weniger oder mehr bedeutsam erachtet wird als etwa das, was Freitag im Rechtsausschuss thematisiert worden ist.

Mit freundlichen Grüßen
C.
Antwort von Dr. Till Steffen
1Empfehlung
21.01.2008
Dr. Till Steffen
Hallo Frau ,

es wäre in der Tat ausgesprochen peinlich, wenn zuträfe, dass Herr Dräger auch in aktuellen Veröffentlichungen als "Dr. Dräger" geführt wird. Da sollte ein Wissenschaftssenator mehr drauf achten. Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass sein Staatsrat seinerzeit als falscher Professor durch die Lande lief.

Schöne Grüße

Till Steffen
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
12.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Steffen,

Herr von Beust hatte in seiner Regierungserklärung im Jahre 2004 eine tiefgreifende "Bezirksreform" angekündigt.

Frage: Hat er diese Reform während der vergangenen 4 Jahre nun durchgeführt?

Herzlichst
Antwort von Dr. Till Steffen
bisher keineEmpfehlungen
15.02.2008
Dr. Till Steffen
Hallo Herr ,

es wurde eine Verwaltungsreform verabschiedet. Diese war jedoch eher ein Reförmchen und bot keine tief greifenden Veränderungen zum Status quo. Von Beust hat viel Gegenwind bekommen, von den Bürgern, seiner eigenen Partei, der Opposition. Es wurde viel diskutiert und alle Bürgerschaftsparteien haben sich schließlich auf eine gemeinsame Reform verständigt. Insgesamt kann man sagen, dass die Verwaltungsreform in einem Bereich (Stichwort Bezirksversammlung) ein vernünftiges Gesetz geworden ist, in anderen hat sie dagegen nicht viel erreicht oder sogar die eigenen Ziele verfehlt. Mehr dazu können Sie in meinem Blog www.tillsteffen.wahl.de nachlesen.

Viele Grüße
Till Steffen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.02.2008
Von:
Ulf

Sehr geehrter Herr Dr Steffen,

"Eine demokratische Partei sollte mit jeder demokratischen Partei reden können", da stimme ich Herrn Naumann und Frau Goetsch vorbehaltlos zu, empfinde auch die CDU-GAL Gespräche als politische Bereicherung. Wieso denn aber wurde eine demokratisch gewählte und erlaubte Partei ausgegrenzt?

Ich finde es tragisch, dass die Hamburger Grünen und SPD sich selbst und uns die Chance Naumann als Bürgermeister zu haben nicht geben will, nur weil sie mit einer Partei links von sich selbst nicht reden wollten.

Geben Sie lieber der CDU den Wahlsieg, als mit einer ihrem eigenen Programm sehr viel näher stehenden Partei Gespräche über eine Koalition einzugehen?

Können Sie mir das erklären?

Warum die Linken mit niemanden reden wollten, naja, ist eine eigenartige Partei, aber selbst die fangen an sich zu bewegen. Wenn die Grünen und die SPD jedoch unbeweglich bleiben und damit möglicherweise sogar den mehrheitlich gewollten und gewählten Wechsel verspielen wollen, das kann ich nicht verstehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ulf
Antwort von Dr. Till Steffen
2Empfehlungen
27.02.2008
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,

ich hätte überhaupt nichts dagegen, dass auch mit der Linken geredet wird. Die Frage stellt sich aber so lange nicht ernsthaft, so lange die SPD das ausschließt. Reden heißt aber noch lange nicht, dass dann auch in der Richtung eine ernsthafte Möglichkeit entstünde. Ich sehe das eher nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Till Steffen
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