Dr. Thomas Portz (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Dr. Thomas Portz
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Doktor der Geschichts- und Politikwissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
Europaleiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs bei DAIICHI SANKYO EUROPE GmbH
Wohnort
Köln
Wahlkreis
Leverkusen - Köln IV
Ergebnis
35,4%
Landeslistenplatz
51, Nordrhein-Westfalen
(...) Ich persönlich bin dafür, dass die Wehrpflicht erhalten bleibt, denn ich möchte keine reine Berufsarmee in Deutschland. (...)
 
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Dr. Thomas Portz hat bisher noch nicht am Kandidaten-Check teilgenommen.
Fragen an Dr. Thomas Portz
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
22.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Portz,

könnten Sie mir bitte erklären, wie Sie zu bundesweiten Volksabstimmungen stehen? Ich weiß, dass diese von vielen Abgeordneten der CDU abgelehnt , aber von vielen CDU- Anhängern befürwortet werden. Aber es gibt auch Ausnahmen. Wie ist Ihre persönliche Meinung?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Dr. Thomas Portz
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Dr. Thomas Portz
Sehr geehrter Herr ,

als Politikwissenschaftler und Historiker kann ich mir eine Ausweitung plebiszitärer Elemente auch auf Bundesebene gut vorstellen. Dies gilt insbesondere, wenn es um die Erweiterung der europäischen Union oder um materielle Änderungen an den EU-Verträgen geht.

Einige Politikfelder, wie etwa die Entscheidung über Steuern, Verteidigung oder auch populistisch leicht zu manipulierender Fragestellungen im Justizbereich, wie etwa die Frage nach der Einführung der Todesstrafe, können jedoch nicht Gegenstand von Volksentscheiden sein.

Auch eine Direktwahl des Bundespräsidenten oder des Bundeskanzlers bzw. der Bundeskanzlerin durch die Bürgerinnen und Bürger lehne ich ab. Dies würde innerhalb der staatlichen Gewaltenteilung eine Balanceverschiebung hin zu diesen Funktionsträgern und weg vom Deutschen Bundestag bedeuten. Aufgrund der Erfahrung mit Präsidialdemokratien, wie wir sie in Deutschland gemacht haben, möchte ich dies nicht.

Andererseits, und ich vermute, dass ich der einzige Kandidat bin, der dies so sieht bzw. explizit hervorhebt, kann ich mir vorstellen, auch Bürgerinnen und Bürger, die keiner Partei angehören, an der Aufstellung der Kandidaten für die Bundestagswahl in den Wahlkreisen oder aber auch an der Aufstellung der Landtags- und Kommunalwahlkandidaten teilnehmen zu lassen. Hierzu finden Sie auch etwas auf meiner Website unter www.thomas-portz.de .

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Portz
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Dr. Thomas Portz
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.