Dr. Thomas Portz (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Dr. Thomas Portz
Zur Person Dr. Thomas Portz
Kurzlebenslauf



1975 – 1984 Besuch des Städtischen Gymnasiums Düsseldorfer Straße in Köln-Mülheim



1985 – 1988 Ausbildung zum Geprüften Wirtschaftsassistenten-Industrie bei der Bayer AG in Leverkusen



1989 – 1994 Studium der Neueren Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik in Köln



1995 – 1998 Promotion



2000 – 2003 Referatsleiter Gesellschaftspolitik in der Konzernkommunikation der Bayer AG



2003 – 2007 Leiter der Konzernrepräsentanz der Bayer AG in Berlin



Seit 08/2007 Europaleiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs DAIICHI SANKYO EUROPE GmbH





Politische Erfahrungen



Seit 1998 Vorsitzender der CDU im Stadtbezirk Köln-Mülheim



Seit 1999 Vorsitzender der CDU im Ortsverband Köln-Mülheim



1999 – 2004 Stellvertretender Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Köln-Mülheim



1999 bis heute Vorsitzender der CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim





Mitgliedschaften



Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU

Deutsch-Türkisches-Forum

zeitweise Mitglied im Vorstand des Juniorenkreises Rheinland des Wirtschaftsrats

der CDU
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Dr. Thomas Portz hat bisher noch nicht am Kandidaten-Check teilgenommen.
Fragen an Dr. Thomas Portz
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
22.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Portz,

könnten Sie mir bitte erklären, wie Sie zu bundesweiten Volksabstimmungen stehen? Ich weiß, dass diese von vielen Abgeordneten der CDU abgelehnt , aber von vielen CDU- Anhängern befürwortet werden. Aber es gibt auch Ausnahmen. Wie ist Ihre persönliche Meinung?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Dr. Thomas Portz
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Dr. Thomas Portz
Sehr geehrter Herr ,

als Politikwissenschaftler und Historiker kann ich mir eine Ausweitung plebiszitärer Elemente auch auf Bundesebene gut vorstellen. Dies gilt insbesondere, wenn es um die Erweiterung der europäischen Union oder um materielle Änderungen an den EU-Verträgen geht.

Einige Politikfelder, wie etwa die Entscheidung über Steuern, Verteidigung oder auch populistisch leicht zu manipulierender Fragestellungen im Justizbereich, wie etwa die Frage nach der Einführung der Todesstrafe, können jedoch nicht Gegenstand von Volksentscheiden sein.

Auch eine Direktwahl des Bundespräsidenten oder des Bundeskanzlers bzw. der Bundeskanzlerin durch die Bürgerinnen und Bürger lehne ich ab. Dies würde innerhalb der staatlichen Gewaltenteilung eine Balanceverschiebung hin zu diesen Funktionsträgern und weg vom Deutschen Bundestag bedeuten. Aufgrund der Erfahrung mit Präsidialdemokratien, wie wir sie in Deutschland gemacht haben, möchte ich dies nicht.

Andererseits, und ich vermute, dass ich der einzige Kandidat bin, der dies so sieht bzw. explizit hervorhebt, kann ich mir vorstellen, auch Bürgerinnen und Bürger, die keiner Partei angehören, an der Aufstellung der Kandidaten für die Bundestagswahl in den Wahlkreisen oder aber auch an der Aufstellung der Landtags- und Kommunalwahlkandidaten teilnehmen zu lassen. Hierzu finden Sie auch etwas auf meiner Website unter www.thomas-portz.de .

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Portz
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