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Sehr geehrte Frau Dr. Dückert,
Ich habe Fragen zur aktuellen Finanzkrise.
Ich bekomme es in meiner unmittelbaren Umgebung, durch Diskussionen mit Freunden und Debatten im Internet mit, das die Leute durch die aktuelle Finanzkrise immer mehr das Vertrauen in unser Geldsystem verlieren.
Nun aber zu meinen Fragen: Warum versteht die Politik, die Wirtschaft und ein Großteil der Medien nicht, dass ein Geldsystem, in dem Geld gehortet werden kann (das kann sonst mit keinem anderen Gegenstand auf dieser Welt ohne das er verrottet oder das Lagerkosten entstehen) und erst wieder gegen Zinsen und Zinseszinsen in den Umlauf gebracht werden muss, einfach nicht funktionieren kann?
Warum wird nicht gesehen, dass dieses Geldsystem mit dafür verantwortlich ist, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich stetig wächst?
Im Prozess der Geldschöpfung, Giralgeldschöpfung, um präziser zu sein, steckt schon das Grundproblem – lassen Sie mich das kurz erklären: Die Geschäftsbanken schöpfen Geld in dem Sie Kredite vergeben und auf diesen Krediten muss Geld, nämlich Zinsen, bezahlt werden. Doch dieses Geld ist ja noch gar nicht geschöpft! Das heißt ein Marktteilnehmer, sei es ein Unternehmer, der Staat oder die Bürger selber MÜSSEN sich verschulden um diese Zinsen aufzubringen. Diese Zinsen sind aber wieder rum Schuldgeld auf die Zinsen bezahlt werden müssen….
Warum wird diese Problematik nicht öffentlich diskutiert?
Sollten nicht grade die Grünen, die behaupten eine nachhaltige Politik zu betreiben, im monetären Sektor fundamentale Fragen zu stellen?
Sollten Sie mit der Problematik noch nicht so vertraut sein, so rate ich Ihnen sich folgendes Referat von Prof. Dr. Senf anzuschauen:
www.buergerinitiative-grundeinkommen.de
Vielen Dank und viele Grüsse
