Dr. Roland Adelmann (SPD)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
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Dr. Roland Adelmann
© NRWSPD
Geburtstag
14.07.1970
Berufliche Qualifikation
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie
Ausgeübte Tätigkeit
Arzt im Herzzentrum der Kinderkardiologie der Universität Köln
Wohnort
Wiehl
Wahlkreis
Oberbergischer Kreis II
Ergebnis
39,3%
Landeslistenplatz
117
(...) Panaschieren und Kumulieren stellen in meinen Augen eine bessere Einflussnahme der Wählerinnen und Wähler und damit eine Erweiterung der Demokratie dar. Ich befürworte eine Einführung auf kommunaler Ebene. (...)
 
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.04.2010
Von:

Bei Wikipedia lese ich bezüglich der Einführung eines neuen Kommunalwahlrechts mit Kummulieren und Panaschieren in NRW:

"Die Organisation "Mehr Demokratie" übergab am 8. April 2008 95.000 Unterschriften für die Volksinitiative "Mehr Demokratie beim Wählen". Die Initiative forderte ein demokratischereres Kommunalwahlrecht mit der Möglichkeit zu panaschieren und kumulieren. Der Landtag lehnte die Initiative mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP ab. Volksinitiativen in Nordrhein-Westfalen sind eher unverbindliche Petitionen an das Parlament."

NRW ist leider das einzige grosse Flächenland, in dem das Kummulieren und Panaschieren nicht möglich ist (ebenso nicht im Saarland und in Berlin). In allen anderen Bundesländern wird das erfolgreich praktiziert.

Die SPD hat leider auch nicht zugestimmt - und das trotz der tausenden von Unterschriften. Sie waren bisher nicht im Landtag. Wie stehen Sie denn persönlich zu einer Reform des Kommunalwahlrechts?

Herzliche Grüsse
Antwort von Dr. Roland Adelmann
bisher keineEmpfehlungen
08.04.2010
Dr. Roland Adelmann
Sehr geehrte Frau ,

die Möglichkeit des Panaschierens (d.h. das Verteilen mehrerer verfügbarer Stimmen durch den Wähler auf Kandidaten unterschiedlicher Wahllisten) und die Möglichkeit des Kumulierens (d.h. das Abgeben von mehreren Stimmen auf einen Kandidaten) sind eine sinnvolle Erweiterung der Wahlmöglichkeiten.

Panaschieren und Kumulieren stellen in meinen Augen eine bessere Einflussnahme der Wählerinnen und Wähler und damit eine Erweiterung der Demokratie dar. Ich befürworte eine Einführung auf kommunaler Ebene. Als Gegenargument dient oft die angebliche Überforderung des Wählers. Darum muss weiterhin die Möglichkeit bestehen bleiben auf einer übersichtlichen Wahlliste mit einem einfachen Kreuz ein Votum abgeben zu können. Das dies erfolgreich möglich ist sieht man daran, dass in 11 (!) Bundesländern bereits entsprechende Wahlordnungen bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Roland Adelmann
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung/-gesellschaft
29.04.2010
Von:

Guten Tag Herr Adelmann,

auf einigen Plakaten Ihrer Partei habe ich gelesen

"Jetzt wieder sozial"

Bedeutet dies, dass Ihre Partei in der Vergangenheit nicht sozial war? Wäre dann nicht BPD der richtige Name gewesen "Beliebige Partei Deutschlands"?

Herzliche Grüsse

Antwort von Dr. Roland Adelmann
bisher keineEmpfehlungen
03.05.2010
Dr. Roland Adelmann
Sehr geehrte Frau ,

die SPD hat, auch in der großen Koalition mit der CDU, einige Entscheidungen gefällt, die unter heutiger Sicht dringend Änderungen erfahren müssen. Als Beispiel möchte ich Ihnen die Rente mit 67 Jahren anführen. Hier ist ein flexibles Rentenalter z.B. nach Beitragsjahren sinnvoller. Auch eine Berücksichtigung des Berufes ist notwendig, denn ein körperlich anstrengender Beruf ist nicht bis zum Alter von 67 Jahren zu erfüllen.
Ein bewusstes "unsozial sein" gab es m.E. in der SPD nicht, hingegen sind einige Entscheidungen in der Bevölkerung emotional so empfunden worden.
Erfreulich ist das jetzige Programm zur Landtagswahl. Hier sind viele klare Aussagen für eine solidarische Gesellschaft drin. Und dies obwohl eine Finanzkrise da ist!
Das Programm von Willi Brand hat für mich die gleiche Anziehungs- und Aussagekraft gehabt.

Die SPD hat sich auf eine alte Stärke zurückbesonnen: Ziele für ein Leben miteinander zu haben, egal wie die äußeren Umstände sind!

Ihr Roland Adelmann
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Frage zum Thema Energie
04.05.2010
Von:

Bitte Korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege, aber Ihre Partei steht doch für das sofortige aus der Kernkraft um die Regenerativen Energie besser zu fördern und als Job und Wirtschaftsmotor in NRW zu nutzen?!!
Antwort von Dr. Roland Adelmann
bisher keineEmpfehlungen
05.05.2010
Dr. Roland Adelmann
Sehr geehrter Herr ,

der Ausstieg aus der Kernenergie ist absolut notwendig. Regenerative Energien sind für mich der beste Weg lokal Arbeitsplätze zu schaffen, die Umwelt zu schonen und nebenbei auch noch unabhängiger von Rohstoffpreisen zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Adelmann
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Frage zum Thema Energie
06.05.2010
Von:

Vielen Dank für die Antwort.

Das heißt, dass sie auch gegen die 11 neuen Kohlekraftwerke in NRW sind?! (Wenn es denn wirklich 11 seine sollten, siehe www.bund-nrw.de ). Denn die sind ja auch nicht sauber und unabhängig von den Rohstoffpreisen. Und erst die CO2 Belastung?!

Also wenn wir keine Kohlekraftwerke bauen, Kernkraft sofort abschalten wie viel Windkraftanlagen müssen wir dann in sehr kurzer Zeit bauen?

Mit freundlichen Grüßen


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