Dr. Michael Fuchs (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Michael Fuchs
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Apotheker
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmer, Fuchs Holding GmbH, Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Koblenz
Landeslistenplatz
keinen, Rheinland-Pfalz
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(...) Deutschland vertritt in Afghanistan seit Jahren das Konzept der "vernetzten Sicherheit", das die notwendige militärische Komponente des Engagements stärker als andere Partner mit dem zivilen Wiederaufbau von Polizei und Justiz zu verbinden versucht. Dahinter steckt auch die Idee, verstärkt die Infrastruktur und den zivil-gesellschaftlichen Aufbau im krisengeschüttelten Afghanistan auszubauen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Soziales
10.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Fuchs!

Darf ich Sie zitieren: "Mitbestimmung ohne Miteigentum ist parasitär" (Fuchs et al., August 2004)*
www.asu.de

Dieses Paper enthält noch zahlreiche ähnliche Floskeln, schlecht zitierte und kaum gegendiskutierte Thesen und geschönte Statistiken (Seite 15: Anstieg der Schwarzarbeit in % des BIP; Grafiken, die nicht im Nullpunkt beginnen, munkeln gerne mal einen rascheren als den tatsächlichen Anstieg vor). Doch allein zu obigem Zitat fällt mir schon ein ganzer Haufen Fragen ein. Zum Beispiel die hier:

  • Bis zu welcher Entscheidungsebene sollten Ihrer Meinung nach einfache Arbeiter von Mitentscheidungen entbunden werden? Betriebliche Belange (Entmachtung der Gewerkschaften) oder sehen Sie auch die politische Entscheidungsberechtigung als der Wirtschaft und einer kleinen Elite vorbehalten?

Oder hier noch eine:

  • In einem Wahlkreis wie Koblenz, großteils aus Beamten und Bundeswehrangehörigen zusammengesetzt, ist Ihnen eine Mehrheit sicher auch in Zukunft gewiß, hier geht es den meisten gut, aber wie soll z.B. der Aufbau Ost unter einer solch harten Linie von Erfolg gekrönt sein? Keiner der Authoren ist im August 2004* im Osten wohnhaft, die meisten sind Unternehmer; das stellt die Einschätzung der Lage etwas in Frage.

Zum Abschluß noch ein Zitat: "Die Ethik des Mehrens schafft Unabhängigkeit und Freiheit. Zwangsteilung und Umverteilung verwischen Verantwortlichkeit und erzeugen Abhängigkeit vom Staat."

Wessen Freiheit meinen Sie? Die der Reichen und der Eigner?

Mit freundlichen Grüßen,


P.S.: Ihre Mitgliedschaft im Parlamentskreis ´Mittelstand´ ist doch ein PR-Gag, oder?

*) Selter, T., Bentz, T., Follmann, R., Fuchs, M., Geyr, F., Greiffenberger, H., Günther, K., Heraeus, J., Rodenstock, R., Schwarz-Schilling, M.-L.: "Eigentum verpflichtet - Ende des Teilens, Stunde des Mehrens" Unternehmerkomission der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Unternehmer e.V., August 2004.
Antwort von Dr. Michael Fuchs
12Empfehlungen
13.12.2006
Dr. Michael Fuchs
Sehr geehrter Herr ,

leider kann ich mich mit Ihrer Anfrage nicht auseinandersetzen. Ich würde gerne sachlich auf Ihre Punkte eingehen, jedoch enthält Ihre email subjektive Unterstellungen, Angriffe, nur leider keine konkreten Fragen.

Ich weiss leider auch nicht, auf welches Zitat Sie sich beziehen. Sie geben die Quelle _"Fuchs et al., August 2004"_ an. Was bedeutet das? Um Ihnen dazu Stellung zu geben, bitte ich Sie um eine exakte Bezeichung der Quelle (welches Magazin, welche Zeitung, Datum, Tiel etc.).

Vielen Dank,
mit freundlichen Grüßen,
Dr. Michael Fuchs MdB
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Frage zum Thema Soziales
14.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Fuchs!

Um weitere Irritationen zu vermeiden:
Es geht um das Paper "Eigentum verpflichtet - Ende des Teilens, Stunde des Mehrens" von Selter, T., Bentz, T., Follmann, R., Fuchs, M., Geyr, F., Greiffenberger, H., Günther, K., Heraeus, J., Rodenstock, R., Schwarz-Schilling, M.-L., vom August 2004, publiziert auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer (ASU) als PDF:
www.asu.de

´Fuchs et al. 2004´ ist in der Tat etwas unsauber zitiert. Da keiner der Autoren als Hauptautor auftritt vielleicht besser ´al. et u.a. Fuchs 2004´. Die Quellen-Angabe inkl. Titel steht im Anhang meiner ersten Mail, das Paper habe ich als PDF verlinkt und August 2004 ist ein Datum.

Um meine Fragen zu konkretisieren:

  • Kap. 1 "Die Ethik des Mehrens schafft Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze", Unterkapitel \´Die Verbindung von Eigentum und Haftung\´, 2. Absatz, S. 11, Zitat: "Mitbestimmung ohne Miteigentum ist parasitär."

Bis zu welcher Entscheidungsebene soll diese Entbindung von Mitbestimmung gehen? Betriebliche Belange (Entmachtung der Gewerkschaften) oder sehen Sie auch die politische Entscheidungsberechtigung als der Wirtschaft und einer kleinen Elite vorbehalten?

  • Kap. 6, S. 24: "Die Ethik des Mehrens schafft Unabhängigkeit und Freiheit. Zwangsteilung und Umverteilung verwischen Verantwortlichkeit und erzeugen Abhängigkeit vom Staat."

´Wessen Unabhängigkeit und Freiheit?´ sollte hinterfragen, welchen freiheitlichen Nutzen der einfache Arbeitnehmer daraus zieht, daß sein Beschäftigungsgeber den Gewinn mehrt und davon lediglich Vorstands- und Manager-Gehälter ver-x-facht.

  • Ist Ihre Mitgliedschaft im Parlamentskreis ´Mittelstand´ ein PR-Gag? Zur Bundestagswahl 2005 haben Sie auf die Frage von Herrn Friedel Alt eine Liste Ihrer Mitgleidschaften in Aufsichts- / Beiräten, Ausschüssen, Vorständen und Wirtschaftsverbänden bekannt gegeben ( www.abgeordnetenwatch.de ). Die Frage ist, ob sie Repräsentant des Mittelstandes sind.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Michael Fuchs
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30.07.2008
Dr. Michael Fuchs
Sehr geehrter Herr ,

Herr Dr. Fuchs wird zu Ihrer Stellungnahme keinen Kommentar abgeben.
Meinungsäußerungen werden von uns nicht kommentiert.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Bundestagsbüro.
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Frage zum Thema Soziales
05.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Fuchs!

Es ist sehr beeindruckend mit welcher Selbstherrlichkeit und Arroganz Sie unangenehme Fragen einfach aussitzen. Nach Ihrer wenig-qualifizierten Stellungnahme zu meiner ersten Frage habe ich Ihnen extra mein Anliegen nocheinmal eingehend erläutert, seitdem schweigen Sie zum angesprochenen Thema.
Ich habe echtes Interesse daran, wie Sie Ihre Mitgleidschaft im Parlamentskreis "Mittelstand" argumentieren. Zählen Sie sich selbst zum Mittelstand? Wenn ja, wie definieren Sie Mittelstand und wie groß ist dann die Unterschicht? Um erneut vorgetäuschten Irritationen zu dieser Frage vorzubeugen habe ich unten nochmal Ihre Auflistung zu Vorständen, Aufsichts-, Beiräten oder sonstigen Gremien, in denen Sie Mitglied sind, aufgelistet, damit Sie diesmal wissen worauf ich mich beziehe.
Auch über die Beantwortung meiner vorigen Frage ("Mitbestimmung ohne Miteigentum ist parasitär") würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,



*) Zitat aus Ihrer Antwort auf die Frage von Herrn Friedel Alt am 09.08.2005 "In welchen Vorständen, Aufsichts-, Beiräten oder sonstigen Gremien eines Unternehmens, einer Vereinigung oder einer Körperschaft beliebiger Rechtsform sind Sie tätig [...]?" ( www.kandidatenwatch.de ):

K u. C Agentur für Kommunikation und Consulting (Mitglied des Beirates), Kienbaum (Mitglied des Beirates), Rhodius (Mitglied des Beirates), Verlag für die Deutsche Wirtschaft (Mitglied des Aufsichtsrates), Sparkasse Koblenz (Mitglied des Verwaltungsrates), Stadt Koblenz (Mitglied des Stadtrates), Trilaterale Kommission (Vorsitzender der Deutschen Sektion, ehrenamtlich), Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Mitglied des Vorstands, ehrenamtlich), BGA (Ehrenpräsident und Mitglied des Präsidiums, ehrenamtlich), ICC (Mitglied des Executive Committee, ehrenamtlich), Taiwan-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Vorsitzender, ehrenamtlich), Fuchs Holding GmbH
Antwort von Dr. Michael Fuchs
14Empfehlungen
15.02.2007
Dr. Michael Fuchs
Sehr geehrter Herr ,

wie Sie sicherlich der Presse entnommen haben, waren die vergangenen Monate dicht gedrängt von z.T. schwierigen und komplexen Materien in der Politik. Als mittelstandspolitischer Sprecher besteht mein Arbeitsspektrum aus einer sehr breiten Palette. Eine nicht unverzügliche Antwort meinerseits hat daher nur sehr wenig mit Selbstherrlichkeit und Arroganz zu tun; wie Sie mir dies vorgeworfen haben.

Sie sehen - so liest sich Ihre letzte Email an mich vom 05.02.07 - einen gewissen Widerspruch zwischen meiner Funktion als Parlamentskreis Mittelstands-Vorsitzender und meinen Nebentätigkeiten in Unternehmensbei- und aufsichtsräten.

In meiner politischen Arbeit setze ich mich engagiert für alle mittelstandspolitischen Fragen ein, ziehe hierbei aber zahlenmäßig keine Größenordnung z.B. bei der Größe von Unternehmensgruppen. Dies ist auch aufgrund sehr komplexer Materien, wie im Steuerrecht, vielfach nicht möglich. So gesehen, ist ein großer Teil meiner Arbeit für die deutsche Wirtschaft allgemein vorgesehen. Es soll letztendlich dem Standort Deutschland gut gehen. Dazu gehören fast überwiegend unsere Mittelständler. Doch zugleich muss man als Ordnungs-/Wirtschaftspolitker auch sehen, welche Position die deutschen große Unternehmen haben.

Meine Arbeit stütze ich aufgrund meiner langjährigen eigenen Unternehmererfahrung und jetzt, da ich Bundestagsabgeordneter seit 2002 bin und nicht mehr mein Unternehmen seitdem leite, nutze ich die 24 sitzungsfreien Wochen des Jahres, um weiter das Ohr an der Wirtschaft zu haben. Erfahrungen aus meinen Positionen in Räten fließen nutzenbringend in die Bewertung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge ein. Leider tun dies nicht alle Kollegen und Kolleginnnen des Deutschen Bundestages.

Zu Fragen der Mitbestimmung und meiner Haltung dazu verweise ich auf meine Webseite www.cdu-fuchs.de.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Michael Fuchs MdB
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
28.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Fuchs,
in der heutigen Pressemeldung (28.02.07) zum nationalen Bürokratieabbauziel reden Sie davon, dass ein konkretes Abbauziel für jedes Bundesressort festgesetzt wird. Meines Wissens sind die Ressorts aber nicht der Gesetzgeber, sondern dies ist vornehme Aufgabe des Deutschen Bundestages. Wie kann aber die Regierung geschweige denn ein Ministerium Bürokratie abbauen? Welche Rolle hat Ihrer Auffassung dann noch der Bundestag?
Ihre Ansicht ignoriert daneben völlig, dass die Wirtschaft bereits jetzt massiv an der Gesetzgebung beteiligt ist, sei es durch eingeschleuste Mitarbeiter in den Ministerien (Fernsehberichterstattung; nun Prüfung durch den Bundesrechnungshof) oder über die Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel. Viel Bürokratie geht auch gerade von der Wirtschaft aus, die aus Gründen des Wettbewerbsschutzes bürokratische Vorgaben einforden oder gezielt den Abbau von Bürokratie verhindern? Erinnern Sie sich noch, wer vehement der Abschaffung des Gaststättengesetzes widersprochen hat? Waren dies die Beamten des Bundeswirtschaftsministeriums? Ich glaube nicht. Die Statistik beschafft der Wirtschaft auch Daten, die diese dann im Rahmen der Markterhebung gar nicht mehr erforschen muss. Bürokratieabbau ist wichtig, diese kann aber nur gelingen, wenn die Frösche bei den Wirtschaftsverbänden, die einen Großteil der Bürokratie fordern und auch über Lobbyarbeit in die Gesetze hereingebracht haben, mitmachen.
Gruß C. Hajunk
Antwort von Dr. Michael Fuchs
14Empfehlungen
13.03.2007
Dr. Michael Fuchs
Sehr geehrter Herr Hajunk,

vielen Dank für Ihre Email vom 28.02.07 zum Thema Bürokratieabbau.

Der Normenkontrollrat, der als Kontrollgremium ohne Vetorecht mit Empfehlungscharakter in das Gesetzesgebungsverfahren zwischengeschaltet ist, überprüft zunächst einmal alle Regierungsentwürfe der Bundesregierung (siehe Gesetz zur Einsetzung eines Nationalen Normenkontrollrates). Doch auch alle existierenden Gesetze, die bereits im Bundesgesetzblatt stehen und von der Exekutive ausgeübt werden, wird er nach und nach überprüfen.

Diese beiden Bereiche haben allein etwas mit der Exekutive zu tun.

Sie fragen nach dem Selbstverständnis des Bundestages: Es ist in der Praxis so, dass über 80% der Gesetze, die erarbeitet werden, Gesetze der Bundesregierung sind. Der Rest sind Gesetze des Bundesrates. Nur ganz wenige Gesetze werden direkt aus der "Mitte des Bundestages" eingebracht (Art. 76 Grundgesetz). Der Bundestag, d.h. die einzelnen Fraktionen, haben einfach nicht die Manpower, wie ein Bundesministerium, ganze Gesetzesentwürfe zu schreiben.

Im Gesetz zur Einsetzung eines Nationalen Normenkontrollrates ist eine Überprüfungsbefugnis des NKR zu Gesetzentwürfen der Fraktionen (also aus dem Bundestag) nicht vorgesehen. Das haben wir bedauert, da wir gerne die Überprüfungsbefugnis des NKR auf Bundesregierung aber auch auf Bundestag und Bundesrat ausgeweitet gesehen hätten. Doch da gab es Widerstand seitens unseres Koalitionspartners. Gleichwohl bleibt es den Fraktionen überlassen, für en Fall, dass sie Gesetzesentwürfe erarbeiten, diese freiwillig dem NKR vorzulegen.

Ein solcher Fall erfolgt demnächst.

Ihren Ausführungen zur Rolle der Wirtschaft (dabei vor allem der Verbände) zum Thema Bürokratieabbau stimme ich zu. Ich sehe hier große Beharrungskräfte, die wir zu überwinden haben. Ich vergleiche bei solchen Beobachtungen immer Bürokratieabbau mit Subventionsabbau. Jeder spricht sich dafür aus, will aber selbst davon verschont leiben.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich als ehemaliger Verbandspräsident keine Hemmungen habe, die Teilhabe auch der Wirtschaft/Verbände beim Thema Bürokratieabbau offen einzufordern.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Michael Fuchs MdB
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Frage zum Thema Arbeit
18.05.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Fuchs!

Sie haben wie schon oft in der Phoenix-Runde Hartz IV-Empfänger, die angeblich nicht arbeiten wollen, als Schmarotzer bezeichnet. Sie sind ja bekannt für ihre abfälligen Bemerkungen auch über Parteifreunde. Herrn Geißler nehmen Sie nicht mehr für voll, und Herrn Seehofer haben Sie als Nestbeschmutzer bezeichnet (Stichwort Kopfpauschale) vor einigen Jahren. Es gibt auch genügend faule Abgeordnete,siehe Bismarck. Der Bundestag ist oft leer, es gibt keine Anwesenheitspflicht. Herrn Fischer hat man nach seiner Abwahl nur noch ganz selten gesehen, und Wahlkreisarbeit hat er bestimmt nicht getan. Das gleiche gilt für Herrn Schily. Es sind oft mehr Oppositionsabgeordnete anwesend, als von den Regierungsparteien. Wie ist ihre Meinung?

MfG

Antwort von Dr. Michael Fuchs
17Empfehlungen
31.05.2007
Dr. Michael Fuchs
Sehr geehrter Herr ,

zu Ihrer E-Mail vom 18. Mai 2007, in der Sie sich zu meinem Auftritt in der Phoenix-Runde äußern, möchte ich Ihnen gerne Folgendes antworten:

In der Sendung vom 10.05.2007, die den Titel "Mehr oder weniger Staat? - Grundsätzliches von Union und SPD" trug, habe ich unter anderem die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land gegenüber dem Sozialsystem angesprochen. Dabei habe ich darauf hingewiesen, dass die CDU/CSU dieses in keiner Weise in Frage stellt. Des Weiteren habe ich ausdrücklich betont, dieses Solidarsystem muss auch weiterhin erhalten bleiben und den Menschen zu Gute kommen, die nicht in der Lage sind sich selbst zu helfen. Denn genau aus diesen Gründen existiert eine solche solidarische Stütze.

Ihren Vorwurf, Hartz IV-Empfänger als Schmarotzer bezeichnet zu haben, möchte ich an dieser Stelle zurückweisen. Dies habe ich in keiner Weise zum Ausdruck gebracht.

Meine Kritik war an diejenigen gerichtet, die unser Sozialsystem gezielt ausnutzen. Es kann nicht sein, dass sich einige in der sozialen Hängematte wiegen, zumutbare Arbeit bewusst ablehnen, während andere für ihr Geld hart arbeiten müssen. Ein solches Verhalten kann und will ich nicht gutheißen. Die Menschen sollten sich ihren Lebensunterhalt so weit wie möglich durch eigenständige Arbeit finanzieren. Daher bleibt eine unserer wichtigsten Aufgaben die Senkung der Arbeitslosenzahlen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Michael Fuchs MdB
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