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Sehr geehrter Herr Dr. Fuchs,
Ich zitiere auf folgender Quelle:
www.familyfair.de
"Was eigentlich längst vorauszusehen war, scheint nun allmählich Realität zu werden:
Immer mehr Leute und vor allem auch Institutionen glauben, dass es mit den ehrgeizigen Plänen der ehemaligen Familienministerin Renate Schmidt (SPD) und in der Folge Ursula von der Leyens (CDU) nichts werden wird, nämlich den Krippenausbau auf 750 000 Plätze bis 2013 voranzutreiben. Doch was wird dann aus dem Rechtsanspruch auf Betreuung, den es ab 2013 ebenso geben soll? Diese Frage sorgt für neuen Zündstoff.
Nun fürchten nämlich die Kommunen, ebenso der Deutsche Städtetag, der schon länger Alarm schlägt, dass der Krippenausbau aus Kostengründen scheitern wird. Von etwa zwei bis drei Milliarden Euro Kosten sprach von der Leyen seinerzeit zunächst zu Beginn ihrer Amtszeit, dann wurden es sechs Milliarden, dann kletterte die Zahl nach offiziellen Angaben auf zwölf Milliarden Euro. Nun zahle der Bund, wie es hieß, bis zum Jahr 2013 jährlich vier Milliarden Euro für die Schaffung der 750 000 Plätze, nicht mehr und nicht weniger.
Der Rechtsanspruch, den die Eltern in Deutschland ab 2013 genießen sollen, wird massiv in Frage gestellt. "Wir können den Rechtsanspruch auf Betreuung von Kleinkindern im Jahr 2013 nicht erfüllen", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der Süddeutschen Zeitung. Er verlangte vom Bund, den Rechtsanspruch einzuschränken. Andernfalls drohten den Städten und Gemeinden Klagen vieler Eltern. "Diese Prozesse werden wir alle verlieren", warnte Landsberg."
Angesichts des desolaten Haushaltslage der Kommunen: Wieso zahlt der Bund nicht mehr, als die recht dürftigen vier Milliarden Euro, obwohl die Kosten für den Krippenausbau viel höher sein werden? Wieso werden die Kommunen bei dem Krippenausbau so arg im Stich gelassen?