Dr. Mathias Petersen (SPD)
Abgeordneter Landtag Hamburg

Grunddaten
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Facharzt für Allgemeinmedizin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Hausarzt
Wohnort
-
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
20, über Liste eingezogen
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(...) Sollten Sie diese Person sein,hätte mich gefreut, wenn sie mit dieser Tatsache genauso transparent umgegangen wären.Ich hoffe nicht,dass die so wichtige Institution "Abgeordnetenwatch" ggf. durch Sie für parteipolitische Auseinandersetzungen missbraucht wurde. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
17.09.2012
Von:

Sehr geeehrter Herr Dr. Petersen

Kürzungen im Kinder- u. Jugendbereich machen mir Sorgen. ich weiß, dass gespart werden muss, aber als Pädagogin weiß ich, dass Kinder und Jugendliche Übergangslösungen brauchen, um neue Angebote anzunehmen und um zu neuen Bezugspersonen Vertrauen aufzubauen.
Mit beonderer Erschütterung nehme ich zur Kenntnis, dass man dort, wo kontunuierliche Jugendarbeit dringend angesagt ist, erneut gestrichen wird/werden soll.
www.abendblatt.de
Mein Neffe, Mirco Schulz, hatte 1997 in Neuwiedenthal Selbstmord verübt, weil er als Opfer ständiger Gewalt keinen anderen Ausweg mehr sah. Damals stellte man Geld zur verfügung, um eine intensivere Jugendarbeit zu fördern. Zwischenzeitlich wurde immer wieder in diesem Bereich gekürzt. Nun plant man schon wieder Kürzungen.
Glauben Sie ernsthaft, dass die Probleme in Neuwiedenthal deutlich gringer wurden und eine Kürzung daher gerechtfertigt ist? Muss man Wachtelkönig sein, damit man in Neuwiedenthal Schutz und Geborgenheit erfährt? Muss erst ein neue Opfer Denkanstöße geben?
Antwort von Dr. Mathias Petersen
bisher keineEmpfehlungen
17.09.2012
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrte Frau Udewerella,

auch ich mache mir Sorgen über mögliche Folgen der Sparvorschläge.Da wir gerade den Haushalt 2013/2014 diskutieren kann ich noch keine endgültige Auskunft geben.Der Haushalt wird erst im Dezember in der Bürgerschaft beschlossen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass bis dahin noch einige Härten abgemildert werden.

Herzlichen Gruß
Mathias Petersen
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
17.11.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Petersen

Am 06.12. soll die Härtefallkommission daruber entscheiden, ob Fabiola, die kurz vor dem Abitur steht, und deren Familie bleiben kann oder nicht.
www.youtube.com
Die Schule will eine Demo für ihre Mitschüler machen.
Welche Möglichkeiten sehen Sie, der Familie zu helfen?
Antwort von Dr. Mathias Petersen
1Empfehlung
17.11.2012
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrte Frau ,

ich werde in der nächsten Fraktionssitzung das Schicksal von Fabiola und ihrer Familie ansprechen. Ich hoffe, es gibt noch eine Möglichkeit eine Wendung herbeizuführen.

Herzlichen Gruß

Mathias Petersen
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
29.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Petersen

Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum sich alle auf unseren ehemaligen Bezirksamtsleiter Schreiber eingeschossen haben, als es um Chantall ging. Die Pflegestelle wurde jedoch lt. Presse 2005 mit der Pflegschaft beauftragt und da gehörte Wilhelmsburg noch zu Harburg.
Wenn mich meine Erinnerung nicht im Stich lässt, wurde Wilhelmsburg erst 2008 an den Bezirk Mitte abgegeben.
Liegt das Hauptverschulden nicht beim Jugendamt Harburg? Wie oft ist das Jugendamt Harburg seiner Aufsichtspflicht nachgegangen? Seltsamerweise taucht die CDU zu diesen fakten ab und griff/ greift den Bezirk Mitte ständig an. Müssen jetzt alle Pflegestellen erneut überprüft werden, wenn Stadtteile einem anderen Bezirk zugeordnet werden, oder kann man auf Vertrauensschutz bauen, zumal ein verein mit der Beaufsichtigung betraut war, mit dem Harburg wohl schon länger zusammenarbeitete?

Die Vernachlässigung der Kinder hat seit Leistungsbezug von ALG I und ALG II zugenommen. Der Personalabbau im sozialen Bereich sorgt für weitere Probleme.
Die weiteren Kürzungen unter der SPD bereiten mir Sorgen. Es ist zwar nachvollziehbar, dass durch die Ganztagsschulen weniger Kinder in die HdJs und Kinderclubs kommen werden, aber nicht alle Angebote, die dort vorgehalteen werden, decken sich mit dem Freizeitverhalten der Kinder.
Warum kann man nicht in den Häusern der Jugend, statt diverse davon zu schließen, einen Teil als Altentagesstätte nutzen und Büroräume für die jeweilige Jugendgerichtshilfe und der Sozialarbeiter im Aussendienst als Diensträume zur Verfügung stellen? Ich könnte mir vorstellen, dass Sportvereine auch gern diverse Räume nutzen würden.
Früher waren auch die Sozialarbeiter in den Bezirken. Eltern mit geringen Einkünften würden die Institutionen dann vermutlich eher aufsuchen, da sie sich die Fahrkosten einsparen.
Antwort von Dr. Mathias Petersen
bisher keineEmpfehlungen
30.12.2012
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrte Frau Udewerella,

vielen Dank für Ihre Anfragen und Anregungen. Da Jugendpolitik nicht mein Spezialgebiet ist, würde ich Sie bitten Ihre speziellen Fragen an die Jugendpolitiker unser Fraktion zu stellen. Natürlich haben Sie recht mit dem Hinweis, dass eine Personalisierung der Verantwortung für einen so komplexen Fall nicht immer hilfreich ist. Letztendlich muss das System so gut funktionieren, dass so etwas nie wieder vorkommt. Darum bemühen wir uns alle. Jeden hilfreichen Hinweis nehmen wir gerne auf. Ich wünsche Ihnen ein gesundes neues Jahr.

Mathias Petersen
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