Sehr geehrter Herr Dr. Petersen,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe mir die Informationen durchgelesen, aber nicht die Antwort auf meine Frage gefunden. Meines Wissens nach ist die SAGA-GWG ein städtischer Konzern. Gerade die SAGA-GWG beruft sich auf ihr Recht alle 2 Jahre gemäß Hamburger Mietenspiegel zu erhöhen. Siehe z. B. hier:
www.mopo.de
Diesem Link konnte ich entnehmen, dass die SAGA-GWG ein städtischer Konzern ist:
www.saga-gwg.de
In meinem konkreten Beispiel betrug meine Warmmiete am 16.08.2005 1001,47 €, heute beträgt sie 1.164,70 €. Aus den Betriebskostenabrechnungen erhalten wir stets Beträge zurück, weil wir an den Heiz- und Wasserkosten sparen. Damit hat sich meine Miete innerhalb von 7 Jahren um ganze 16,30 % erhöht. Wie Sie diversen Statistiken entnehmen können steigen aber die REAL-Löhne nicht in dieser rasanten Geschwindigkeit.
de.wikipedia.org
Ich formuliere meine Fragen einmal konkreter:
1. Inwieweit ist die Stadt Hamburg - als SPD regiertes Bundesland - bereit, bei ihrem städtischen Konzern SAGA-GWG in den nächsten Jahren auf Mieterhöhungen lt. Hamburger Mietenspiegel zu verzichten?
2. Wie kann ich mich (und meine Familie!) als Mieter vor der geradezu inflationär und vor allem vollautomatisch steigenden Miete in städtischen Wohnungen schützen?
In der von Ihnen angeführten Initiative habe ich zu diesen Themen nichts gefunden.
Zum Thema sozialer Wohnungsbau kann ich Ihnen mitteilen, dass mein Einkommen dazu zu hoch ist. Es aber leider zu gering, meine Wohnung bei der Mietpreissteigerung im Jahr 2019 noch zu bezahlen. Diese kostet dann - wenn die Miete weiter so steigt - ca. 1400,00 €. Meine Kinder sind dann noch keine 18. Und da soll ich keine Angst bekommen?
MfG