Dr. Martina Krogmann (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Dr. Martina Krogmann
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Journalistin/Politikwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Stade - Cuxhaven
Landeslistenplatz
3, Niedersachsen
(...) Erfreulicherweise konnte meine Kollegin Antje Blumenthal durch Ihr Engagement, das ich vollumfänglich unterstütze, die in der Antwort an Herrn Stürmer detailliert aufgeführten Verbesserungen in dem Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes erreichen. Ich denke, auch dies zeigt, wie sehr wir uns der Problematik bewusst sind und wie ernst wir zudem die Vorschläge der Betroffenen nehmen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Dr. Martina Krogmann
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Familie
15.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Krogmann,

warum werden Beamtenkinder anders behandelt als Kinder von Menschen die in der freien Wirtschaft arbeiten?
Beamte bekommen für Ihre Kinder zusätzlich zum Kindergeld ( 2 x 164 ) noch eine Summe von 95,53 Euro für das erste Kind im Monat und 95,54 Euro für das zweite Kind im Monat. Dies macht 191,07 Euro die Beamtenkinder mehr WERT sind als meine 2 Töchter.

Halten Sie dies für gerecht ? Wenn Sie dies nicht für gerecht halten, was werden Sie gegen diesen Misstand unternehmen ?

Gruß
Antwort von Dr. Martina Krogmann
3Empfehlungen
18.09.2009
Dr. Martina Krogmann
Sehr geehrter Herr ,

die scheinbar unterschiedliche Behandlung stellt keine geringere Wertschätzung Ihrer Kinder dar, sondern ist Ausfluss des beamtenrechtlichen Alimentationsprinzips:

Im Beamtenrecht stehen die Dienst- und Treuepflicht des Beamten der Fürsorgepflicht des Dienstherren gegenüber. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass der Dienstherr im Gegenzug für die Treue seines Beamten diesem und seiner Familie ein angemessenes Auskommen sichert. Das führt u.a. dazu, dass der Sold des Beamten um Zuschläge für Kinder ergänzt wird, damit für den Beamten trotz des Familienzuwachses und der damit verbundenen erhöhten Bedürfnisse eine angemessene Amts- und Lebensführung möglich bleibt. Dieses so genannte Alimentationsprinzip ist im Grundgesetz verankert.

Bei privaten Arbeitsverhältnissen dagegen steht das Gehalt des Arbeitnehmers in keinem Zusammenhang mit seinen familiären Verhältnissen, sondern korrespondiert nur mit seiner individuellen Leistung.

Insofern sind die beiden Rechtsverhältnisse und ihre Konsequenzen nicht vergleichbar.

Mit freundlichen Grüßen nach Drochtersen

Martina Krogmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Finanzen
18.09.2009
Von:
-

Sehr geehrte Frau Dr. Krogmann,

vielen Dank für Ihre Antwort zum Thema Abgeltungsteuer / Private Altersvorsorge vom 17.09.09. Erlauben sie mir zwei kurze Fragen/Ergänzungen:

Welche sachliche Notwendigkeit hat bei der Ausgestaltung der Abgeltungsteuer zur ersatzlosen Streichung der Spekulationsfrist geführt ? Könnten Sie mir hierzu 2 oder 3 Essentials mitteilen ? Zahlreiche mir bekannte Aktionäre beabsichtigen die Unterstützung der letzten weltbedeutenden Containerreederei unter Deutscher Flagge (Hapag Lloyd) durch Zeichnung von Schifffsbeteiligungen. Vor 2018 wird hier nicht mit Gewinnen gerechnet. Bleiben Schiffsbeteiligungen weiterhin steuerbegünstigt ( Tonnagesteuer ); quasi steuerfrei ?

Auf Grund der Zeichenvorgabe war mir die Hinzufügung des von Ihnen vermissten Charts als Beleg nicht möglich. Ein Kopiesatz ist bereits per Post zu Ihnen unterwegs. Für Interessierte: Der Focus ist in jeder guten Stadtbibliothek, im Zweifelsfalle per Fernleihe, erhältlich.

Sie haben mir mit Ihrer Antwort meine Wahlentscheidung leichter gemacht. Im Falle von Schwarz/Gelb werden Sie sich nach den mir vorliegenden Kenntnissen mit der Thematik erneut beschäftigen müssen, weil die FDP ein erheblich anlegerfreundlicheren Rahmen einfordert - siehe Link anbei - . Zum Wohle unseres Landes unerlässlich.

Trotz Ihrer - aus meiner Sicht - z..T. falschen Ausgangslage darf ich Ihnen für die bevorstehende Bundestagswahl alles Gute wünschen

Mit freundlichem Gruß und der Bitte um gelegentliche Beantwortung verbleibe ich

-

www.n-tv.de

www.fdp-fraktion.de
Antwort von Dr. Martina Krogmann
3Empfehlungen
21.09.2009
Dr. Martina Krogmann
Sehr geehrter Herr ,

meinen Sie nicht auch, dass Sie sich hinsichtlich der Verfügbarkeit des charts ein wenig im Ton vergriffen haben? Gerade in Ihrem Interesse sollte es doch liegen, wenn Sie Fragen verständlich, komplett und klar formulieren.

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich keine Ausführungen zur steuerlichen Behandlung von konkreten Wertpapieren, die ich nicht kenne, mache.

Gern nehme ich aber zur Motivation für die Einführung der Abgeltungssteuer Stellung:

Zunächst ist festzuhalten, dass die Besteuerung von Kapitalerträgen und privaten Veräußerungsgewinnen mit der Einführung der Abgeltungsteuer transparenter und einfacher wird. Die Abgeltungsteuer entlastet Bürger und Verwaltung von unnötiger Bürokratie. Darüber hinaus bleibt ebenfalls festzuhalten, dass die Abgeltungsteuer zu einer steuerlichen Entlastung in Höhe von 870 Mio. € führt.

Besonders deutlich wird die Entlastung bei der Zinsbesteuerung. Vorher wurden in Deutschland Kapitalerträge sehr unterschiedlich besteuert. Sofern kein Freistellungsauftrag oder keine Nichtveranlagungsbescheinigung vorlag, wurde auf Kapitalerträge die Kapitalertragsteuer als steuerliche Vorauszahlung erhoben. Für Zinsen wurden 30 % zzgl. 5,5 % Soli vom Kreditinstitut an das Finanzamt abgeführt (bei Dividenden 20 % zzgl. Soli). Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung erfolgte dann eine Besteuerung nach dem individuellen Steuersatz und eine entsprechende Anrechnung auf die Steuerschuld. Dies führte bei Zinserträgen zu einer maximalen Belastung von 47,48 % (Spitzensteuersatz von 45 %, also 42 % plus 3 % sog. Reichensteuer, zzgl. Soli). Nach Einführung der Abgeltungssteuer beträgt die maximale Belastung nur noch 26,38 % (Abgeltungssteuersatz von 25 % zzgl. Soli; jeweils ohne Kirchensteuer).

Auch bei der Dividendenbesteuerung ist es zu spürbaren Entlastungen gekommen. Die maximale steuerliche Gesamtbelastung bei Dividenden betrug vor der Unternehmensteuerreform in 2007 noch 53,21 % (Belastung auf Unternehmensebene 38,65 % inkl. Soli bei einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 400 %, Halbeinkünfteverfahren, Spitzensteuersatz von 45 % zzgl. Soli), bei einem Grenzsteuersatz von 25 % lag die Belastung entsprechend bei 46,74 % und im Eingangssteuersatz von 15 % betrug diese 43,50 % (jeweils ohne Kirchensteuer). Bei der steuerlichen Gesamtbelastung ab 2009 ist zwischen privat und betrieblich erzielten Dividenden zu unterscheiden:

Bei Dividenden im Betriebsvermögen eines Personenunternehmens gilt nun ein Teileinkünfteverfahren mit einer 40 %-igen Steuerfreistellung und die Anwendung des persönlichen Einkommensteuersatzes. Daraus ergibt sich ab dem Jahr 2009 eine Gesamtbelastung von maximal 49,82 % (Belastung auf Unternehmensebene 29,83 % inkl. Soli bei einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 400 %, Teileinkünfteverfahren, Spitzensteuersatz von 45 % zzgl. Soli), bei einem Grenzsteuersatz von 25 % beträgt die Belastung entsprechend 40,93 % und im Eingangssteuersatz 36,49 % (jeweils ohne Kirchensteuer).

Bei Dividenden des Privatvermögens ist der Abgeltungsteuersatz von 25 % auf den vollen Bruttoertrag anzuwenden. Hierdurch ergibt sich unter Einbeziehung des Soli eine steuerliche Gesamtbelastung von 48,34 %; im Rahmen einer Wahlveranlagung unter Anwendung des Eingangssteuersatzes beträgt die Gesamtbelastung 40,93 % (jeweils ohne Kirchensteuer). Damit kommt es also sowohl bei den höheren als auch bei den niedrigeren persönlichen Steuersätzen zu einer deutlich geringeren steuerlichen Gesamtbelastung; lediglich im Bereich der mittleren persönlichen Steuersätze kommt es zu einer geringfügig höheren Gesamtbelastung. Hier ist aber zu sehen, dass aufgrund des aus Werbungskostenabzug und Sparerfreibetrag zusammengefassten neuen Sparerpauschbetrags in Höhe von 801 € für Ledige und 1.602 € für Ehegatten häufig ohnehin keine Steuer anfallen wird. Dabei gilt auch stets folgender Grundsatz: Erhält ein Bürger eine Dividende in Höhe von 1.000 €, ist die Steuer hierauf ebenso hoch wie bei einer Zinszahlung von ebenfalls 1.000 €.

Diese Vereinfachungen sind weitgehend akzeptiert worden. Die Kritik an der Abgeltungsteuer richtet sich auch nicht gegen die Zins- und Dividendenbesteuerung, sondern im Wesentlichen allein gegen die Veräußerungsgewinnbesteuerung bei Kapitalanlagen. Hier wird - wie in dem focus-Artikel - vor allem der Vorwurf erhoben, dass langfristige Sparanlagen gerade im Hinblick auf die private Altersvorsorge an Attraktivität verlieren würden.

Bei einer rein isolierten Betrachtung ist zwar einzuräumen, dass bei Kapitalanlagen ab 2009 in der Tat nun erstmals (außerhalb der Spekulationsfrist) eine Veräußerungsgewinnbesteuerung besteht und insoweit auch entsprechende Belastungen eintreten können. Die nun von einigen wenigen Interessenvertretern behauptete Konsequenz einer einsetzenden Kapitalflucht u.ä. entbehrt jedoch jeder Grundlage.

Zunächst ist festzuhalten, dass allein ein Abstellen auf die Veräußerungsgewinnbesteuerung nicht sachgerecht ist. Die Veräußerungsgewinnbesteuerung muss - wie bereits in meiner letzten Antwort ausgeführt - stets in Zusammenhang mit der neuen günstigeren Besteuerung von Zinsen und Dividenden gesehen werden. Nur eine Gesamtschau aller Elemente der Abgeltungsteuer ermöglicht einen aussagekräftigen Vergleich von alter und neuer Rechtslage. Dabei ist nochmals zu betonen, dass die Einführung der Abgeltungsteuer insgesamt zu einer Entlastung von 870 Mio. € führt.

Auch ist zu sehen, dass die Neureglung für Veräußerungsgewinne grundsätzlich nur Anwendung auf nach dem 31. Dezember 2008 erworbene Kapitalanlagen findet. Das heißt, dass die bis zu diesem Zeitpunkt erworbenen Kapitalanlagen grundsätzlich Bestandsschutz genießen und auch künftig – außerhalb der Spekulationsfrist – steuerfrei veräußert werden können.

Die Veräußerungsgewinnbesteuerung ist außerdem keine "Einbahnstraße". Künftig können selbstverständlich auch entsprechende Veräußerungsverluste steuermindernd geltend gemacht werden. Wie gerade die aktuelle Entwicklung einiger Börsenwerte zeigt, kann dies u.U. zu spürbaren Entlastungen führen.

Im übrigen teile ich Ihre Ansicht, dass diese Thematik bei einer schwarz-gelben Koalition noch einmal angefasst werden wird. Dazu müssen Sie aber entsprechend wählen!

Mit freundlichen Grüßen

Martina Krogmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Inneres und Justiz
01.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Krogmann,

der Tagespresse ist zu entnehmen, dass Erzbischof Silvano Tomasi, der ständige Beobachter des Vatikan bei der UN, zugegeben hat, dass in den letzten 50 Jahren bis zu fünf Prozent der Geistlichen in Fälle von Kindesmissbrauch verwickelt gewesen sind ( www.heise.de , www.guardian.co.uk ). Ferner erwähnt er, dass der Missbrauch von Kindern in anderen Religionsgemeinschaften noch weitaus häufiger vorkommt.

Was unternimmt die CDU gegen diese abscheulichen Verbrechen von Geistlichen an Kindern?

Wann werden Stopp-Schilder vor Kirchen aufgestellt, die potentielle Besucher vor dem Besuch dieser warnen?

Darf die katholische Kirche ein rechtsfreier Raum sein?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Dr. Martina Krogmann
bisher keineEmpfehlungen
05.10.2009
Dr. Martina Krogmann
Sehr geehrter Herr Korsthorst,

ohne dass ich auf die von Ihnen genannten Zahlen weiter eingehe, sei hier klargestellt, dass die katholische Kirche kein rechtsfreier oder der deutschen Jurisdiction nicht unterliegender Raum ist: Für die Angehörigen der katholischen Kirche gelten dieselben Gesetze wie für alle anderen Bürger. Ein entsprechender Anfangsverdacht hat selbstverständlich ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren als Konsequenz.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Krogmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Internationales
22.10.2009
Von:
Tim

Sehr geehrte Frau Krogmann, was ich ihnen hier nahe legen möchte und hoffe, dass sie es bis ins Parlament bringen ist der Krieg in Afghanistan ! Ich weiß, dass die CDU den Einsatz für richtig hält nun möchte ich es ihnen dennoch nahe legen diese Frage zu lesen.
Im Oktober 2009 starb ein junger Mann aus der Region Fulda an den schweren Verletzungen,
die er mehr als ein Jahr zuvor als Soldat in Afghanistan erlitten hatte. Wir sind bestürzt über die steigende Zahl der Opfer, die der Krieg in Afghanistan fordert. Junge Menschen werden in diesen Krieg geschickt, Töten und Sterben wird von den verantwortlichen Politikern billigend in Kauf genommen.
Die NATO-Staaten Kanada und Niederlande haben für 2010/2011 den Abzug ihrer Truppen
angekündigt. Die Bundesregierung aber hält eisern am Kriegsbündnis fest. Die Bundeswehr bringt keine Lösung des Konfliktes, sie ist längst Teil des Problems. Nur zivile Hilfsprogramme können eine Wende zum Positiven bringen. Die unabdingbare Voraussetzung für eine friedliche Entwicklung in Afghanistan ist die Beendigung der bewaffneten Kämpfe.
Nun meine Fragen: In wie weit wird Deutschland in Afgahnistan verteidigt ? Warum wird das Grundgesetz missachtet in dem steht, dass die Bundeswehr nur eine Verteidgungsarmee ist ? Stört es sie und das ist meine wichtigste Frage, dass für eine meiner Meinung nach sinnlose Sache Menschen sterben müssen, die selbst den Krieg dort niemals wollten ? Warum müssen gerade wir (Deutsche) helfen und warum stecken wir das Geld was wird dort verfeuern nicht mal in die Bildung die es dringend bräuchte ! Die Bevölkerung steh schon lang nicht mehr hinter diesem Krieg ! Ich bitte sie hiermit sehr dies weiterzutragen und mir diese Fragen zu beantworten
Mit freundlichen Grüßen
Tim
Antwort von Dr. Martina Krogmann
bisher keineEmpfehlungen
27.10.2009
Dr. Martina Krogmann
Sehr geehrter Herr ,

ich bin fest von der Bedeutung des deutschen Engagements in Afghanistan überzeugt. Ich verstehe das deutsche Engagement in Afghanistan als eine Aufgabe von besonderem nationalen Interesse: Es dient der Sicherheit der Menschen in unserem Land. Es ist Ausdruck unserer Solidarität mit den leidgeprüften Menschen in Afghanistan. Und es bekräftigt unsere Verlässlichkeit als gestaltendes Mitglied in der Nordatlantischen Allianz und den Vereinten Nationen.

Die ISAF-Mission in Afghanistan kann nicht ohne einen nachhaltigen zivilen Aufbau erfolgreich sein. Auf der anderen Seite ist dieser Aufbau momentan unmöglich ohne einen robusten militärischen Schutz. Recht deutlich äußert sich diese Wechselwirkung darin, dass staatliche Hilfsorganisationen und NGOs nur in den Sphären relativer militärischer Sicherheit, wie etwa in Kabul oder im Norden Afghanistans, erfolgreich arbeiten. In den umkämpften Gebieten im Süden Afghanistans - wo zivile Organisationen Anschläge und Entführungen befürchten müssen - ist die humanitäre Hilfe fast gänzlich zum Erliegen gekommen. Da nur durch das gleichzeitige Stärken beider Säulen Fortschritte zu erreichen sind, versuchen wir durch die vernetzte Sicherheit hier eine möglichst enge Abstimmung zu erreichen.

Ein Rückzug der Bundeswehr zum jetzigen Zeitpunkt würde lediglich dazu führen, alle bisherigen Fortschritte in Frage zu stellen. Auch die Sicherheit in Deutschland ist direkt vom Erfolg der Afghanistan-Mission abhängig. Im Falle eines Endes des Engagements der internationalen Streitkräfte, besteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass das Land innerhalb kürzester Zeit wieder zu einer Ausbildungsstätte für Terroristen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Krogmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Gesundheit
25.10.2009
Von:

Guten Tag,

als Basisdemokratin, Mutter, freie Journalistin und als Mitmensch appelliere ich an Sie, für eine objektivere Impfaufklärung in den Medien zu sorgen anstelle der Panikmache und einseitigen Darstellung! Dass es sich bei der Massenimpfung um eine Marketingaktion der Pharmaindustrie handelt, dürfte jedem Menschen mit einem halbwegs funktionierenden gesunden Verstand klar sein!
Und dass die Regierung Pharmakonzernen Abnahmemengen garantiert für eine derart zweifelhafte Sache, also auf Steuerzahlers Kosten auch noch deren Gesundheit schädigt, ist makaber. Ich empfehle Ihnen die Lektüre von "Der bedrohte Frieden" von Carl Friedrich von Weizsäcker!
Wie ist Ihre Haltung dazu?

Grüße aus Bremen
Antwort von Dr. Martina Krogmann
bisher keineEmpfehlungen
27.10.2009
Dr. Martina Krogmann
Sehr geehrte Frau ,

um sich sachlich zu informieren, empfehle ich Ihnen eine Spezialseite des Bundesgesundheitsministeriums - www.neuegrippe.de. Dort werden zahlreiche Fragen zur "Schweinegrippe" detailliert aufgeklärt. Dies gilt auch für die Frage der Impfungen. Die Impfung ist freiwillig, aber für einige Personengruppen dringend anzuraten. Es ist richtig, dass der letztendliche Nutzen der Impfung unklar ist - dies ist bei Impfungen und neuen Grippewellen nie mit Sicherheit zu sagen. Von einer Schädigung der Gesundheit der Bevölkerung durch einen getesteten und zugelassenen Impfstoff kann aber auf jeden Fall keine Rede sein!

Mit freundlichen Grüßen

Martina Krogmann
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Dr. Martina Krogmann
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.