Dr. Ludwig Spaenle (CSU)
Abgeordneter Landtag Bayern

Grunddaten
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Studium der Geschichte und kath. Theologie
Ausgeübte Tätigkeit
Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
München-Schwabing
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(...) Die Lehrkräfte, die für die Mobile Reserve eingeteilt sind, werden zunächst einer Stammschule zugeordnet. In der Regel sind dies die bisherigen Einsatzschulen der Lehrkräfte. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Spänle,

ich bin auch eine unzufriedene Mutter von ein Kind der 5. Klasse von Gymnasium Eckental .
In der Klasse sitzen über 30 Kinder, die was lernen sollen oder wollen.
Eine Frage.
Wie viele Kinder waren bei Ihnen in der Klasse oder bei Ihren Kinder????
Die Kinder sind die Zukunft so was darf kein Politiker vergessen.


Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Ludwig Spaenle
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09.02.2012
Dr. Ludwig Spaenle
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihr Schreiben an Herrn Staatsminister Dr. Spaenle bezüglich
der Klassenstärken am Gymnasium Eckental.

Es wurde an das zuständige Referat im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Bearbeitung weitergeleitet. In der Angelegenheit wurde Rücksprache mit der Schulleitung des Gymnasiums Eckental gehalten. In Ihrem Schreiben äußern Sie Kritik an der Klassenbildung und den Klassengrößen am Gymnasium Eckental in der 5. Jahrgangsstufe. Hierzu geben wir gerne einige Hintergrundinformationen, um den Prozess der Klassenbildungen transparenter werden zu lassen:
Die Klassenbildungsrichtlinien an den Gymnasien wurden vor mehreren Jahren durch die so genannte Budgetierung ersetzt, d. h. allen Gymnasien steht nach einheitlichem Berechnungsmodus ausschließlich in Abhängigkeit der Schülerzahl ein Gesamtbudget an Lehrerwochenstunden zur Verfügung. Dieses Gesamtbudget gliedert sich in die Teilbudgets für den Pflichtunterricht in der Unter- und Mittelstufe, den Wahlunterricht und die Kurse der Oberstufe, wobei die Teilbudgets gegenseitig deckungsfähig sind. Die Systematik der Budgetierung dient ausschließlich der gerechten Verteilung der zur Verfügung stehenden Ressourcen und hat nichts mit einer Verknappung der zur Verfügung stehenden Planstellen bzw. Geldmittel zu tun. Die Einrichtung von Klassen, Kursen, Wahlunterrichtsangeboten usw. wird unter Abwägung aller pädagogischen Gesichtspunkte eigenverantwortlich von der Schulleitung vorgenommen. Im Zuge der Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums wurde das Budget der Schulen in den vergangenen Jahren mit jeder neuen Jahrgangsstufe angehoben. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum rund 3.900 zusätzliche Stellenäquivalente zur Versorgung der staatlichen Gymnasien geschaffen. Das Gymnasium Eckental ist entsprechend dieser Vorgaben nicht schlechter gestellt als die anderen bayerischen Gymnasien. Aufgrund der Anmeldezahlen im letzten Schuljahr hat sich die Schulleitung des Gymnasiums Eckental dazu entschieden, fünf Eingangsklassen zu bilden, weshalb die Klassenstärken in der 5. Jahrgangsstufe zwischen 30 und 32 variieren. Im pädagogischen Ermessen wurde eine bewusste Zusammenlegung der Mittelstufenklassen vermieden, sodass diese etwas kleiner gehalten werden konnten.
Ich hoffe, die Ausführungen konnten die Hintergründe für die Klassenbildung etwas genauer beleuchten. Die Schulleitung des Gymnasiums Eckental steht für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Kempf
Ministerialrat
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Frage zum Thema Schulen
26.01.2012
Von:

SgH Minister Dr. Spänle

Ich bin Mutter von 3 Kindern , die das Gymnasium Eckental besuchen .
Während des Doppelabiturjahrganges fielen etliche Unterrichtsstunden aus , in diesem Schuljahr war vor Weihnachten erheblicher Stundenausfall durch Krankheit der Lehrer zu bedauern . Vertretungsstunden wurden oftmals von Lehrkräften geführt , die in der Klasse keinen regulären Unterricht gaben und somit den Schülern Zeit zum Spielen oder freie Zeiteinteilung ließen .
Die Wissenslücken , gerade in Kernfächern , sind nun enorm , die Bewertung der schriftlichen Leistungsnachweise streng , da der Schulstoff dennoch komplett erwartet und abgeprüft wurde .

Wieso gibt es keine Regelung , das ein vertretender Lehrer seine Fachrichtung in eine fremde Klasse einbringt und anhand des Lehrbuches eine Intensivierung des zuletzt durchgenommenen Stoffes vermittelt ?
Warum schauen die Schüler in den Vertretungsstunden Fachfremde Filme , dürfen spielen oder anderweitig die Zeit vertrödeln ?
Warum werden Leistungsnachweise bewertet , indem bei der Hälfte der zu erreichenden Punktzahl bereits die Note 6 in der 6. Jgst. gegeben wird ?
Warum werden interne Jgstufentests erstellt , wenn zuvor 3 Wochen lang der Lehrkörper wegen Krankheit ausgefallen ist und folglich das Schulpensum gar nicht gründlich genug vermittelt werden konnte ?

MfG,
B.
Antwort von Dr. Ludwig Spaenle
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09.02.2012
Dr. Ludwig Spaenle
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihr Schreiben an Herrn Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, in dem Sie verschiedene Aspekte der Unterrichtssituation am Gymnasium Eckental ansprechen. Herr Staatsminister hat mich gebeten Ihnen zu antworten.

Wegen der Situation an der Schule wurde auch mit der Schulleitung Rücksprache genommen. Grundsätzlich möchte ich beim Unterrichtsausfall darauf hinweisen, dass es sich hier um ein komplexes Thema handelt, dessen Ursachen einerseits strukturell, andererseits durch das schulische Tagesgeschehen (z. B. krankheitsbedingter Unterrichtsausfall) bedingt sind. Leider kann Unterrichtsausfall nicht immer gänzlich vermieden werden, wie auch die Situation am Gymnasium Eckental zeigt. Ich bitte Sie um Verständnis dafür, dass krankheitsbedingte Ausfälle, Schwangerschaften, Elternzeit oder kurzfristige Absagen von Studienreferendaren an vielen Schulen bewältigt werden müssen und Sofortmaßnahmen auch in der Eigenverantwortung der jeweiligen Schule liegen. Ich kann versichern, dass Ihre Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus Schule hinsichtlich der Personalversorgung nicht schlechter gestellt ist als die anderen bayerischen Gymnasien. Für Ausfälle wurden der Schule im 1. und 2. Halbjahr insgesamt Geldmittel für 66 Wochenstunden zugewiesen; außerdem verfügen die Schulen über Mittel zur eigenen Bewirtschaftung (rund 20.000 - 40.000 € je nach Schulgröße). Durch diese Mittel, die Beschäftigung geeigneter Aushilfskräfte und durch Mehrarbeit des Kollegiums konnte ein Großteil der Engpässe aufgefangen werden. Im 2. Halbjahr zeichnet sich insofern für die Schule auch eine Entspannung ab, als an der Schule etwas mehr Personal in Kunst zur Verfügung steht und unabhängig vom Gesundheitszustand zweier bisher erkrankter und nun rückkehrender Lehrkräfte die entsprechenden schon eingesetzten Aushilfskräfte weiter an der Schule beschäftigt werden können.

Im Weiteren möchte ich Ihnen zu den in Ihrem Schreiben angesprochenen allgemeinen Aspekten der Unterrichtsversorgung gerne noch folgende Informationen zukommen lassen:

Der Freistaat Bayern investiert seit jeher in großem Umfang in den Bereich Bildung. Bereits von 2002 bis 2012 hat die Staatsregierung die Gesamtausgaben um mehr als ein Viertel erhöht, von 7,57 Milliarden Euro auf 9,79 Milliarden Euro – bei einem aktuellen Gesamtstaatshaushalt von rund 42,49 Milliarden Euro. So wurden z. B. im Doppelhaushalt 2011/2012 insgesamt 2.553 zusätzliche Planstellen ausgewiesen, davon 1.553 für das Schuljahr 2011/2012 und 1.000 für das Schuljahr 2012/2013.

An den Gymnasien ging, bedingt durch den Wegfall der 13. Jahrgangsstufe und einem damit verbundenen Schülerrückgang in Höhe von mehr als 26.000 Schülern, auch der Bedarf in der Unterrichtsversorgung zurück. Bei einem derartigen Schülerrückgang konnten nicht alle freiwerdenden Lehrerstellen am Gymnasium belassen werden. Trotz dieses großen Schülerrückgangs wurden zum Beginn des laufenden Schuljahres 407 Bewerber in den staatlichen Gymnasialdienst eingestellt. Damit konnten die bisherigen Rahmenbedingungen unverändert fortgeführt werden, die Unterrichtsversorgung des achtjährigen Gymnasiums wurde also durch den Wegfall der 13. Jahrgangsstufe nicht berührt. Insbesondere war auch die Weiterführung der guten Rahmenbedingungen in den Jahrgangsstufen 11 und 12 möglich.

Die dauerhafte Sicherstellung des Unterrichtsangebots und eine deutliche Reduzierung des ersatzlos ausfallenden Unterrichts sind wichtige Anliegen. Ein erster wichtiger Erfolg war diesbezüglich die Einrichtung einer Mobilen Reserve für die staatlichen Gymnasien durch 110 Planstellen, die eigens dafür zum Schuljahr 2011/2012 bereit gestellt wurden. Damit ist es gelungen, an Schulen mit absehbar längerfristigen Ausfällen bereits zum Schuljahresbeginn eine voll qualifizierte Lehrkraft mit der richtigen Fächerkombination als Ersatz zuzuweisen. Wegen des Fachlehrerprinzips am Gymnasium halte ich das Konzept der Mobilen Reserve für den zielführenderen Weg. Bei rund 25 Unterrichtsfächern in dieser Schulart ist es nicht leistbar, vor Ort eine integrierte Reserve für die gesamte Bandbreite vorzuhalten. Außerdem tritt nicht selten der Fall ein, dass durch Zufall mehrere Lehrkräfte ähnlicher Fächerkombinationen vertreten werden müssen. Dies kann aus meiner Sicht – ergänzend zu den möglichen schulinternen Maßnahmen – nur durch die geeignete Zuweisung von Mobilen Reserven und Mitteln für die Beschäftigung von Aushilfskräften gelingen.

Auch im Regierungsentwurf zum Nachtragshaushalt 2012 nimmt die weitere Verbesserung der Unterrichtsversorgung einen deutlichen Schwerpunkt ein. Insbesondere sollen umfangreiche zusätzliche Ressourcen zur Reduzierung des ersatzlos ausfallenden Unterrichts auch für den Bereich der staatlichen Gymnasien zur Verfügung gestellt werden. Den Schulen können dann beim Ausfall einer Lehrkraft auch für kürzere Zeiträume eine Mobile Reserve oder Aushilfsmittel zugewiesen werden. Damit wird es möglich, gezielt und schneller als bisher zu reagieren. In Kombination mit schulinternen Maßnahmen (z. B. Teilzeiterhöhungen, Mehrarbeit, Mehrung / Minderung, geänderte Gruppenbildung) kann im Ergebnis mit der jeweiligen Schule dann eine Lösung gefunden werden, die die Fortführung des regulären Pflichtunterrichts erlaubt. Klares Ziel ist es, den Unterrichtsausfall ab dem kommenden Schuljahr signifikant zu senken.

Beim Thema Mehrarbeit geht es nicht um eine zusätzliche Belastung der Lehrkräfte über Gebühr. In den Gesprächen mit Direktoren und Verbänden im vergangenen Herbst wurde stets darauf hingewiesen, dass Mehrarbeit nach Möglichkeit gleichmäßig verteilt werden soll. Dazu noch folgendes Zahlenbeispiel: Wenn jede Lehrkraft der staatlichen Gymnasien – im rechnerischen Mittel – je Schuljahr für nur ca. zwei Monate eine Unterrichtsstunde bezahlte Mehrarbeit übernimmt, entspräche dies in der Summe schon der Reduzierung des derzeit ersatzlos ausfallenden Unterrichts um rund ein Viertel. Zusammen mit anderen Maßnahmen und zusätzlichen Ressourcen kann es somit gelingen, auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein. Ich hoffe, Ihnen mit den obigen Ausführungen aufgezeigt zu haben, dass die Staatsregierung sich nachdrücklich für eine gute Unterrichtsversorgung aller staatlichen Gymnasien in Bayern einsetzt.

Hinsichtlich Ihrer konkreten Fragen zur individuellen Vertretungspraxis der Schule sowie zu internen Fragen der Notengebung wenden Sie sich bitte an die Schulleitung des Gymnasiums Eckental, die für weitere Fragen gerne zur Verfügung steht.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Kempf
Ministerialrat
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
11.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Spaenle,

ich habe die Fragen von Frau Becskei und Frau Tamm und die Antworten Ihres Mitarbeiters, Herrn Ministerialrat Kempf, die sich mit Unterrichtsausfällen am Gymnasium in Eckental beschäftigen, gelesen. Leider sind die Probleme in Eckental an bayerischen Gymnasien kein Einzelfall, sondern nur exemplarisch. Auch in anderen Schulen (Grund- und Mittelschulen, Berufs- und Fachoberschulen) fällt der Unterricht wegen akutem Lehrermangel häufig aus (siehe den Bericht in der SZ vom 09.02.12: www.sueddeutsche.de ). Grotesk mutet auch an, dass, trotz akutem Lehrermangel, frisch ausgebildete Lehrer (auch mit der Note 1,0) nicht in den bayerischen Schuldienst übernommen werden, siehe www.sueddeutsche.de .

Andererseits werden im Freistaat Steuergelder in Milliardenhöhe im hohen Bogen zum Fenster rausgeschmissen, z.B. beim geplanten Bau einer 3. Startbahn am Münchener Flughafen, während der Nürnberger Flughafen mangels Auslastung vom Freistaat massiv subventioniert wird, siehe auch meinen Fragenkomplex vom 05.02.2012 an Ihren Ministerkollegen Markus Söder: www.abgeordnetenwatch.de

Meine Fragen:
  • Wann machen Sie mit dem Abbau des Lehrernotstandes in Bayern wirklich ernst?
  • Teilen Sie meine Forderung, dass noch viel schärfer darauf geachtet werden muss, was öffentlich subventioniert wird und was nicht?

Für die Beantwortung meiner Fragen durch Sie persönlich (bitte nicht durch Herrn Kempf oder einen anderen Ihrer Mitarbeiter- auch wenn es etwas länger dauert) bedanke ich mich im Voraus ganz herzlich und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


PS: Die Veitshöchheimer Karnevalssitzung gestern Abend war unterhaltsam, aber auch zum Nachdenken anregend. Sie haben sich ja dort auch prächtig amüsiert, wie man im Bayerischen Fernsehen sehen konnte.

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
29.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Spaenle,

darf ich Sie höflichst daran erinnern, dass ich Ihnen am 06.06.2011 (!) und am 11.02.2012 Fragen zur Bildungspolitik in Bayern (Ihr Ressort) gestellt hatte, die leider bis dato unbeantwortet blieben (siehe Seite 5 und 6).
Ich hätte großes Verständnis dafür, wenn Ihnen die eine oder andere meiner Fragen möglicherweise nicht besonders gefällt, weil Sie sich bei wahrheitsgemäßer Beantwortung eventuell selber belasten würden oder müssten.

Meine Fragen:
  • Stimmt meine Vermutung?
In der Annahme, dass Sie auch zukünftig (in der kommenden Legislaturperiode) als bayerischer Kultusminister arbeiten wollen:
  • Können Sie sich vorstellen, dass die Nicht-Beantwortung von in diesem Forum gestellten und vom Moderatorenteam von ´abgeordnetenwatch.de´ freigeschalteten Fragen nicht unbedingt Ihre Sympathiewerte hebt?
  • Können Sie nachvollziehen, dass potentielle CSU-Wähler (z.B. ich) bei der nächsten Landtagswahl in Bayern eventuell eher einer anderen politischen Partei als der CSU die Stimme geben, wenn sich der Eindruck verdichtet, von Ihnen nicht sonderlich ernst genommen zu werden? (Sie wurden ja mehrheitlich von den bayer. Wählern in Ihr Amt (wenn auch indirekt) gewählt.)
  • Ist es Ihnen persönlich egal, wie das bayerische Volk über Sie denkt?

In der Hoffnung, dass Sie möglichst bald meine an Sie gerichteten Fragen vom 06.06.11 und 11.02.12 beantworten - ich hoffe, dass Sie trotz Ihres möglicherweise engen Terminkalenders sich die Zeit für die Beantwortung nehmen können (viele andere Landtags- und Bundestagsabgeordnete können und tun es nachweislich auch)- verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
(85386 Eching, Lkr. Freising)

PS: Bitte weder eine ´Standardantwort´ noch die Beantwortung durch einen Ihrer sehr geschätzten Mitarbeiter im Ministerium (z.B. Ministerialrat Kempf). Wenn ich von Herrn Kempf eine Antwort haben wollte, würde ich ihn direkt und nicht Sie, sehr geehrter Herr Dr. Spaenle, anschreiben. Danke!

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
10.03.2012
Von:
-

Sehr geehrter Herr Dr. Spaenle,

mit einer gewissen Verwunderung musste ich zur Kenntnis nehmen, das Sie beabsichtigen, die "Abitur"-Zeit wieder zu verlängern.

Glauben Sie an oder wissen Sie um ein Naturgesetz, welches den Umfang des an Abiturienten zu vermittelnden Wissens so festlegt, dass eine Schulzeit von 12 Jahren nicht hinreichend ist?
Oder liegem Ihrem Ansinnen tiefe religiöse Ursachen zugrunde, christlicher Art (11. Gebot: Du sollst 13 Schuljahre haben, nicht weniger und auch nicht mehr sondern genau 13 Schuljahre)


Mit freundlichen Grüßen

-

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