Dr. Linus Förster (SPD)
Abgeordneter Bayern 2008-2013
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Angaben zur Person
Dr. Linus Förster
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Studium Politikwissenschaft/Geschichte/Volkswirtschaft
Ausgeübte Tätigkeit
Buchautor, Musiker, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Augsburg-Stadt-Ost
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(...) Allerdings kann ich Ihnen mitteilen, dass meine Landtagskollegin Inge Aures und der Vorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold (MdB), in deren Eigenschaft als Rundfunkräte des BR schriftlich darum gebeten haben, in der Rundfunkratssitzung am Donnerstag 25.3.10, also bereits in der nächsten Woche, das Thema "Nockherberg 2010" auf die Tagesordnung zu setzen und über die Vorgänge zu berichten und hierzu Stellung zu nehmen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Kultur
06.03.2010
Von:
H.

Sind Sie Mitglied im BR-Rundfunkrat ?
Haben Sie (im Falle "ja" - persönlich) Stellung genommen bzw Einfluss genommen auf den entspr. Parteifreund(e) (im Falle "nein") um den Zensurfall "Nockherberg-2010" (die Aufzeichnung und Wiederholung am Freitag 06-März-2010-19:45 war OHNE KENNZEICHNUNG oder entspr. Stellungnahme der Chefredaktion) um die umstrittenen Passagen des "Bruder Barnabas" gekürzt worden. Wurde der Chefredakteur bzw Fernsehdirektor vor den Ausschuss zitiert ?
Antwort von Dr. Linus Förster
bisher keineEmpfehlungen
18.03.2010
Dr. Linus Förster
Sehr geehrter Herr ,

zunächst möchte ich Ihnen für Ihre Anfrage danken.

Ich persönlich bin kein Mitglied des Rundfunkrats. Allerdings kann ich Ihnen mitteilen, dass meine Landtagskollegin Inge Aures und der Vorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold (MdB), in deren Eigenschaft als Rundfunkräte des BR schriftlich darum gebeten haben, in der Rundfunkratssitzung am Donnerstag 25.3.10, also bereits in der nächsten Woche, das Thema "Nockherberg 2010" auf die Tagesordnung zu setzen und über die Vorgänge zu berichten und hierzu Stellung zu nehmen.
Die Rundfunkratssitzungen finden üblicherweise als öffentliche Sitzungen statt (ab 14:00 Uhr im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks, Rundfunkplatz 1, 80335 München) an denen Sie gerne teilnehmen können. Sollte dies nicht möglich sein, bin ich mir sicher, dass meine Kollegin Inge Aures oder auch mein Kollege Florian Pronold gerne bereit sind, Ihnen über den Tagesordnungspunkt "Nockherberg 2010" zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Linus Förster
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
23.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Förster,

die neue Bundesstraße B 19 zwischen Immenstadt und Kempten ist nun endlich befahrbar. "Ein Segen für das Allgäu" wie in CSU-nahen Veröffentlichungen zu lesen ist.

Gleichzeitig beschliesst der Kreistag im Oberallgäu, dass der Bahnübergang an der alten B 19 bei Thanners durch ein Brückenbauwerk entlastet werden soll - also genau das, was die Gegner der inzwischen neu geplant und gebauten Bundesstraße 19 über viele Jahre hinweg gefordert haben.

Laut dem Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser muss dieses fragwürdige 5,4 Millionen Euro teure Bauvorhaben umgesetzt werden, da Bund und Bahn jeweils 1/3 der Kosten tragen - für den Landkreis Oberallgäu stelle das angeblich ein "Schnäppchen" dar.

Die verbleibenden 33 Prozent sollen mit einem Anteil von 60 bis 70 Prozent vom Freistaat Bayern bezuschusst werden (Quelle: www.all-in.de ).
Das Motto lautet also: Im Allgäu wird gebaut - in München und Berlin wird gezahlt.

Während man sich hier im Oberallgäu freut, dass ein unnötiges Brückenbauwerk realisiert werden soll, kündigt Ministerpräsident Seehofer sein NEIN zu einer BAFÖG-Erhöhung an.

Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel sollten Zukunftsinvestitionen in die Köpfe getätigt werden, nicht in Beton und Asphalt.

Ist dieses Bauvorhaben tatsächlich notwendig? Gibt es keine wichtigeren Zukunftsinvestitionen?

Vielen Dank für Ihre Antwort und schöne Grüße aus dem Allgäu

Antwort von Dr. Linus Förster
bisher keineEmpfehlungen
26.05.2010
Dr. Linus Förster
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage vom 23.05.2010.

Da für diesen Bereich (sowohl inhaltlich, als auch regional) mein Landtagskollege aus Füssen, Dr. Paul Wengert, zuständig und der richtige Ansprechpartner ist, habe ich Ihre Anfrage an Ihn weitergeleitet. Er befindet sich gerade im Ausland, wird Ihnen aber nach seiner Rückkehr gerne Ihre Fragen bezüglich der B 19 beantworten.
Da eine direkte Antwort auf Ihre Anfrage, die Sie an mich gesendet haben, nicht möglich ist, bitte ich Sie, Ihre Anfrage nochmals direkt an ihn zu schicken oder uns Ihre Mailadresse mitzuteilen. Gerne stelle ich einen Kontakt her.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Linus Förster
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
22.01.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Förster,

heute sind Sie zu Bemerkungen über den Sohn des Innenministers in der Presse zu lesen. Dazu hätte ich einige Fragen.

1. Wieso ist es ein Thema welche Musikvideos Kinder von Politikern machen, wollen sie die Sippenhaft wieder einführen?
2. Wie kommen Sie dazu den Sohn des Innenministers in Verbindung mit "Komasaufen" zu bringen?
3. Wissen Sie von Problem dieses Jungen mit "Komasaufen"
4. Wenn ja, warum achten sie nicht die Privatsphäre von jungen Erwachsenen?
5. Wenn nein, warum schwätzen sie überhaupt darüber?

Viele Grüße,
Antwort von Dr. Linus Förster
1Empfehlung
27.01.2011
Dr. Linus Förster
Sehr geehrter Herr ,

zuerst einmal erlaube ich mir eine Gegenkritik zu Ihrem schreiben: Lesen Sie doch einfach meine Pressemeldung (abrufbar unter www.linusfoerster.de) aufmerksam und gründlich, dann werden Sie erkennen, dass ich keine Hetzjagd oder persönliche Verunglimpfung von Jakob Hermann vornehme, sondern im Gegenteil – Herrn Hermann beruhige, denn die Leistungen der Jugendarbeit in Bayern haben schon oft verirrte Schafe zurückgeholt und gerade bei post-pubertierenden Kindern, die oftmals aus Opposition zu Ihrem Elternhaus zu heftigen Skandalrappern werden, wissen wir, dass mit der richtigen Betreuung und Kommunikation viel zu reparieren ist.
Doch Fakt ist: Aktuell empört sich Bayern über die Texte dieses bayerischen Skandalrappers "Jackpot", der sexuelle Gewalt und exzessives Wodka saufen propagiert.
Und entsetzt hat das eben viele, weil der Rapper im bürgerlichen Leben der Sohn von Innenminister Herrmann (CSU) ist.
Der Herr Innenminister hat mir und vielen KollegInnen bei Debatten im Landtag oftmals erklärt, dass ein gesundes Elternhaus die beste Prävention gegen Jugendgewalt und "Komasaufen" ist und ansonsten nur die Härte des Gesetzes hilft. Ich hatte und ich werde ihm hier widersprechen, denn ich vertraue auf die gute Arbeit, welche präventive Jugendarbeit in Bayern leistet. Sie hat – das habe ich eingangs schon bemerkt - da schon viel repariert! Gewalt und Alkoholmissbrauch – beides will Jugendarbeit eindämmen. Und was macht die Staatsregierung? Sie kürzt im Haushalt die Gelder für den Bayerischen Jugendring. Dieser aber steht genau für Prävention gegen Gewalt und Alkohol.
Und an dieser Stelle wird das Privatleben der Familie Hermann "öffentlich". Denn sie zeigt, dass die CSU-Rezepte falsch sind!
Dies muss ich als jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion nutzen, denn die Bayerische Staatsregierung will nun mal Mittel an der falschen Stelle sparen. Das kann man in der "Causa Hermann" eben deutlich machen.
Wenn Sie nun kritisieren, dass der arme Jakob Hermann nun darunter leiden muss, dass er der Sohn des Innenministers ist und deswegen nicht ohne öffentliche Diskussion über sexuelle Gewalt und exzessives Wodka saufen rappen darf, dann kann ich Sie erneut beruhigen. Diese öffentliche Wahrnehmung seiner Texte hat er eben deshalb, WEIL er der Sohn von Hermann ist und er und die Musikindustrie haben dies auch eingeplant, denn nur aus diesem familiären Konflikt heraus ist das öffentliche Interesse an "Jackpot" geboren. Denn so gut sind "Jackpots" Rap-Ergüsse nicht, dass sie ansonsten in den großen Medien des Landes gelangt wären.
Man könnte also die Frage, warum der Sohn dem Vater so viel unangenehme Publicity antut. Ist der kurzfristige Erfolg wichtiger als das harmonische Familienleben. Fehlen in dieser Familie die entsprechenden Werte und schon wären wir in der Wertediskussion – auch ein wichtiger Bestandteil der CSU-konservativen politischen Diskussion.
Aber solche Fragen möchte ich gar nicht stellen.
Ich appelliere einfach an Herrn Hermann und die CSU die Jugendarbeit in Bayern weiter zu unterstützen und warne die Staatsregierung davor die Mittel für den Bayerischen Jugendring und die präventive Jugendarbeit zu kürzen! Sonst wird sich Vater Herrmann noch ärgern, dass die CSU immer mehr an der Jugend spart.

Mit freundlichen Grüßen
Linus Förster
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Frage zum Thema Finanzen
14.12.2012
Von:

Sehr geehrte Herr Förster,

als Studentin der Politikwissenschaft bin ich sehr an der Arbeit von Politikern interessiert und möchte nach dem Studium selbst in der Bundespolitik aktiv werden. Daher ist die aktuell diskutierte Frage der cent-genauen Offenlegung von Nebeneinkünften für mich persönlich sehr relevant.
Wie ist Ihre Meinung zu diesem Vorschlag? Wie würden Sie im Falle einer eingebrachten Gesetzesvorlage abstimmen?
Ich freue mich über eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Linus Förster
bisher keineEmpfehlungen
20.12.2012
Dr. Linus Förster
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage, sehr gerne werde ich sie Ihnen beantworten.

Meine Partei und ich sind für die genaue Offenlegung von Nebeneinkünften bei Abgeordneten. Sowohl im Bundestag als auch im Bayerischen Landtag kämpfen ich und die SPD für mehr Transparenz. Im Bundestag sind wir hier mit unserem Vorschlag einer cent-genauen Offenlegung an schwarz-gelb gescheitert.
Da ich Mitglied des Bayerischen Landtags bin, werde ich hierzu kurz näher eingehen. Auch im Bayerischen Landtag stehen die SPD-Abgeordneten zu einer Transparenz bei Nebeneinkünften. In Bayern gibt es hierzu bislang keine Regelungen. Bislang müssen Abgeordnete nur ihre Nebentätigkeiten angeben, nicht jedoch ihre Nebeneinkünfte. Noch nicht einmal das Stufenmodell, welches für Bundestagsabgeordnete gilt, findet hier Anwendung. Meiner Meinung nach haben die Bürger und Bürgerinnen das Recht zu erfahren wie viel ihre Abgeordneten nebenbei verdienen. Dafür werde ich im Landtag auch immer meine Stimme geben.

Besonders die CSU mit Horst Seehofer und Alexander Dobrindt waren sehr schnell in der Kritik bei den Nebeneinkünften von Peer Steinbrück. Nach diesen Worten sollten sie Taten folgen lassen, jedoch scheint dies sowohl hier in Bayern als auch im Bund ein großes Problem der Regierungen zu sein.

Dies könnten Sie mit Ihrer Stimme ändern!

Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.

Ihr Linus Förster
Ergänzung vom 16.01.2013
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 14.12.2012 auf abgeordnetenwatch.de zur Frauenquote.

Die Ursachen für die mangelnden Aufstiegschancen von Frauen in Führungsgremien von Unternehmen ist ein Thema, das sowohl die CDU als auch mich seit längerem beschäftigt. Hier hat sich meines Erachtens in der öffentlichen Diskussion bereits viel getan. Wir diskutieren längst nicht mehr über die Frage, ob wir mehr Frauen in Führungspositionen brauchen, sondern nur noch über die Frage, wie sich diese Herausforderung dauerhaft umsetzen lässt.

Eine wesentliche Ursache für den geringen Frauenanteil ist, dass diejenigen Menschen in unserer Arbeitswelt im Nachteil sind, die sich Zeit für ihre Familie nehmen. Frauen (und auch Männer), die beides möchten - also Karrierechancen nutzen und Zeit für Familie haben - brauchen andere Arbeitsbedingungen und eine andere Unternehmenskultur. Dazu hat das Bundesfamilienministerium die sogenannte Flexi-Quote entworfen. Sie ist ein Quote für Frauen in Führungspositionen, deren Höhe Unternehmen selbst bestimmen und sie öffentlich machen.

Wie sie vielleicht wissen hat sich die CDU auf ihrem Bundesparteitag im Dezember für die Einführung einer Flexi-Quote ausgesprochen. Damit regt sie einerseits eine freiwillige Umsetzung u.a. in den 30 größten Unternehmen Deutschlands an. Darüber hinaus ist die Bundesregierung aber auch bestrebt, Unternehmen allgemein gesetzlich zur Umsetzung zu verpflichten. Ziel ist es, im Jahr 2020 im Schnitt 30 Prozent der Mandate in Aufsichtsräten mit Frauen zu besetzen. Diese Zielvorstellung unterstütze ich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hermann Kues
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.07.2013
Von:
W.

Sehr geehrter Herr Dr. Förster,

warum setzt die SPD in Schwaben weiterhin auf H. Güller, der nach der Beschäftigungsaffäre erklärt hatte, von diversen Ämtern zurückzutreten, da er zugibt, jetzt angreifbar zu sein? Ist die Personaldecke der Partei so dünn?

Danke für Ihre Antwort.

Ihr
W.

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