Dr. Kristina Schröder (CDU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Dr. Kristina Schröder
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
03.08.1977
Berufliche Qualifikation
Diplom Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Wohnort
Wiesbaden
Wahlkreis
Wiesbaden
Ergebnis
40,8%
Landeslistenplatz
8, Hessen
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Frage zum Thema Familie
06.12.2009
Von:

Halten Sie eine Kindergelderhöhung als Investition in den Binnenmarkt, gegenfinanziert mit einer Mehrwertsteuererhöhung für vorstellbar ?

Um die aktuelle Wirtschaftssituation zu verändern existieren sicherlich eine große Anzahl von Vorschlägen, welche natürlich alle auch mit einer Steuererhöhung zur Gegenfinanzierung einher gehen.
Eine jedoch von allen Steuerzahlern akzeptierte und somit auch freiwillig getragene Kombination könnte ich mir persönlich durch eine Kombination aus Kindergelderhöhung und Gegenfinanzierung über die Mehrwertsteuer vorstellen !

Zur Zeit leben ca. 15 Mio. Kinder in Deutschland. Wenn man also statt des gestaffelten Kindergeldes eine Kindergeldpauschale in Höhe von 300,- Euro pro Kind einführen würde, unabhängig vom Einkommen der Eltern, so wäre gleich mehrere Faktoren positiv beeinflusst.

  • unmittelbare Kaufkraftsteigerung in Familien
  • Direktinvestition in den Binnenmarkt
  • Nebenwirkungen ( Produktion, Arbeitsmarkt )
  • Wegfall der Kalkulation Kindergeld / Kinderfreibetrag

Der Mehraufwand und somit die unmittelbare Kaufkraftsteigerung beträgt ca. 23 Mrd. Euro !

Gegenfinanzierung:
Eine sinnvolle Gegenfinanzierung kann nur über eine Steuer erfolgen, welche von allen in Deutschland getragen wird z.B. der Mehrwertsteuer.

Jeder Prozentpunkt bringt kalkulatorisch Mehreinnahmen von ca. 9,2 Mrd. Euro.
Um einen ausreichende Gegenfinanzierung umzusetzen, wäre eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf ca. 23% mit Mehreinnahmen von bis zu 36 Mrd. Euro verbunden.

Für den Verbraucher mag dies im ersten Moment abschreckend klingen, eine Gegenüberstellung im Preis zeigt jedoch sehr schnell, das dieses in Kombination mit der Kindergelderhöhung für Familien kaum Auswirkungen hätte.

Preisvergleich:
Produktpreis 2009 100,- Euro ( 19% MwSt. )
2010 103,36 Euro ( 23% MwSt. )

Produkte, welche bisher 100,- Euro gekostet haben, würden also nach der Umsetzung ca. 3.36 Euro mehr kosten.
Standard-Antwort von Dr. Kristina Schröder
3Empfehlungen
22.12.2009
Dr. Kristina Schröder
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich werde Ihnen diese allerdings nicht über Abgeordnetenwatch beantworten und möchte Ihnen dies auch kurz erklären. Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählte Abgeordnete jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein.

Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es deshalb, dass ich Bürgeranfragen auf direktem Weg beantworte: in meiner Bürgersprechstunde, in meinem monatlichen Politikbrief, auf meiner eigenen Homepage und in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage dazu an mich persönlich ( kristina.koehler@bundestag.de ), damit ich Ihnen ohne Umwege antworten kann. Wenn Sie möchten, dass Ihre Frage und meine Antwort darauf auf meiner Homepage veröffentlicht werden, können Sie nun dort die Funktion "Frage & Antwort" nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Kristina Köhler, MdB

Anmerkung der Redaktion:
abgeordnetenwatch.de ist eine von vielen Möglichkeiten, um mit Abgeordneten in Kontakt zu treten. Bürgersprechstunde oder das Gespräch am Infostand will und kann das Portal nicht ersetzen. Sehr wohl kann es aber einen Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Ihren Abgeordneten in Gang bringen, der noch dazu in einem geschützten (moderierten) Raum stattfindet. Oft ist ein auf abgeordnetenwatch.de begonnener Dialog nur der erste Kontakt zwischen Bürgern und Abgeordneten, der sich dann in persönlichen Mails, Telefonaten oder Treffen fortsetzt. abgeordnetenwatch.de begrüßt alles, was den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgen und den Abgeordneten fördert.

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Frage zum Thema Familie
09.12.2009
Von:

Guten Tag, sehr geehrte Frau Dr. Köhler!

Anfang des Monats entschied ein europäisches Gericht, den Vätern auch ohne Heirat einen Anteil am Sorgerecht zu ermöglichen. Wie stehen Sie dazu, dass aber schon jetzt sehr viele Kinder den Kontakt zum Vater oder der Mutter verlieren, wenn diese sich trennen? Oft haben beide Eltern Sorgerecht, aber wenn der/die Betreuende davon nicht will, dass das Kind den/die Andere/n sieht, was soll man dann mit dem besten und ehrenwertesten Grundrecht?
Wie kann man solche Trennungskatastrophen für die Kinder und die betroffenen Papas und Mamas wirklich verhindern? Reicht eine unverbindliche Regelung wie die vom 1.9. da aus, die nur "kann" bedeutet und den Familienrichter nicht in seiner Entscheidung klar leitet?

Beste und nachdenkliche Grüße

-P. , Selfkant (Rhld.)
Standard-Antwort von Dr. Kristina Schröder
5Empfehlungen
22.12.2009
Dr. Kristina Schröder
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich werde Ihnen diese allerdings nicht über Abgeordnetenwatch beantworten und möchte Ihnen dies auch kurz erklären. Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählte Abgeordnete jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein.

Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es deshalb, dass ich Bürgeranfragen auf direktem Weg beantworte: in meiner Bürgersprechstunde, in meinem monatlichen Politikbrief, auf meiner eigenen Homepage und in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage dazu an mich persönlich ( kristina.koehler@bundestag.de ), damit ich Ihnen ohne Umwege antworten kann. Wenn Sie möchten, dass Ihre Frage und meine Antwort darauf auf meiner Homepage veröffentlicht werden, können Sie nun dort die Funktion "Frage & Antwort" nutzen.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Kristina Köhler, MdB

Anmerkung der Redaktion:
abgeordnetenwatch.de ist eine von vielen Möglichkeiten, um mit Abgeordneten in Kontakt zu treten. Bürgersprechstunde oder das Gespräch am Infostand will und kann das Portal nicht ersetzen. Sehr wohl kann es aber einen Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Ihren Abgeordneten in Gang bringen, der noch dazu in einem geschützten (moderierten) Raum stattfindet. Oft ist ein auf abgeordnetenwatch.de begonnener Dialog nur der erste Kontakt zwischen Bürgern und Abgeordneten, der sich dann in persönlichen Mails, Telefonaten oder Treffen fortsetzt. abgeordnetenwatch.de begrüßt alles, was den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgen und den Abgeordneten fördert.

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Frage zum Thema Familie
10.12.2009
Von:

Im offiziellen Pressespiegel Ihrer Website verlinkten Sie am 12. Mai 2007 einen Artikel des Islamophoben Hetzblog "PI-News.net" (Politicaly Incorrect) , in dem Muslime u.a. ablehnend als "Musels" bezeichnet werden. [1]

Frage 1: Warum haben sie den Link erst nach ihrer Ernennung zur Familienministerin von Ihrer Webseite entfernt?

Frage 2: Nachdem Sie Roland Kochs ausländerfeindlichen Wahlkämpfe unkritisch unterstützt haben[2] und sich nun um eine Einberufung, Henryk M. Broders (dessen antiislamische Obsession bekannt sind) als Sachverständigen in einen Bundestags-Ausschuss bemühten, frage ich Sie, in wiefern sich Ihre ideologischen Grundsätze auf dem Ihnen fremden Gebiet der Familienpolitik einbringen lassen bzw. im Wege stehen könnten.?

Frage 3: Der Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sieht deutliche Parallelen zwischen dem Judenhass und der Islamfeindschaft.[3] »Die Wut der neuen Muslimfeinde gleicht dem alten Zorn der Antisemiten gegen die Juden«, analysiert Benz.Was sind Ihre Maßnahmen gegen den nachweislich steigenden Rassismus als auch Islamphobie in der Mehrheitsgesellschaft denen sich muslimische Familien in Deutschland und Europa ausgesetzt sehen?[4]

Quellenangaben:

[1] web.archive.org
[2] www.youtube.com
[3] www.zeit.de
[4] fra.europa.eu
Standard-Antwort von Dr. Kristina Schröder
9Empfehlungen
22.12.2009
Dr. Kristina Schröder
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich werde Ihnen diese allerdings nicht über Abgeordnetenwatch beantworten und möchte Ihnen dies auch kurz erklären. Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählte Abgeordnete jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein.

Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es deshalb, dass ich Bürgeranfragen auf direktem Weg beantworte: in meiner Bürgersprechstunde, in meinem monatlichen Politikbrief, auf meiner eigenen Homepage und in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage dazu an mich persönlich ( kristina.koehler@bundestag.de ), damit ich Ihnen ohne Umwege antworten kann. Wenn Sie möchten, dass Ihre Frage und meine Antwort darauf auf meiner Homepage veröffentlicht werden, können Sie nun dort die Funktion "Frage & Antwort" nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Kristina Köhler, MdB

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.12.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Köhler, sehr geehrte Frau Ministerin,

wie jeder weiß, ist das Verteidigungsministerium eine oberste Bundesbehörde und ein Teil der Bundesregierung.
Das Ministerium ist keine militärische Dienststelle und nicht Teil der Bundeswehr. Man kann aber als Grundwehrdienstleistender auch außerhalb der Bundeswehr - nämlich im Verteidigungsministerium in Bonn und Berlin seinen Grundwehrdienst ableisten (man wird zum Standortkommando Berlin oder zu der Sicherungsstaffel nach Bonn organisatorisch zugeordnet - leistet aber tatsächlich täglich in einem Referat des Ministriums seinen Dienst ab - und wird auch vom Oberst i.G. als Referatsleiter beurteilt, wenn man sich länger freiwillig verpflichten will)?

Frage: Kann man als Zivildienstleistender oder gar als Grundwehrdienstleistender auch im Familienministerium seinen Dienst ableisten (und ist dann ggf. dem nächstgelegen karitativen Träger zugeordnet analog der Regelung für Grundwehrdienstleistende im Verteidigungsministerium)? Falls nein, was spricht dagegen?


Danke
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2Empfehlungen
22.12.2009
Dr. Kristina Schröder
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich werde Ihnen diese allerdings nicht über Abgeordnetenwatch beantworten und möchte Ihnen dies auch kurz erklären. Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählte Abgeordnete jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein.

Zu meiner Vorstellung von demokratischer Öffentlichkeit gehört es deshalb, dass ich Bürgeranfragen auf direktem Weg beantworte: in meiner Bürgersprechstunde, in meinem monatlichen Politikbrief, auf meiner eigenen Homepage und in meinen Antworten auf schriftliche Bürgeranfragen. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage dazu an mich persönlich ( kristina.koehler@bundestag.de ), damit ich Ihnen ohne Umwege antworten kann. Wenn Sie möchten, dass Ihre Frage und meine Antwort darauf auf meiner Homepage veröffentlicht werden, können Sie nun dort die Funktion "Frage & Antwort" nutzen.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.12.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Köhler!

Ich möchte aus der heutigen Ausgabe der Ems-Zeitung zitieren. "Kritik übte Frau Connemann (CDU, MdB Unterems) an der Besetzung des Ministerpostens durch Kristina Köhler im Familienministerium. Sie schätze die Kollegin aus Hessen sehr, aber hier sei es ausschließlich die landsmannschaftliche Zugehörigkeit gewesen, die den Ausschlag bei der Besetzung des Ministerpostens gegeben habe."

Nun meine Frage! Sollte es in der Demokratie und bei der Bildung der Ministerien, und gerade dem wichtigen Familienministerium, nicht so sein, dass die "Besten" für einen Ministerposten in Frage kommen sollten und nicht jemand, der Glück hat, gerade dem Landesverband Hessen anzugehören? Sollte die Qualifikation des Ministerpostens nicht eher von Kompetenz und Qualität anstatt von Landesverbandszugehörigkeit geprägt sein? Teilen Sie die Einschätzung Ihrer Kollegin Frau Connemann?
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22.12.2009
Dr. Kristina Schröder
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