Sehr geehrte Frau Dr. Schröder,
Herrn Kratzer antworten Sie, dass Sie nicht bereit sind, hier in der Abgeordnetenwatch seine Frage zu beantworten mit der Begründung, Sie seien der Annahme,
"Abgeordnetenwatch liegt die (unausgesprochene) These zu Grunde, dass Bundestagsabgeordnete sonst nicht ansprechbar oder gar abgehoben und für Anliegen der Bürger nur unter öffentlichem Druck zugänglich seien."
Meiner Ansicht nach ist Abgeordnetenwatch außerordentlich praktisch, weil viele die Möglichkeit haben, zu bestimmten Fragen die Antwort von Politikern lesen zu können.
So bin auch ich sehr an Ihrer Antwort interessiert - viele meiner Freunde ebenfalls -, und deshalb habe ich mich hier eingetragen, dass ich benachrichtigt werde, sobald Ihre Antwort vorliegt.
Nun lese ich statt der von mir erwartungsvoll erhofften Antwort Ihre Verweigerung.
Ist es Ihnen möglich, den praktischen Nutzen der Abgeordnetenwatch zu sehen?
Und wären Sie doch bereit, Herrn Kratzers Frage zu beantworten?
Auch ich und viele meiner Freunde interessiert es brennend, von Ihnen zu erfahren, was Sie bewogen haben mag, die Firma British American Tobacco (BAT), die schwer die Gesundheit schädigende bis hin zu tödliche und somit familienzerstörende Suchtprodukte herstellt, als besonders familienfreundliches Unternehmen auszuzeichnen.
Ich bin sicher, dass Sie dazu gute Gründe hatten - die sich mir bisher nur noch nicht erschlossen haben.
Mit freundlichem Gruß und erwartungsfroh



Erzieherin, Diplom-Sozialwirtin, Heilpraktikerin