Dr. Jörg Geerlings (CDU)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
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Dr. Jörg Geerlings
Geburtstag
07.09.1972
Berufliche Qualifikation
Ausbildung zum Bankkaufmann, Jurastudium
Ausgeübte Tätigkeit
wissenschaftlicher Mitarbeiter Uni Köln, Rechtsanwalt
Wohnort
Neuss
Wahlkreis
Rhein-Kreis Neuss I , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
45,6%
Landeslistenplatz
82
(...) Ich setze mich für eine individuelle Förderung ein. Das leistet ein gegliedertes Schulsystem, bei dem jeder junge Mensch die Chance erhält, das Bestmögliche zu erreichen. Die einzelnen Schulformen müssen also durchlässig sein, d.h., dass jeder muss in eine höhere Schulform wechseln können. (...)
 
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Frage zum Thema Soziales
03.03.2010
Von:
-

Werter Herr Dr. Geerlings,

mir liegt schon seit etlichen Jahren das Wohl meiner faßt 1000 Mitar- beiter(innen) in unser Neusser Werkstatt für Behinderte auf dem Herzen. Der Wert des Euro verliert an Kraft, alles wird Jahr für Jahr teurer, Gewerkschaften streiken, nur wir Behinderten, sehr viel psychisch Kranke und Lernbehinderte gingen über all die Jahre leider leer aus.
Werden Sie, wie ich hoffe bei Ihrem Einstieg im Landesparlament auch an uns denken, die auf der untersten Stufe unseres Wirtschaftssystems stehen? Jeder braucht Erfolgserlebnisse, dafür lebt man und die wenigsten versuchen, dafür zu kämpfen. Das ganze Reformprogramm der Rot/Grünen war mangelhaft, aus NRW, als Wirtschaftsmetropole Europas müssen Impulse ausgehen, die beweisen, daß Christdemokraten immer noch am besten die soziale Marktwirt- schaft beherrschen. Ich möchte natürlich helfen, die Schlaumeier ob rot, Dunkelrot oder grün hier keinen Fuß mehr auf den Boden kriegen. Werden Sie sich für sozial Schwache und uns Behinderte einsetzen, es gäbe vieles, was man umsetzen könnte, ich denke, nur der Wille kann Berge versetzen, ich baue auf Sie und freue mich schon auf den Wahlkampf.
Antwort von Dr. Jörg Geerlings
bisher keineEmpfehlungen
06.03.2010
Dr. Jörg Geerlings
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Für mich stehen Menschen mit Behinderung sicher nicht auf unterster Stufe - im Gegenteil. Ich bin selbst Betreuer einer behinderten Person, so dass ich die vielfältigen Probleme kenne. Selbstverständlich werde ich mich weiterhin für Menschen mit Behinderung - egal welcher Art diese ist - einsetzen. Dabei setze ich auf den Dialog hier vor Ort. Durch den Besuch von Einrichtungen bekomme ich wertvolle Hinweise. Unser föderaler Staat hat zur Folge, dass auf verschiedenen Ebenen - Bund, Land und Gemeinde - Dinge zu tun sind. Wir haben in Neuss bewiesen, dass wir eine soziale Großstadt wollen. Das gilt auch für meinen Einsatz auf anderen Ebenen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Jörg Geerlings
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
08.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Geerlings,

Sie treten als Kandidat der CDU im Rhein-Kreis Neuss I zur Landtagswahl an.

Wie Sie sicherlich wissen, sind Schützenwesen und Jagd seit Generationen fest
in Kultur und Gesellschaft verankert. Hier wird auf ehrenamtlicher Basis ein
Beitrag zum kulturellen und breitensportlichen Leben unserer Gesellschaft sowie
zielgerichtet Jugendarbeit geleistet. Den Heranwachsenden werden gesellschaftliche Werte vermittelt und es wird ihnen ein Bereich eröffnet in dem sie sich selbst erfahren und beweisen können. Die Jäger(schaften) leisten darüber hinaus einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt. Allen gemein ist die Waffe als Sportgerät oder Handwerkszeug.

Trotz aller Verschärfungen seit 1976 gibt es jedoch weiterhin Kriminelle die illegale Waffen oder einfache Gegenstände für ihre Taten nutzen und "Amokläufer", die sich im Baumarkt, im Internet oder auf illegalen Pfaden ihre Tatmittel beschaffen. Keine der Verschärfungen ist bisher auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden; lediglich die Realität hat bewiesen, wie wirkungslos manche der im Eilverfahren eingeführten Verschärfungen sind.

Von daher interessiert mich und sicher auch gleich gesinnte Bürger/Wähler, wie Sie über dieses Thema denken und wie Ihre Haltung gegenüber ggf. weiteren Verschärfungen ist. Werden Sie sich für den Erhalt von Schießsport und Jagd als gesellschaftlichem Element einsetzen und dadurch dem gesetzestreuen und mündigen Bürger/Wähler das Vertrauen entgegenbringen das er verdient?

Für mich persönlich und sicherlich auch andere Bürger/Wähler ist Ihre Haltung zu diesem Thema Wahl entscheidend. Aus diesem Grunde würde ich mich über eine ausführliche, sach- und zielgerichtete Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüssen
R.

Wahlkreisbetreuer
der Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. (FvLW e.V.)
092-ackermann@fvlw.de
Antwort von Dr. Jörg Geerlings
1Empfehlung
19.04.2010
Dr. Jörg Geerlings
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Ich bitte um Verständnis, dass die Beantwortung einige Zeit in Anspruch genommen hat, handelt es sich dabei doch um ein sehr komplexes Thema. Hinzu kommt, dass es hinsichtlich der Gesetzgebung nicht in der Landeskompetenz steht. Das Waffengesetz, zuletzt geändert im Jahr 2009, wird vielmehr vom Bundestag verabschiedet.

Im Koalitionsvertrag von CDU und FDP (Bund) ist wörtlich ausgeführt: "Deutschland hat schon jetzt eines der strengsten Waffengesetze der Welt. Wir sind daher einig in der Einschätzung, dass es gegenwärtig keinen weiteren Veränderungsbedarf im Waffenrecht gibt. Im Rahmen der bis Ende 2011 zu evaluierenden Wirksamkeit der getroffenen Regelungen zur sicheren Aufbewahrung und zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff soll besonders darauf geachtet werden, ob es im praktischen Vollzug unzumutbare Belastungen für die Waffenbesitzer gegeben hat."
Schon im Gesetzgebungsverfahren 2009, das in der Reaktion auf die schlimmen Ereignisse von Winnenden im Bundestag durchgeführt wurde, hatte sich CDU/CSU erfolgreich dafür eingesetzt, die Belange der Jäger und Sportschützen zu berücksichtigen. So wurden einige geforderte, aber von CDU/CSU nicht für zielführend eingeschätzte Verschärfungen, w.z.B. die zentrale Aufbewahrung von Waffen in Schützenhäusern, verhindert. Im Vorfeld waren dazu umfangreiche Beratungen mit Sachverständigen, darunter auch Jäger- und Schützenverbände, durchgeführt worden.
Diesen Kurs unterstütze ich in jeder Hinsicht. Neuss hat mit seinem ausgeprägten Schützenwesen eine lange Tradition. Dabei gehört selbstverständlich nicht nur das Marschieren, sondern auch Sportschießen zum Alltag. Ebenso ist unstrittig, dass mit der Jagd Umweltschutzbelange verfolgt werden. Es kann also nicht sein, dass Waffenbesitzer grundlos kriminalisiert werden. Ich halte es von daher für sinnvoll, dass im Koalitionsvertrag eine Evaluierung der Wirksamkeit der Verschärfungsmaßnahmen im Waffenrecht festgeschrieben wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jörg Geerlings
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
09.04.2010
Von:

Der Schrei nach lebenslangem Lernen ist laut geworden, doch scheitert es nicht oft schon in der Grund- bzw. weiterbildenden Schule daran, ein gutes Fundament hierfür zu legen?

Wie sollte Politik Ihrer Meinung nach auf die hohen Anforderungen reagieren, um nicht zuletzt auch im internationalen Vergleich Wettbewerbsfähig zu sein.
Antwort von Dr. Jörg Geerlings
bisher keineEmpfehlungen
09.04.2010
Dr. Jörg Geerlings
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage trifft den Kern einer der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Richtigerweise reden Sie vom lebenslangem Lernen. Aus meiner Sicht werden die Grundlagen dazu bereits in der Schule gelegt, womit das Lernen nicht abgeschlossen ist. Das gilt dann konsequent auch für die weitere berufliche Asubildung, also etwas eine Lehre oder ein Studium. Ich setze mich für eine individuelle Förderung ein. Das leistet ein gegliedertes Schulsystem, bei dem jeder junge Mensch die Chance erhält, das Bestmögliche zu erreichen. Die einzelnen Schulformen müssen also durchlässig sein, d.h., dass jeder muss in eine höhere Schulform wechseln können. Die CDU hat in NRW in den letzten Jahren bewiesen, dass ihr Schule und Bildung besonders am Herzen liegt. So wurden seit dem Regierungswechsel 2005 mehr als 8.000 neue Lehrerstellen eingerichtet, nachem Rot-Grün Lehrerstellen zuvor abgebaut hatte. Dadurch wurde der Unterrichtsausfall mehr als halbiert. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. Die von SPD, Grünen und Linkspartei favorisierte Einheitsschule wird diesen Ansprüchen an ein gutes Fundament für die Kinder dieses Landes nicht gerecht. Dadurch werden die Bildungschancen sinken. NRW war unter Rot-Grün nicht umsonst unter den schlechtesten Ländern bei der PISA-Studie. Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass ein gutes Fundament ein lebenslanges Lernen ermöglicht, damit NRW und Deutschland international weiterhin gute Chancen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Geerlings
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