Dr. Hermann Otto Solms (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Hermann Otto Solms
Jahrgang
1940
Berufliche Qualifikation
Diplom Ökonom, Dr. agr., unternehmerische Tätigkeit
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages,
Wahlkreis
Gießen
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Hessen
weitere Profile
(...) Natürlich wäre es wünschenswert, auch zukünftig das Angebot der Agentur für Arbeit in Butzbach vor Ort zu haben. Nach meiner Kenntnis wird die Schließung der Geschäftsstelle in Butzbach damit begründet, dass aufgrund der Größe und damit einhergehenden personellen Besetzung eine Beratung nur eingeschränkt möglich sei und dadurch die gewünschte Qualität der Dienstleistung nicht ausreichend gewährleistet ist. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Funktionen in Unternehmen

Piper Generalvertretung Deutschland AG, Calden, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Thelen-Consult, Berlin, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich

Universum Verlagsanstalt GmbH & Co. KG, Wiesbaden, Mitglied des Beirates

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Berlin, Mitglied des Parlamentarischen Beirates, ehrenamtlich

Förderverein "Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Berliln, Gründungsmitglied, ehrenamtlich

Friedrich-Naumann-Stiftung, Potsdam, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Stiftung "Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt", Neustadt (Dosse), Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Finanzen
15.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Solms,

Sie werden in kürze wohl oder übel Verantwortung in der kommenden Bundesregierung übernehmen.
Meine Frage an Sie als Marktradekaler:
Haben Sie Ihr Dreistufen-Steuerstufenmodel (10, 25,und 35%) einmal durchgerechnet?
Mit gerade 20 000,-EUR zu versteuernden Einkommen sind 2 000,- EUR Steuer fällig.
Mit 20 001,- EUR zu versteuernden Einkommen sind bei 25% 5000,25 EUR Steuer fällig.
Das heist, die von der FDP reklamierte übermäßige ansteigende Steuerkurve in der Einkommenssteuer wird noch ungerechter als vorher. Ist das der Sinn und Zweck der Steueränderung?
Ich bitte hierzu um Ihre Meinung?

Mit freundlichem Gruß

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Frage zum Thema Finanzen
23.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Solms,

die FDP hat sich die Konsolidierung und Stabilisierung des Haushaltes auf die Fahnen geschrieben. Mit dem neuesten Vorschlag zur Bildung eines Schattenhaushaltes, der mittlerweile dank massiver Kritik vorerst fallengelassen wurde, hat sich die FDP mit ihrem Wahlprogramm wohl selbst überholt.

Es ist eigenltich einerlei, wo die Neuverschuldung "geparkt" wird. Fakt ist, dass die Staatsverschuldung weiter ansteigt. Im wesentlichen durch immer mehr Zinszahlungen.

Es wird Zeit, dass sich die FDP den Ursachen dieser wachsenden Verschuldung annimmt, welche mittlerweile auch verstärkt und zunehmend öffentlich diskutiert werden:

die gezwungene Verschuldung des Staates über das Bankensystem und damit einhergehender immer weiter anwachsender Zinslasten. Wäre es nicht weitaus vernünftiger diese Abhängigkeit des Staats von der Kreditaufnahme über die Geschäftsbanken zu beenden und uns, dem Volk, die Geldschöpfung wieder in die Hand zu geben?

Damit wären wir die wachsenden Zinsbelastungen langfristig los und die Haushalte könnten sich sanieren. Ebenfalls wäre die Abhängigkeit von den "systemrelevanten" Banken beseitigt. In unserem jetzigen System ist eine Erhöhung der Geldmenge automatisch neue zinsbelastete Schuld. Warum wird hier nicht angesetzt? Warum ist es dem Staat verboten selbst neues Geld in Umlauf zu geben? Aus Angst vor sich selbst? Selbst die Schuldenbremse ändert nichts an den zinstragenden Krediten!

Es ist kontraproduktiv, selbst Steuersenkungen über neue Schulden zu finanzieren. Durch eine Umfinanzierung des Staates über eigene, ohne Zins belastete, Kredite könnten die Steuern sukzessive automatisch gesenkt werden, da die großen Stücke der Steuereinnahmen, die sich die Geschäftsbanken von den Steuereinnahmen herausschneiden (Zinsen gesamt p.a. ca. 41Mrd. in 2009), wieder für alle (die Steuern zahlen) verfügbar wären und die Abgabenlast vermindert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

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