Dr. Hermann Kues (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Hermann Kues
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Diplom Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Mittelems
Landeslistenplatz
4, Niedersachsen
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(...) Ich gehe davon aus, dass das Bundesverfassungsgericht das deutsche Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Lissabon im Ergebnis halten wird. Denkbar ist, dass das Bundesverfassungsgericht in einigen Fragen noch Anforderungen formuliert. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
22.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kues,

als erstes möchte ich sagen, dass mich ihre Antwort auf die Fragen von Sascha Schutten nicht zufrieden stellt. Ich selber verfolge aus persönlichem Interesse die Diskussion rund um sogenannte Killerspiele und dem Paintballverbot.
Seit dem Amoklauf in Erfurt kommt dieses Thema immer wieder mit der selben Polemik in die Medien und in die öffentliche Diskussion und ich denke, dass dieses Thema auch in der kommenden Legisliteraturperiode wieder aktuell sein wird. Ich möchte daher ihre Meinung zu dem Thema hören, da ich in diesem Jahr das erste Mal auf Bundesebene wählen darf und ich gerne vorher wissen möchte, wie die Kandidaten, die mich im Bundestag vertretten wollen, dazu stehen.

mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Hermann Kues
bisher keineEmpfehlungen
26.05.2009
Dr. Hermann Kues
Sehr geehrter Herr ,

ich bitte Sie um Verständnis, dass ich mich in diese Debatte nicht vertieft einschalten möchte. Man kann als Politiker nicht jedes Thema gleich intensiv bearbeiten. Für das Thema Paintball gibt es hier Fachpolitiker, an deren Meinung ich mich im Falle einer Entscheidung orientieren kann. Derzeit steht ein Verbot allerdings nicht an, auch wenn einzelne Fachpolitiker sich weiter damit beschäftigen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hermann Kues
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
21.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kues,

Der Staat übernimmt immer mehr Kontrolle über den Bürger. Sei es mit neuen Ausweisen die auch Fingerabdrücke enthalten sollen oder gar die Überwachung durch Kameras und Abhören von Telefonaten.
Meine Frage an Sie lautet: Befürworten Sie die geplanten Anti-Terrorgesetze oder nicht?
Antwort von Dr. Hermann Kues
bisher keineEmpfehlungen
29.06.2009
Dr. Hermann Kues
Sehr geehrter Herr ,

mir sind Pläne für neue Anti-Terrorgesetze nicht bekannt. Darüber hinaus teile ich Ihre Auffassung nicht, dass der Staat immer mehr die Kontrolle über den Bürger übernimmt. Es ist vielmehr so, dass der Schwächere gegenüber dem Stärkeren vom Staat geschützt werden muss; beziehungsweise vor denen, die gewaltsam Ihre Forderungen durchsetzen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hermann Kues
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Frage zum Thema Internetsperren
22.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Kues,

Am 18.06.2009 haben Sie für die Internetsperre gestimmt. Haben Sie sich zuvor mit der Thematik entsprechend beschäftigt und verstanden, wie die Sperren umgesetzt werden sollen, oder folgen Sie hier blind anderen Politikern Ihrer Partei?

Ist Ihnen bewusst, dass die Zensurliste nur von der Polizei erstellt, kontrolliert und gepflegt wird? Ist Ihnen bewusst, dass es keine Kontrollinstanz zu dieser Liste gibt?

Wie will die Politik verhindern, dass wie z.B. in anderen Ländern auch Zensurkritische Seiten trotz des Rechtes zur freien Meinungsäußerung gesperrt werden? Warum wird alle Kritik von Internetnutzern und sogar Missbrauchsopfern ignoriert?

Da sie sich sicherlich ausreichend mit der Thematik auseinandergesetzt haben, bevor Sie einer so schwerwiegenden Entscheidung zustimmen, können Sie mir sicherlich die oben genannten Fragen beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Hermann Kues
1Empfehlung
25.06.2009
Dr. Hermann Kues
Sehr geehrter Herr ,

mir sind die Zusammenhänge durchaus klar. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. In anderen Ländern hat sich gezeigt, dass durch solche Maßnahmen die Kinderpornographie im Internet wirksam eingedämmt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hermann Kues
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
29.06.2009
Von:

Hallo Herr Dr. Kues,

ich bin, beruflich bedingt, seit 15 Jahren viel auf deutschen Strassen unterwegs. Ich kennen die Verkehrssituation insbesondere auf unseren Autobahnen also sehr gut.
Zwei Dinge sind einem als Vielfahrer dabei völlig klar, die jedoch von der Politik immer wieder "verschoben" werden.
1) Generelles LKW-Überholverbot
2) Eindeutiger Verweis und entsprechende Prüfung des Rechtsfahr-Gebotes in Deutschland

Ökologisch ist es ein Wahnsinn, dass LKW´s den gesamten Verkehr aufhalten und Staus verursachen, nur um letztlich 10 Minuten früher am Ziel zu sein!!
Wie stehen Sie persönlich zu diesem Thema??

Die Un-Sitte des Fahrens auf dem Mittleren Fahrtstreifen (bei 3 en) birgt große Risiken und verursacht Unfälle. Oft werden die sog. rechts Überholer verurteilt, aber ich erlebe es oft, dass die auf dem Mittleren Streifen fahrenden Autos sind, die solche Situationen erst schaffen. Entweder klare Anweisung, auch in den Fahrschulen und in den Medien, sich an die Regelung zu halten oder aber auch die Möglichkeit des rechts vorbeifahrens erlauben wären zwei Lösungsvorschläge.

MfG J.
Antwort von Dr. Hermann Kues
2Empfehlungen
22.07.2009
Dr. Hermann Kues
Sehr geehrter Herr .

Die von Ihnen aufgeworfenen Fragen sind schon seit längerem in der ernsthaften Diskussion. Die Politik ist dabei natürlich auf die Meinungen und Erkenntnisse von Verkehrsexperten angewiesen, beispielsweise von der Deutschen Verkehrswacht oder den Automobilclubs.

Das Rechtsfahrgebot ist in Deutschland auf Autobahnen vorgeschrieben. Insofern gibt es keinen Handlungsbedarf. Allerdings, und das bemerken Sie auf Ihren Fahrten sicher des öfteren, halten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer daran. Nun sagen manche, ein Rechtsüberholen würde das Links- bzw. Mittefahren reduzieren. Das mag zutreffen, aber die mit einer solchen Regelung verbundenen zusätzlichen Gefährdungen sind doch erheblich und haben dazu geführt, dass es bisher bei der jetzigen Regelung geblieben ist.

Was das Überholverbot von Lastkraftwagen auf zweispurigen Autobahnen untereinander betrifft, gibt es auch schon länger Überlegungen. Ein solches generelles Verbot würde aber besonders auf längeren Abschnitten dazu führen, dass sich auf der rechten Spur ein LKW-Tross bilden würde, der sich mit der Geschwindigkeit des langsamsten Fahrzeuges voranbewegt. Besonders an Ausfahrten würde das Probleme heraufbeschwören. Denn erstens würde das Auffahren behindert (keine Sicht durch die LKW-Wand) und zweitens müssten abfahrende Fahrzeuge frühzeitig ihre Geschwindigkeit der langsamen LKW-Kolonne anpassen, was zu einem noch größeren Rückstau führen müsste, als das bei einem Überholmanöver der Fall wäre.

Es bleibt derzeit also nur, an die Vernunft der Kraftfahrer zu appellieren bzw. in der Ausbildung diesem Problem noch größere Aufmerksamkeit zu widmen..

Ich bin zuversichtlich, dass wir da noch etwas erreichen können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hermann Kues, MdB
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