Dr. Eva Högl (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Eva Högl
Jahrgang
1969
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis
Berlin-Neukölln
Landeslistenplatz
-, Berlin
weitere Profile
(...) In einem gemeinschaftlichen Unterrichtsfach Ethik haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, miteinander ihre religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen zu diskutieren, Unterschiede kennen zu lernen, aber auch gemeinsame Werte festzustellen und diese zu verinnerlichen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Högel,

bezugnehmend auf folgenden Artikel www.welt.de Zitat: Die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl forderte ein Parteiausschlussverfahren gegen Sarrazin. "Nach diesen Äußerungen ist Thilo Sarrazin in der Sozialdemokratie untragbar", sagte sie der "Rheinischen Post". "Die Parteigliederung, bei der Herr Sarrazin Mitglied ist, sollte ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einleiten." Sarrazin habe sich nicht zum ersten Mal abfällig über sozial Benachteiligte geäußert: "Er ist schon lange kein Sozialdemokrat mehr." Zitat Ende

hätte ich ein paar Fragen...

Warum ist Herr Sarrazin untragbar? Untragbar weil er lügt oder weil er eine unbequeme Wahrheit zur Sprache brachte?

Wenn ich mir die Leserkommentare auf der selben Internetseite durchlese, überwiegt klar in meinen Augen die Zustimmung für Herr Sarrazin. Auch auf www.focus.de Focus Online ist der Zuspruch für Herr Sarrazin groß. Wie erklären Sie sich die Diskrepanz zwischen der Empörung ihrerseits und dem Jubel der Leserkommentatoren?
Antwort von Dr. Eva Högl
1Empfehlung
07.10.2009
Dr. Eva Högl
Sehr geehrter Herr ,

als Sozialdemokratin fühle ich mich der Überwindung von sozialen Problemen verpflichtet und halte wenig von der Beschimpfung sozial benachteiligter Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Es geht mir nicht um die Tabuisierung von Problemen, sondern um Respekt vor Mitmenschen.

Herr Sarrazin hat wiederholt auf Kosten anderer seiner Lust an der Provokation nachgegeben und sich dabei verächtlich über bestimmte Bevölkerungsgruppen geäußert.
Wer Menschen schwarz-weiß-malend einzig und allein nach ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen einteilt, dem fehlt dieser Respekt.

Daher war es Zeit, einmal darauf aufmerksam zu machen, dass Herr Sarrazin ganz augenscheinlich schon länger keine sozialdemokratischen Positionen mehr vertritt und mit seinen Äußerungen der SPD mehr schadet als nützt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Eva Högl
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Frage zum Thema Bundestagswahlrecht
16.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Högl,

im Bundestag sollten m. E. alle Bevölkerungs-/ Berufsgruppen vertreten sein.
Fakt ist > 60% der Abgeordneten sind Beamte, denen zum Großteil jegliche Erfahrung und Bezug zum realen Arbeitsleben fehlt.
Sollte man nicht den Anteil dieser Berufsgruppe, die den Vorteil der Arbeitsplatzgarantie hat, deutlich zu Gunsten von Arbeitern, Angestellten, Unternehmern, auf max. 20% begrenzen?

Wie ist Ihre Meinung dazu ?


Mit freundlichem Gruß


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