Dr. Edgar Wunder (DIE LINKE)Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.
Zur Person Dr. Edgar Wunder
DIE LINKE – eine gute WahlÄrgern Sie sich auch darüber, wenn Politiker auf den Willen der Bürgerinnen und Bürger pfeifen, sobald die Wahl vorbei ist? Um das zu ändern, bin ich politisch aktiv. Ich will die Möglichkeit von Volksbegehren durchsetzen. Auch zwischen den Wahlen muss die Bevölkerung die Möglichkeit haben, wichtige Sachfragen durch Volksabstimmungen selbst zu entscheiden. In Heidelberg habe ich das als Sprecher des Bürgerbegehrens gegen den Verkauf der städtischen Sozialwohnungen (Bürgerentscheid am 13.7.2008) schon erfolgreich durchgesetzt.
Bis 1999 war ich Mitglied der Grünen. Doch unter Joschka Fischer hat diese Partei den völkerrechtswidrigen Kosovo-Krieg befürwortet und später deutsche Soldaten in den bis heute andauernden Krieg in Afghanistan geschickt. Das war einer ehemaligen Friedenspartei unwürdig und ist bis heute unverantwortlich. Deshalb trat ich bei den Grünen aus.
Dann beschloss die SPD so unsoziale Gesetze wie Hartz IV oder die Rentenzahlung erst ab dem 67. Lebensjahr. Die rot-grüne Regierung, Hand in Hand mit CDU und FDP, führte Dumpinglöhne ein, erließ ausgerechnet den Superreichen großzügig Steuermilliarden und ruinierte dadurch den Staatshaushalt. Als wild gewordene Börsenspekulanten die Finanzkrise herbeiführten, sahen sie bis zum letzten Augenblick untätig zu, bis das Kind in den Brunnen gefallen war. Kann man solche Parteien noch wählen?
Ich bin als Sozialwissenschaftler an der Universität Heidelberg tätig. Dadurch weiß ich, wie ungerecht und unsozial es in unserem Land heute zugeht. Doch es gibt dazu konkrete Alternativen: Die neue Partei DIE LINKE hat Konzepte entwickelt, die glaubhaft, finanzierbar und realistisch sind. Deshalb habe ich mich - wie viele andere Menschen - der neuen Partei DIE LINKE angeschlossen.
Als Bundestagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Rhein-Neckar bitte ich Sie um Ihre Stimme – für mehr soziale Gerechtigkeit, für mehr demokratische Mitentscheidungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger, für ein konsequentes Eintreten für Frieden und gegen Krieg. Wichtig ist vor allem die "Zweitstimme" – denn nur sie entscheidet über die Zusammensetzung des Bundestags. Ich selbst werde dabei kaum in den Bundestag einziehen, denn ganz bewusst habe ich mich auf keiner Landesliste "absichern" lassen. Mir geht es somit allein um die politischen Inhalte, nicht um ein "Pöstchen" im Bundestag. Viele "Zweitstimmen" für DIE LINKE werden die anderen Parteien nachdenklich machen. Deshalb gilt: Machen Sie mit! Je stärker DIE LINKE desto sozialer wird unser Land.
Dr. Edgar Wunder
Direktkandidat der Linken im Wahlkreis Rhein-Neckar,
Kreisrat des Rhein-Neckar-Kreises