Dr. Ditmar Staffelt (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. (ausgeschieden)

Grunddaten
Dr. Ditmar Staffelt
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Sozialwissenschaftler, Parlamentarischer Staatssekretär a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Berlin-Neukölln
Landeslistenplatz
keinen, Berlin
weitere Profile
(...) Auch wenn ich zu Ihrem speziellen Fall aus oben geschilderten Gründen keine konkrete Aussage treffen kann, möchte ich Ihnen versichern, dass das Ziel sozialdemokratischer Politik, sowohl im Deutschen Bundestag als auch auf kommunaler Ebene, keinesfalls die Schädigung von Kleinstunternehmern ist. Das Gegenteil ist der Fall. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Funktionen in Unternehmen

AERO PLACEMENT GmbH, Potsdam, Mitglied des Beirates

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Deutscher Entwicklungsdienst gGmbH, Bonn, Mitglied des Verwaltungsrates, ehrenamtlich

Karl-Schiller-Stiftung e.V., Berlin, Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich

Trägerverein Europäische Akademie Berlin e.V., Berlin, Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Wirtschaft
07.01.2009
Von:

Senkung der Mehrwertsteuer für Handwerksleistungen!

Sehr geehrter Herr Staffelt,

unsere Nachbarn machen es vor.Frankreich hat die Mwst.: von 19,6 % auf 5,5 % für Renovierung und Reparatur von Privatwohnungen reduziert.Die Umsatzsteigerung für das Bauhandwerk betrug 1,4 Mrd. Euro über 40.000 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen (Quelle Handwerkskammer Berlin) nämlich in Bereichen die bisher durch Schwarzarbeit gekennzeichnet waren. Polen, Holland, Frankreich fördern arbeitsintensive Dienstleistungen und bekämpfen die Schwarzarbeit effektiv. Das Handwerk ist nach der Industrie der zweitgrößte Wirtschaftszweig der Bundesrepublik.947.000 Betriebe, über 4,7 Millionen beschäftigte, fast 480.000 Lehrlinge. 12,4%  aller Erwerbstätigen und 30,7 % aller Auszubildenden sind im Handwerk tätig.Die Chance sollte genutzt werden um gestärkt aus der Krise herauszukommen.Im Jahre 2006 bestand die Möglichkeit bei der EU-Kommission einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für besonders arbeitsintensive Dienstleistungen zu beantragen, warum wurde diese Chance nicht genutzt? Wichtigster Aspekt dabei ist die Möglichkeit neue Dauer Arbeitsplätze zu schaffen.Handwerksbetriebe benötigen auf Dauer Arbeit. Finanzspritzen an Kommunen und Gemeinden sind sicher richtig, können aber nur eine kleine Durststrecke überbrücken.Die Senkung der Mehrwertsteuer ist eine effektive und direkte Hilfe für Handwerksbetriebe und deren Kunden. Fachfirmen würden mehr Auftragseingänge verbuchen, Schwarzarbeit verliert seinen Reiz.Ist diese Form der Konjunkturhilfe für die Bundesrepublik denkbar? In anderen Ländern funktioniert es scheinbar. Wenn nein warum nicht.Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, für einen besorgten aber interessierten Bürger aus dem Handwerk Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Malermeister

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