Dr. Ditmar Staffelt (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. (ausgeschieden)

Grunddaten
Dr. Ditmar Staffelt
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Sozialwissenschaftler, Parlamentarischer Staatssekretär a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Berlin-Neukölln
Landeslistenplatz
keinen, Berlin
weitere Profile
(...) Wir sollten ebenfalls nicht vergessen, dass durch unseren Einsatz die Bedrohung durch den islamistischen Terror auch in unserer Heimat geringer geworden ist. Mit unserem internationalen Engagement haben wir den Terroristen ein wichtiges Ausbildungsgebiet für den terroristischen Nachwuchs entzogen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
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Frage zum Thema Wirtschaft
07.01.2009
Von:

Senkung der Mehrwertsteuer für Handwerksleistungen!

Sehr geehrter Herr Staffelt,

unsere Nachbarn machen es vor.Frankreich hat die Mwst.: von 19,6 % auf 5,5 % für Renovierung und Reparatur von Privatwohnungen reduziert.Die Umsatzsteigerung für das Bauhandwerk betrug 1,4 Mrd. Euro über 40.000 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen (Quelle Handwerkskammer Berlin) nämlich in Bereichen die bisher durch Schwarzarbeit gekennzeichnet waren. Polen, Holland, Frankreich fördern arbeitsintensive Dienstleistungen und bekämpfen die Schwarzarbeit effektiv. Das Handwerk ist nach der Industrie der zweitgrößte Wirtschaftszweig der Bundesrepublik.947.000 Betriebe, über 4,7 Millionen beschäftigte, fast 480.000 Lehrlinge. 12,4%  aller Erwerbstätigen und 30,7 % aller Auszubildenden sind im Handwerk tätig.Die Chance sollte genutzt werden um gestärkt aus der Krise herauszukommen.Im Jahre 2006 bestand die Möglichkeit bei der EU-Kommission einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für besonders arbeitsintensive Dienstleistungen zu beantragen, warum wurde diese Chance nicht genutzt? Wichtigster Aspekt dabei ist die Möglichkeit neue Dauer Arbeitsplätze zu schaffen.Handwerksbetriebe benötigen auf Dauer Arbeit. Finanzspritzen an Kommunen und Gemeinden sind sicher richtig, können aber nur eine kleine Durststrecke überbrücken.Die Senkung der Mehrwertsteuer ist eine effektive und direkte Hilfe für Handwerksbetriebe und deren Kunden. Fachfirmen würden mehr Auftragseingänge verbuchen, Schwarzarbeit verliert seinen Reiz.Ist diese Form der Konjunkturhilfe für die Bundesrepublik denkbar? In anderen Ländern funktioniert es scheinbar. Wenn nein warum nicht.Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, für einen besorgten aber interessierten Bürger aus dem Handwerk Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Malermeister

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