Dr. Dieter Wiefelspütz (SPD)

Angaben zur Person
Dr. Dieter Wiefelspütz
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Jurist, Richter a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwalt in Lünen
Wahlkreis
Hamm - Unna II
Landeslistenplatz
31, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz,

bitte verzeihen Sie, dass ich noch einmal auf das Thema Paintball zu sprechen komme — ich kann Ihrer Argumentation auch nach mehrstündiger Recherche nicht folgen, obwohl ich versuche, möglichst unbefangen an die Sache zu gehen.

Es handelt anscheinend bei einer Paintball-"Waffe" nicht um eine Waffe im eigentlichen Sinne, genauso handelt es sich zweifelsohne auch nicht bei einer Wasserpistole um eine echte Waffe. Warum halten Sie das Schießen mit einer Paintball-Waffe für sittenwidrig, aber warum nicht das Schießen mit einer Wasserpistole? Ich habe mir früher mit den Nachbarskindern wahre Häuserkämpfe geliefert, die den Paintball-Gefechten in nichts nachstehen — nur dass wir mit Wasser anstatt mit Farbe geschossen haben. Wir haben das Töten damit genauso simuliert wie es mit einer Paintball-Waffe möglich wäre.

Mir fällt nebenbei noch das Fechten als eine Sportart ein, die ebenfalls den Tod des Gegners simuliert, und das Boxen, bei dem es freilich nicht um den Tod, wohl aber um die Verletzung des Gegners geht. Warum handelt es sich Ihrer Meinung gerade beim Paintball um eine sittenwidrige Simulation des Todes, nicht aber bei den beiden anderen genannten Sportarten?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
16Empfehlungen
10.05.2009
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich habe mich viele Male zum Paintballverbot geäußert. Sie können gerne anderer Meinung sein als ich. Ich erwarte freilich, daß Sie meine Überzeugung respektieren. Für Endlosdebatten fehlt mir die Lebenszeit.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.05.2009
Von:

Lieber Herr Dr. Wiefelpütz, ich habe hier nun einige Fragen und Antworten verfolgen können. Manche Fragen lassen Respekt vermissen, die Antworten jedoch zum Teil auch. Wenn mich mein Alter Ego anschreit, muss ich nicht zurück schreien. Gleichwohl kann jeder die Kommunikation als aussichtslos begreifen und in respektabler Form ablehnen.

Sie haben dem Kölner Stadt.-Anzeiger im Interview gesagt, dass die Maßstäbe der Internet-Gemeinde "teilweise undifferenziert" sind.

Hier stellen sich jedem interessierten Leser folgende Fragen:

1. Was verstehen Sie unter "Interne-Gemeinde"? Immerhin sind rund 65 % der Bevölkerung Onliner.
2. Welche Maßstäbe sind Ihrer Meinung nach "undifferenziert"?
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
12Empfehlungen
10.05.2009
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich gehöre selber zur Internetgemeinde und möchte ein freies, unzensiertes Internet nicht missen. Das Internet ist ein sehr wichtiger neuer Raum der Freiheit. Allerdings gelten auch im Internet Recht und Gesetz. Anders gewendet: Es muß dafür Sorge getragen werden, daß das Internet nicht zum rechtsfreien Raum wird. An dieser Stelle setzt meine Kritik an. Ein Teil der Internetgemeinde hält jeden staatlichen Eingriff für Teufelszeug. Diese undifferenzierte Auffassung kritisiere ich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.05.2009
Von:
Jan

Sehr geehrter Herr Dr. Dieter Wiefelspütz,

mit Interesse verfolge ich Ihre offenen Antworten. Sie haben in einer Antwort geschrieben dass sie Paintball für "sittenwidrig" halten.

Ich halte auch sehr viel für sittenwidrig, was nicht verboten ist. Ich toleriere es jedoch. Manch einer würde sagen, dass ist der Preis der Freiheit.

Sollten Gesetze und Verbote im Bundestag jetzt so gemacht werden was die Mehrheit der Abgeordneten für sittenwidrig hält und weniger ob die erlassenen Gesetze einen bestimmten Zweck erfüllen?

Sie wurden von vielen Menschen als Volksvertreter in das Parlament in das Parlament gewählt. Jung und alt, deutscher, türkischer oder anderer Abstammung mit vielen unterschiedlichen Interessen deren Auffassung von Sittenwidrigkeit sicher weit auseinander geht. Inwieweit beeinflusst dies ihr Abstimmverhalten?

mit freundlichen Grüßen,
Jan
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
14Empfehlungen
10.05.2009
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,,

ich habe meine Auffassung zum Thema Paintball viele Male geäußert.
Respektieren Sie bitte meine Überzeugungen. Sie können gerne anderer Meinung sein als ich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
10.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Wiefelspütz,

ich moechte an dieser Stelle die Frage von Michael Dier nochmal anbringen, denn seine Frage ist durchaus berechtigt:

"warum muss man denn in verschiedenen bundesländer wie baden württemberg immernoch studiengebühren zahlen(vorallem in den reichen bundesländer) wenn jeder von unseren politikern sagt uns fehlen fachkräfte oder lehrer oder ingeneure? ich habe zwei söhne die momentan studieren und bezahle pro halbes jahr ca. 1300 euro für ihre studiengänge. vorallem sind diese studiengebühren nicht einmal steuerlich absetztbar als sonderausgaben, da ist es doch kein wunder wenn uns fachkräfte in deutschland fehlen oder."

Schon traurig, wenn solche Fragen an einer fehlenden Anrede/Grußformel scheitern.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
12Empfehlungen
10.05.2009
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

Sie können gerne auf normale Umgangsformen verzichten. Ich tue das nicht.

Ich bin strikt gegen Studiengebühren. Der Deutsche Bundestag hat keine Zuständigkeit, Studiengebühren gesetzlich einzuführen. Die Verantwortung dafür liegt allein bei den Landtagen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz,

ich bedanke mich für die prompte Beantwortung meiner Frage, die in ungefähr so ausgefallen ist, wie ich es erwartet hatte. Dennoch möchte ich den Vorwurf der Respektlosigkeit nicht einfach so stehen lassen.
Ich empfinde eine Menge Respekt dafür, dass Sie sich darum bemühen, alle Fragen auf dieser Plattform zu beantworten. Allerdings machen Sie es mir, als langjährigem und ehemals überzeugtem SPD-Wähler geradezu unmöglich, Ihnen auch für die Art der Beantwortung Respekt zu zollen.
Ich habe Ihnen in deutscher Sprache die klar, deutlich und allgemeinverständlich artikulierte Frage gestellt, warum Sie das Schießen mit Farbkügelchen für sittenwidrig halten, während Sie im Allgemeinen das Schießen mit scharfer Munition als nicht sittenwidrig erachten. Und ich hätte hierauf gerne eine angemessene Antwort.
Außerdem hat sich mir im Zuge des Lesens Ihrer anderen Antworten hier, die Frage aufgedrängt, wie Sie aus einem Bezug auf das Waffenrecht, wonach das Schießen auf das Bild eines Menschen verboten und sittenwidrig ist, eine Sittenwidrigkeit des Paintball-Spielens ableiten können, wo Sie doch in der gleichen Antwort behaupten, dass Paintball überhaupt nichts mit Waffenrecht zu tun hat, da beim Paintball keine Waffen benutzt werden.

Sie können mir auch gerne glauben, dass ich mir einen anderen Gesprächspartner aussuchen würde. Aber Sie vertreten nunmal diese Meinung. Also sind Sie auch mein Gesprächspartner.
Mit freundlichen Grüßen

Roßrucker
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
202Empfehlungen
10.05.2009
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

letztmals, ich möchte keinen Umgang mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Ihre Frage an Dr. Dieter Wiefelspütz
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