Dr. Dieter Wiefelspütz (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Dieter Wiefelspütz
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Jurist, Richter a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwalt in Lünen
Wahlkreis
Hamm - Unna II
Landeslistenplatz
31, Nordrhein-Westfalen
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(...) Es geht bei der Biometrie um die blitzschnelle und sichere Identifizierung. Das Foto ist gut, der Fingerabdruck ist noch besser. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.05.2008
Von:

Werter Dr. Dieter Wiefelspütz !
Ich verfolge ständig die Fragen an Sie und natürlich auch Antworten. Sie sind mir auch sehr sympathisch, weil Sie auch sehr fleißig sind, also auch für die Belange der Wähler eintreten, nicht umsonst haben Sie ein Direktmandat erhalten.
Aus diesen Grund stellt sich mir folgende Fragen:

1. Wie viele Abgeordnete haben ein Direktmandat und sind so direkt von den Wählern gewählt worden?

2 .Wieviele sind durch die Parteien durch die Listenplätze "zum Bundestag "delegiert" worden?

Warum sind im Bundestag so wenig Abgeordnete, die arbeitslos waren?
Warum wird der Bundeskanzler und die Ministerpräsidenten nicht vom Wähler gewählt? Dann würde es keine Probleme wie in Hessen geben.
Wäre doch interessant, wenn der Regierungschef einer anderen Partei angehören würde, als es die "Regierungspartei" ist.
Ich bin jedenfalls für eine Änderung des Wahlrechts.
Sind Sie nicht auch der Meinung, dass mit einen neuen Wahlrecht mehr Demokratie erreicht würde und so des Volkes Willen besser durchgesetzt werden könnte? Zur Zeit gibt es ja einen sogenannten Fraktionszwang.

MfG
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
2Empfehlungen
16.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich bin seit 1987 Mitglied des Deutschen Bundestages. Ich habe niemals "Fraktionszwang" erlebt. Es gibt 299 Wahlkreise und eine entsprechende Zahl von Abgeordneten, die über die Liste in den Bundestag gewählt werden. Außerdem sogenannte Überhangmandate.

Unsere Verfassungen sehen keine Wahl der Ministerpräsidenten oder des Bundeskanzlers durch das Volk vor. Die Wahl erfolgt durch das jeweilige Parlament. Sie sind für eine Änderung des Verfahrens. Ich nicht. Es gibt aber durchaus Länder, in denen das Volk den Präsidenten direkt wählt (reich, USA).

Ich mache gegenwärtig ein Praktikum in einem Altenpflegeheim. Sie haben mir innerhalb von zwei Tagen acht oder neun Fragen gestellt. Ich bitte Sie zu berücksichtigen, daß meine Arbeitszeit nicht unbegrenzt ist. Außerdem gibt es sicherlich Wahlkreisabgeordnete bei Ihnen vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
16.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz,

ich habe gelesen, dass Sie Wahlcomputer befürworten. Diese Computer sollen die Auszählung der Wählerstimmen vereinfachen.
Haben Sie auch davon gehört, dass der CCC Chaos-Computer-Club vor der Hamburg-Wahl den Beweis erbracht hat, dass die Ergebnisse der Wahlcomputer beeinflusst werden könne? Es gibt zur Zeit kein sicheres Verfahren die Wählerstimmen elektronisch zu erfassen und auszuwerten. Es wäre bedenklich, wenn wir ähnliche Ergebnisse bekommen wie die USA in Florida bei der Wahl von G.W. Bush. Der Geruch der Manipulation ist sehr schnell vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
4Empfehlungen
16.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

die Bundesrepublik Deutschland ist ein ungleich besser regiertes Land als die USA. Ich bin und bleibe ein Anhänger von Wahlmaschinen. Florida gibt es nicht in Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz
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Frage zum Thema Gesundheit
16.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz

Meine Familie ist seit Jahren versichert bei der BEK. Gestern erlebten wir wieder ein Facharzt Trauma! Beim Orthopäden sollten wir eine Wartezeit von 2 1/2 Monaten nach der Frage "in welcher Kasse sind Sie" in Kauf nehmen trotz Rippenbruch mit Atembeschwerden. Krebsvorsorge für Frauen 3 Monate, wenn man neuer Patient ist. Warum werden die Unterschiede Privat -Beamte und Pflichtversicherte nicht endlich angepasst? Die Panoramasendung am 15. Mai hat uns wieder gezeigt, wie die Bundestagsabgeordneten denken. Als bisheriger SPD-Wähler waren mir die Antworten unserer Volksvertreter mehr als unerklärlich. Frau Schmidt hat zwar angekündigt, was zu tun in dieser Angelegenheit. Wartezeiten in dieser Größenordnung sind uns schon öfter zugemutet worden. Wenn man Glück hat findet man nach langem Telefonieren einen Facharzt wo es "nur" 3-4 Wochen dauert. Es ist nicht mehr vertretbar, daß die Menschen, die für für diese Bundesrepublik den Aufbau mit gemacht haben und den Beamten und Ärzten für Ihre gesicherte Auskommen gesorgt haben, jetzt mit solchen diskriminierenden Verhalten leben müssen. Die Wahlen werden es Ihnen zeigen. Unsere Politikverdrossenheit ist inzwischen soweit, dass die Bürger sich immer mehr abwenden von diesem ungerechten System. Ausreden haben wir genug gehört!!!

Ein enttäuschter Wähler !!
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
1Empfehlung
18.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

wie Sie habe ich ein Problem mit Vorgängen, die auf eine Zwei-Klasse-Medizin hindeuten. Ich will gerne Ihre Erfahrungen aufnehmen. Ich denke freilich, daß Sie wissen, daß ich kein Gesundheitspolitiker bin. Wir haben eine Gesundheitsministerin, eine Patientenbeauftragte und zahlreiche kompetente Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, die unser Gesundheitssystem betreffend ungleich mehr Sachverstand als ich haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
16.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Wiefelspütz,

Sie haben Ihre Einstellung zum Thema Wahlcomputer hier bereits mehrfach dargelegt.
Ich finde es auch absolut in Ordnung, dass Sie als Bundesbürger diese Einstellung haben und auch vertreten.

Andererseits sind Sie als Mitglied des Deutschen Bundestages von Ihrem Wahlkreis gewählt worden um als Repräsentant eben jener Wähler im Bundestag zu fungieren, also eigentlich den Willen des Volkes zu vertreten.

Daher meine Frage: Sind Sie wirklich sicher, dass Ihre Wähler Ihre Überzeugung zum Thema Wahlcomputer teilen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
9Empfehlungen
16.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

Sie erhalten von mir keine Antwort mehr.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz
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Frage zum Thema Internationales
16.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz,

ich muss diese Seite für eine Frage an die SPD nutzen, denn auf normalen Weg (E-Mail) bekommt man keine Antwort. Unsere E-Mails werden von den Sekretärinnen geblockt und gelöscht.

Deshalb hier meine Frage:

Weshalb ist Herr Steinmeier und auch andere Politiker, gegen ein Treffen mit dem Dalei Lama??

Ich dachte immer, Deutschland lässt sich weder erpressen noch bevormunden. Entäuscht musste ich aber feststellen wie sehr sich die SPD von einem kommunistischen Land wie China dirigieren lässt.
Ich schäme mich für unsere deutschen Politiker, die einen so friedvollen Mann wie den Dalei Lama so brüskieren, indem Sie ihn zu verstehen geben, dass selbst unsere Kanzelrin gegen ein Treffen ist/ sein muss. Welch eine Arroganz!!!

Frau Merkel traf sich doch selbst im vergangenen Jahr mit dem Dalei Lama, doch plötzlich sind alle Politiker gegen ein Gespräch - "weil China vehemend dagegen protestiert"

Es ist eine Schande!
Die Chinesen bekamen Anfang des Jahres 130 Mio. "Entwicklungshilfe"(?) von uns, dafür dürfen Sie unsere Politiker beeinflussen.

Vielleicht sollten sich die deutschen Politiker etwas von dem Mut des Dalei Lama´s abschneiden.

Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
4Empfehlungen
16.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrte Frau ,

beim besten Willen, ich bin nicht der Sprecher des Bundesaußenministers.
Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, daß sich auch Sozialdemokraten mit dem Dalai Lama treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz
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