Dr. Dieter Wiefelspütz (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Dieter Wiefelspütz
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Jurist, Richter a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwalt in Lünen
Wahlkreis
Hamm - Unna II
Landeslistenplatz
31, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
Das Problem des verschiedenen Rentenrechts in Ost- und Westdeutschland ist bekannt und von der Politik in Angriff genommen.
Der Bundesminister für Arbeit und Soziales bringt noch bis Ende November einen Vorschlag zur Problembehandlung in das Kabinett ein. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Vorratsdatenspeicherung
11.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Wiefelspütz,

Ihre Weigerung, mir eine Auskunft zu meiner Frage zu erteilen, habe ich zur Kenntnis genommen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie als Mandatsinhaber so verfahren können, dann kann ich als Privatperson wohl nicht viel dagegen unternehmen.
Deshalb habe ich nun zwei neue Fragen an Sie.

Mit welcher Begründung verweigern Sie mir eine Antwort auf meine vorherige Frage?

Glauben Sie als SPD Politiker, dass ein solches Verhalten gegenüber dem gemeinen Wähler eine Entscheidung zu Gunsten der SPD bei den nächsten Wahlen wahrscheinlich macht?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
25Empfehlungen
13.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter ,

Sie erhalten von mir keine Antwort mehr.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelpütz
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Frage zum Thema Soziales
12.05.2008
Von:

Hartz IV:
Wenn die Lebenshaltungskosten jetzt nochmal drastischer steigen, müssen wir immer noch mit dem jetzigen Hartz IV_Satz auskommen?? Und wie soll man davon leben??
Sollten nicht die derzeitigen Hartz IV-Empfänger, die 40 oder mehr Jahre gearbeitet haben, besser gestellt werden??
In 2 Jahren darf ich erst meine Altersrente erwarten.......hoffentlich ist die bis dahin nicht Hartz IV angeglichen.

Wählen?? Ich niemals mehr!!!! Wenn, dann r e c h t s !!!
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
9Empfehlungen
12.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

unser Sozialstaat garantiert wegen der Achtung der Menschenwürde jedem Menschen das Existenzminimum. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Langzeitarbeitslose erhalten das Arbeitslosengeld II, aber auch Wohngeld und weitere Sozialleistungen aus Steuermitteln. Wenn die Lebenshaltungskosten steigen, müssen auch die Leistungen für das Existenzminimum angepaßt werden. Das Wohngeld wird beispielsweise deutlich angehoben.

Das Ziel ist freilich, daß Sie wieder Arbeit finden, damit Sie Ihren Lebensunterhalt selber bestreiten können und hoffentlich über mehr als das Existenzminimum verfügen. Ich frage mich freilich: Warum wenden Sie sich an mich, wenn Sie - wenn überhaupt - die Feinde der Demokratie wählen wollen?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.05.2008
Von:
-

Frage: Warum sträubt sich die SPD u. Andere die manipulierbaren Wahlcomputer abzuschaffen?

Vor Jahren hat schon ein Fachmann im ZDF vorgeführt wie einfach es ist diese Geräte zu manipulieren. Dasselbe war auch in Holland zu sehen.
Die Holländische Regierung hat nach dieser Veröffentlichung diese Geräte abgeschafft.
Auch in Hessen sind gravierende Sachen mit diesen Wahlcomputer passiert.

Vertreten sie auch die Meinung: "Für was brauchen wir die Wähler, wir haben doch diese tollen Wahlcomputer"
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
10Empfehlungen
12.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

in Deutschland werden Wahlcomputer nicht manipuliert. Es gibt nicht einen einzigen Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelpütz,

in beinahe allen Diskussionen wird über Ostdeutschland und Ostdeutsche gesprochen. Noch immer scheint eine Trennung zwischen Ost und West zu bestehen. Haben wir nach all den Jahren nicht alle die Staatsbürgerschaft der BRD?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
3Empfehlungen
13.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich stimme Ihnen ausdrücklich zu. Ich freue mich immer wieder darüber, daß die Deutschen seit 1990 wieder in einem Staat gemeinsam leben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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Frage zum Thema Soziales
12.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz,

ich möchte hier noch einmal die Frage des Existenzminimums etwas stärker beleuchten.

In der Antwort an Herrn Nießen, 12.05.08, antworten Sie, dass das Existenzminimum jedem Bundesbürger garantiert sei.
Gleichermaßen, ob er/sie viele Jahrzehnte ins Sozialversicherungssystem einbezahlt hat oder auch diesen SV-Beitrag nicht gezahlt hat.
Diesen Grundsatz der Grundsubsistenz will ich auch keinesfalls in Zweifel ziehen.

Aber es drängt sich mir die Frage auf, ob Herr Rüttgers, NRW, nicht etwas weiter in seiner Interpretation des Grundgesetzes ist, wenn er sagt, dass es nicht sein kann, dass jemand nach jahrzehntelanger Renteneinzahlung (auch aus dem eigenen Existenzminimum) in die Gesetzliche Rentenversicherung eine geringere Rente bekommt als jemand an Sozialtransfer bekommt, der nach Nulleinzahlung ins SV-System einen berechtigten Antrag auf Grundsicherung im Alter stellt.

Ist der SV-Einzahler nach der derzeitigen Regelung nicht um seine jahrzehntelangen Einzahlungen faktisch enteignet?

Sind überhaupt SV-Beiträge auf das Existenzminimum mit dem Grundgesetz vereinbar - wenn daraus eher Nachteile als Vorteile erwachsen?

Vielen Dank für Ihre Antwort,


Geschäftsführer der UWP
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
7Empfehlungen
17.05.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich bin kein Rentenexperte, obwohl ich bei abgeordnetenwatch den Eindruck gewinne,
mich bei allen Problemen dieser Welt auszukennen. Wenn ich einmal sehr vereinfacht formulieren darf: Arbeit muß sich lohnen. Vollzeitarbeit muß mehr Lohn, aber auch später mehr Rente als das Existenzminimum erbringen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
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