Dr. Dieter Wiefelspütz (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Dr. Dieter Wiefelspütz
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Jurist, Richter a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwalt in Lünen
Wahlkreis
Hamm - Unna II
Landeslistenplatz
31, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Die letzten Jahre waren mit stagnierenden, manchmal auch sinkenden Einkommen bei den Arbeitnehmern verbunden. Deshalb gab es auch keine nennenswerten Rentensteigerungen. Wenn sich die finanzielle Situation der aktiven Arbeitnehmer verbessert, wird sich auch die Lage der Rentner verbessern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Dr. Dieter Wiefelspütz
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Arbeit
22.04.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Dieter Wiefelspütz,

um eine Vollbeschäftigung zu erreichen benötigen wir etwa 12.000000 Vollerwerbsarbeitsplätze. Wir brauchen einen Mindestlohn von 14,44 EUR / Stunde. Ein Rentenpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung ereicht ein Pflichtversicherte zur Zeit, wenn er 172 Stunden im Monat bei einen Stundenlohn von 14,44 EUR ein Jahr lang arbeitet. Nach 45 Versicherungs-jahre sind das 45 Rentenpunkte mal 26,27 EUR gleich 1182,15 EUR Bruttorente. Das nenne ich Nachhaltigkeitsfaktor, so wie der Waldbauer für seine Enkelkinder aufgeforstet hat.

Nun meine Frage:
was halten Sie davon, das wir im Steurerecht eine Arbeitsplatzsteuer einführen um die Arbeitslosenkosten im Bundeshaushalt zu beseitigen und diese Steuer auf jeden EUR Umsatz für 12.000000 Arbeitsplätze erhaben? Nach Ablauf eines Jahres wird der Überschuß an eingenommenen Steuern auf die Steuerpflichtigen nach Anzahll ihrer vorgehaltenen Arbeitsplätze verteilt. Somit stellt der Steuerzahler fest, das er für ausreichende Arbeitsplätze zahlen muß und will deshalb auch die Arbeitskraft haben.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
2Empfehlungen
26.04.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich verstehe Ihren Vorschlag nicht. Ich halte nichts von einer "Arbeitsplatzsteuer".

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Gesundheit
23.04.2008
Von:
Ali

Sehr geehrter Herr Wiefelspütz,

aus Gründen auch immer will ich für mich selbst die Verantwortung übernehmen und NICHT weiter in eine Krankenkasse einzahlen. Wenn es der Höheren Gewalt im All gefällt, so soll ich Krankheit als Weg erkennen um wieder gesund zu werden oder mit der Unvollkommenheit in Frieden sterben dürfen. Ein religiös und nicht jedermann gefärbtes Thema ! Zum Verständnis: Ich bin türkischer Reiki Lehrer (selbständig) und sehe die Dinge nunmal etwas anders. Mein Recht.

Doch:
Neuer Willkürakt - sowas geht nur in Deutschland!!

Pflicht Krankenversicherung

Ist es denn noch zu fassen? Wer keine Krankenversicherung hat und das sind hunderttausende in Deutschland, wird ab 1.1.2009 ein Täter und begeht eine Ordnungswridigkeit. Dazu kommt noch die extreme Verschuldung da die letzte Krankenkasse einen Höchstsatz berechnen darf für die letzten 4 Jahre ohne Versicherung. Das heißt wir werden in Hartz IV gedrängt oder wandern in den Bau, um es vorab auf den Punkt zu bringen.
weiter: exbrainwashed

Herr Wiefelspütz, das ist nicht Okay. Auch ernähre ich mich absolut gesund, bin NR/NT, schreibe hier in einem Internetcafe, weil ich kein TV, Radio und Computer haben will -und das ist auch gut so! - und bringe damit zum Ausdruck, daß die Solidargemeinschaft alles andere als ehrlich ist. Ich werde das nicht vertiefen wollen.

Bitte schreiben Sie mir, wie ich mein Recht auf FREIE ENTFALTUNG MEINER PERSÖNLICHKEIT gewährleisten kann.

Dafür bin ich Ihnen dankbar. Ali
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
10Empfehlungen
26.04.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

ich befürworte die Plichtversicherung. Was passiert, wenn Sie einen Unfall haben? Auch bei gesunder Ernährung können Sie krank werden. Was ist, wenn eine aufwendige Operation notwendig wird? Bezahlen dann Sie oder der Steuerzahler?

Übrigens: Die Pflicht, sich versichern zu lassen, wird nicht mit Zwangsmitteln durchgesetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.04.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiedelspütz,

danke für Ihre Antwort, mit der ich natürlich nicht zufrieden bin. Ich wollte nicht unhöflich sein und habe diese Frage auch etwas provokant formuliert (auch aus Gründen der ARD-Sendung " Panorama" vom 12.05.2005 sowie anderer Korrespondenz). Vielleicht nehmen Sie sich doch noch die Zeit , meine Fragen zu beantworten.

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
12Empfehlungen
25.04.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

der Deutsche Bundestag hat gestern mit breiter Mehrheit dem Vertrag von Lissabon zugestimmt. Dieser Vertrag hätte weder im unserem Parlament noch in den anderen Staaten der EU auch nur den Hauch einer Chance, wenn in dem Vertrag die Einführung der Todesstrafe vorgesehen wäre. In allen Mitgliedstaaten der EU ist die Todesstrafe abgeschafft.

Das, was zur angeblichen Einführung der Todesstrafe im Internet kursiert, sind Hirngespinste von Menschen, die zu Verschwörungstheorien neigen.Richtig ist freilich, daß in jedem Staat der EU - auch in Deutschland - im Falle von extremen Notwehrlagen der Angreifer getötet werden darf. Auch ein Soldat darf in einem bewaffneten Konflikt in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht Tötungshandlungen vornehmen. Haben Sie schon einmal vom finalen Rettungsschuß der Polizei gehört. Das ist alles auch nach europäischem Recht erlaubt und hat mit der Todesstrafe nichts, nichts, wirklich nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.04.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspütz;

zunächst möchte ich Ihnen für Ihre investierte Zeit danken, die Sie diesem Forum widmen, um interessierten Bürgern ein Ohr zu leihen und sachkundig Anwort zu geben.
Obwohl diese Plattform mit Sicherheit nicht die allerbreiteste Öffentlichkeit erreicht, glaube ich, dass die interessierten Bürger hier mit Sicherheit nicht weniger geBILDet sind als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Ich beziehe mich auf eine Anfrage von Stefan Pahl (21.04) und Ihre zügige Anwort vom 23.04.08.
Ihre Antwort ( wie immer: rhetorisch brilliant ;)) passt in eine ganze Reihe ähnlicher Antworten ("Ihnen fehlt der nötige Respekt....", "Das ist Unfug...", "Ich denke nicht daran, Ihnen zu antworten..." etc. ).

Daher möchte ich die Frage von Herrn Pahl gerne noch einmal aufgreifen und glaube - mit allem gebotenen Respekt -, dass Sie den EU-Verfassungsentwurf sehr wohl gelesen und verstanden haben.

(O-Ton Herr Pahl):
"Es ist tatsächlich so: Die Todesstrafe wird wieder eingeführt (Schlussakte, Erklärung 12, Art.3, Seite 434)....."
Wie ist Ihre Meinung dazu ?

Mit freundlichem Gruß aus dem Nachbarwahlkreis
Nico
Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
11Empfehlungen
25.04.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

der Deutsche Bundestag hat gestern mit breiter Mehrheit dem Vertrag von Lissabon zugestimmt. Dieser Vertrag hätte weder im unserem Parlament noch in den anderen Staaten der EU auch nur den Hauch einer Chance, wenn in dem Vertrag die Einführung der Todesstrafe vorgesehen wäre. In allen Mitgliedstaaten der EU ist die Todesstrafe abgeschafft.

Das, was zur angeblichen Einführung der Todesstrafe im Internet kursiert, sind Hirngespinste von Menschen, die zu Verschwörungstheorien neigen. Richtig ist freilich, daß in jedem Staat der EU - auch in Deutschland - im Falle von extremen Notwehrlagen der Angreifer getötet werden darf. Auch ein Soldat darf in einem bewaffneten Konflikt in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht Tötungshandlungen vornehmen. Haben Sie schon einmal vom finalen Rettungsschuß der Polizei gehört. Das ist alles auch nach europäischem Recht erlaubt und hat mit der Todesstrafe nichts, nichts, wirklich nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Finanzen
23.04.2008
Von:

Sehr geehrter Dr. Wiefelspütz,

ich habe vor kurzem noch mal die Sendung Kontrovers vom Deutschlandfunk vom 12.11.2007 gehört, in der Sie Gast waren.
Thema der Sendung war die damals beschlossene Diätenerhöhung für Bundestagsabgeordnete.

Sie haben damals gesagt, dass Sie für eine Vergütung der Parlamentarier verknüpft mit dem durchschnittlichen Gehalt der Bundesbürger sind. Ein Modell, wie es wohl in Bayern schon angewendet wird.
Des weiteren haben Sie die Meinung vertreten, dass die Abgeordneten in einen eigenen Rentenfond einzahlen sollten, um auf diesen Weg ihre üppigen Altersbezüge selbst zu finanzieren.

Gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion zum Thema Armut im Alter interessiert mich, ob Sie diese Punkte in Angriff genommen haben. Haben Sie mit Ihren Kollegen über diese Themen gesprochen und versucht eine entsprechende Änderung zu initiieren?

Allgemein möchte ich gerne wissen, ob solche Radiosendungen oder generell Berichterstattungen, Leserbriefe und die allseits beliebten Talkrunden im Bundestag verfolgt und beachtet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz
2Empfehlungen
25.04.2008
Dr. Dieter Wiefelspütz
Sehr geehrter Herr ,

meine Position zur Abgeordnetenentschädigung und Abgeordnetenversorgung ist allgemein bekannt. Für meine Meinung gibt es gegenwärtig im Deutschen Bundestag leider keine Mehrheit. Ich werde freilich nicht aufhören, für meine Vorschläge zu werben.

Selbstverständlich verfolgen die Parlamentarier die Berichterstattung der Medien über politische Themen. Die Parteien und Fraktionen verfügen über eigene Pressestellen, die die Berichterstattung auswerten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Dr. Dieter Wiefelspütz
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.