Dr. Anton Hofreiter (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Anton Hofreiter
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Diplom Biologe
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, unabhängiger Postdoc am Institut für Systematische Botanik
Wahlkreis
München-Land
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen, Bayern
weitere Profile
(...) Der Bau bzw. Ausbau einer Bundesfernstraße von Olpe zum Hattenbacher Dreieck / Bad Hersfeld ist überflüssig und unverantwortlich, und zwar in jeglicher Variante und Ausbaustufe. Mit dem Bau würde in ungeheuerlichem Ausmaß Natur zerstört - für nichts und wieder nichts, denn der Nutzen von neuen Straßen wird von Behörden und Planern systematisch falsch eingeschätzt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
22.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Hofreiter,

im besitze seit 2007 eine landwirtschaftliche Fläche 1 ha im Aussenbereich von Wessobrunn. Ich plane die Gründung eines Betriebes für Obst und Gemüseanbau und den Bau eines Kleinsthofes oder Gärtnerhof. Das Landratsamt Weilheim hat ein strenges Auge auf mich und meine Ideen.

Meine Frage an Sie:

Wie kann ich meine Chancen verbessern?

Werden die Baugesetze , hier §35, so bestehen bleiben?

Könnte an der Landwirtschaft interessierten Arbeitslosen, die die Selbstversorgung und Betriebsgründung anstreben, geholfen werden?

Wer wäre noch ein geeigneter Ansprechpartner?

Vielen Dank für Ihre Mühe

Herzliche Grüße

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
1Empfehlung
01.07.2009
Dr. Anton Hofreiter
Sehr geehrter Herr ,

Ihren speziellen Fall kann ich ohne Detailkenntnisse nicht bewerten. Sicher finden Sie die notwendige Unterstützung beim zuständigen Landwirtschaftsamt oder bei den Bauernverbänden.

Bündnis 90/Die Grünen streben mit Sicherheit keine Aufweichung des § 35 BauGB (Bauen im Außenbereich) an, weil er zumindest einen Teil der fortschreitenden Zersiedlung und des Flächenverbrauches sowie den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Zunahme des Straßenverkehrs verhindert.




Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Udo Werner
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
15.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hofreiter,

man möchte meinen, dass gerade in dieser Legislaturperiode, in der so viele neu verabschiedete Gesetze vor dem bundesverfassungsgericht landen, wie nie zuvor, Politiker ihre Arbeit ernster nehmen sollten. Sieht man sich aber die Anzahl der meldepflichtigen Nebentätigkeiten hier auf Abgeordnetenwatch an (und je Berühmter umso mehr sind es scheinbar), so stellt sich mir zwangsläufig die Frage, wie ein gewählter Politiker noch die Zeit findet seine Arbeit als MdB ordentlich und verantwortungsvoll zu erfüllen.

Wie sehen Sie das ? Würden Sie sagen, dass die Nebentätigkeiten keine Beeinflussung auf das Abstimmungsverhalten im Rahmen des Bundestagsmandats haben ?

Wären Sie für eine Begrenzung der Nebentätigkeiten für Bundestagsabgeordnete, damit die freigewordene Zeit z.B. damit verbracht werden kann, sich notwendiges Wissen anzueignen ? Oder würden Sie sagen, dass die Nebentätigkeiten keine direkten Auswirkungen auf die politische Arbeit haben ?

vorab vielen Dank für die Antwort,

MfG

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
bisher keineEmpfehlungen
30.09.2009
Dr. Anton Hofreiter
Sehr geehrter Herr ,

ein Abgeordneter, der seine Arbeit im Bundestag und im Wahlkreis ernst nimmt, hat eigentlich keine Zeit für Nebentätigkeiten. Andererseits können sich nicht alle Politiker darauf verlassen, immer wieder aufgestellt und gewählt zu werden, und so ist das Interesse nachvollziehbar, die Tür zur Berufswelt, aus der jemand kommt, nicht ganz zu schließen. Nebentätigkeiten dürfen aber nicht mit der politischen Arbeit kollidieren, sowohl vom Zeitaufwand her als auch bei politischen Inhalten. Die Gefahr der Beeinflussung kann am besten mit der Offenlegungspflicht aller Nebentätigkeiten und mit kritischen BürgerInnen, die beobachten, was ihr "MdB" so treibt, begegnet werden. Übrigens hat Herr Dr. Hofreiter keinerlei Nebentätigkeiten oder Nebeneinkünfte, wie Sie auch auf der persönlichen Homepage www.toni-hofreiter.de unter Toni -> "gläserner Abgeordneter" nachlesen können.

Mit freundlichen Grüßen
i. A. Dr. Volker Leib
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Frage zum Thema Finanzen
21.09.2009
Von:

Was halten Sie davon die Kfz-Steuer abzuschaffen und diese auf die Mineralölsteuer um zulegen? Denn wer viel fährt zahlt dann mehr und der Transitverkehr muss dann auch für die Nutzung unserer Strassen aufkommen.
Geringer Mehrwertssteuersatz auf Dinge des täglichen Bedarfs z.B.Strom,Wasser,Medikamente,Kinder Bedarf und den höheren z.B. auf Tiernahrung etc.
Die Entwicklungshilfe für einige Staaten z.b. China, Indien etc einzustellen.
Das Kindergeld für hohe Einkommen zu streichen und den kleinen Einkommen mehr zu zahlen.
Genmanipulierte Lebensmittel zu verbieten und heimische Sorten zu Fördern.

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