Dirk Behrendt (GRÜNE)
Abgeordneter Landtag Berlin

Grunddaten
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Richter
Ausgeübte Tätigkeit
Abgeordneter
Wohnort
Berlin - Kreuzberg
Wahlkreis
Friedrichshain-Kreuzberg WK 2 , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
49,8%
Landeslistenplatz
-
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(...) Dazu kam es , nachdem Klaus Wowereit sich auf meine Nachfrage im Parlament an den Namen seines Bekannten Schmidt erinnern mochte. Dies kommentierte ich mit "Schmidt, heisst die Kanaille", was Ihnen sicherlich aus den Räubern von Schiller als literarisches Zitat geläufig ist. (...)
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Frage zum Thema Finanzen
14.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Behrendt,

als rechtspolitischer Sprecher der Grünen fordern Sie eine Überarbeitung des Senatorengesetzes, wonach die Zahlung des Übergangsgeldes künftig an eine Mindest-Amtszeit von etwa sechs Monaten gebunden wird.

Glauben Sie, daß wir Bürger mehr Verständnis für Ihre Sechs-Monate-Regelung haben als für die derzeitige Regelung, daß offenbar wenige Minuten und keinerlei Arbeit im Senatorenamt ausreichen, um 50.000 € zusätzlich zu den Abgeordnetendiäten usw. zu kassieren?

Ich ersuche Sie um Begründung Ihrer Forderung auch im Hinblick auf die Rechte der "normalen" Arbeitnehmer, die nach sechs Molnaten keinen Anspruch z. B. auf eine kleine Abfindung haben, geschweige denn auf ein Luxus-Übergangsgeld von 50.000 €.

Mit freundlichen Grüssen


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Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.03.2012
Von:

Hallo Herr Behrendt,

Sie haben eine Treibjagd auf Herrn Wowereit eröffnet und Ihm Vorteilsnahme bei Freunden unterstellt. Erklären Sie doch bitte mal dem staunenden Wahlvolk, WIE Sie an diese Informationen gelangten und wer der Denunziant war?

Ich werden heute noch dem Büro von Herrn Wowereit schreiben und empfehlen, eine Detektei mit der Aufklärung dieser Fragen und Aufdeckung der Spitzel zu beauftragen. Denn nach 1989 muß ein für alle mal Schluss mit Methoden der Stasi gemacht werden. Das ausgerechnet Sie sich als Politiker mit derartigen Unerträglichkeiten gemein machen, stellt Sie sich moralisch selbst an den Pranger. Gerade Sie, als ehemaliger Bürger der DDR sollten sich dringend von solchen Praktiken fern halten.

Mit keineswegs freundlichen Grüßen
J.
Antwort von Dirk Behrendt
1Empfehlung
10.03.2012
Dirk Behrendt
Hallo Herr ,

Ihre Vermutung einer Denunziation kann ich entkräften. Die Einschaltung einer Detektei ist nicht erforderlich, denn die Sache ist viel einfacher als gemutmasst. Ich habe vor vier Wochen eine parlamentarische Anfrage an Hr. Wowereit gerichtet, die er zunächst ausweichend beantwortete. Dadurch misstrauisch geworden habe ich noch einmal schriftlich nachgefasst und erhielt jetzt die Antwort, dass Hr. Wowereit einige Tage auf der Finca des Hr. Schmidt zubrachte.

Wie sie darauf kommen, ich sei Bürger der DDR gewesen, weiss ich nicht. Ich habe meine recht glückliche Jugend jedenfalls in West-Berlin verbracht.

Grüße nach München,

Dirk Behrendt
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Frage zum Thema Wirtschaft
12.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Behrendt,

da Sie auf die Frage von doch recht ausweichend geantwortet haben, muss ich an dieser Stelle noch einmal nachhaken.

Wenn Sie schreiben, Sie hätten von dem Aufenthalt von Herrn Wowereit erst durch seine Stellungnahme nach einem schriftlichen Nachhaken erfahren, so stellt sich mir die Frage:
Was war der Inhalt und die Absicht der parlamentarischen Anfrage? Gab es einen Verdacht und wenn ja, woher kam dieser?

Dazu gehörend auch die Frage: Meinen Sie nicht auch, dass es für Führungspolitiker wichtig ist, viele Kontakte zu Multiplikatoren der Wirtschaft zu halten oder auch Präsenz zu zeigen, um auf der einen Seite auch Investoren anzulocken und auf der anderen Seite ein positives, offenes Bild zu vermitteln?

Meinen Sie nicht auch, dass eine öffentliche Schlammschlacht, wie die, die Sie hier jetzt leider durch die Medien entfacht haben, kontraproduktiv für die ganze Stadt ist? Gehört dies wirklich zu Ihrem Bild von Oppositionsarbeit? Wenn dem nämlich so ist, ist es fraglich, ob ich jemals wieder guten Gewissens grün wählen kann.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.03.2012
Von:

Guten Tag Herr Behrendt,

meine Frage an Sie ist eigentlich recht einfach: Wie soll ich in Zukunft meine Wählerstimme für Rot/Grün einsetzen?

Zum einen haben Sie nach der letzten Berlin-Wahl den demokratisch gewählten Vorstand der Grünen nicht akzeptiert. Welche Gründe dafür vorlagen, ist mir persönlich relativ egal. Stehen bleibt, dass Sie die Wahl nicht akzeptiert haben.

Auf der anderen Seite kommt Ihr Wowereit-"Bashing" jetzt doch arg bemüht rüber. Ich habe das Gefühl, dass Sie hier auf irgend einen Zug aufspringen wollen um sich selbst zu profilieren. Das macht Sie bzw. Ihre Partei in Berlin für mich unwählbar. Meinen Sie nicht, dass Sie sich langsam verrennen? Von der Begrifflichkeit Kanaille im Zusammenhang mit diesem Eventmanager zeugt ja nun auch nicht grad von Souveränität.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dirk Behrendt
bisher keineEmpfehlungen
13.03.2012
Dirk Behrendt
Sehr geehrter Herr ,

da Sie mit im Wesentlichen Ihre Mienung kund tun, möchte ich mich auf den Aspekt der Kanaille beschränken. Dazu kam es , nachdem Klaus Wowereit sich auf meine Nachfrage im Parlament an den Namen seines Bekannten Schmidt erinnern mochte. Dies kommentierte ich mit "Schmidt, heisst die Kanaille", was Ihnen sicherlich aus den Räubern von Schiller als literarisches Zitat geläufig ist.

Vom Grün wählen möchte ich sie selbstredend mit keiner meiner politischen Aktivitäten abhalten.

Herzlich,

Dirk Behrendt
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