Dieter Hilser (SPD)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen 2012-2017

Angaben zur Person
Dieter Hilser
Geburtstag
21.09.1953
Berufliche Qualifikation
Diplom-Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Essen
Wahlkreis
Essen II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
54,1%
Landeslistenplatz
-
(...) Derzeit berät der Landtag über ein neues ÖPNV-Gesetz. Dieses Gesetz beinhaltet die Fortentwicklung der bestehenden Gemeinschaftstarife, auf die Bildung kooperationsraumübergreifender Tarife mit dem Ziel eines landesweiten Tarifs. Ich und viele andere Teilnehmer des ÖPNV teilen Ihre Verärgerung. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Dieter Hilser
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Kinder und Jugend
19.07.2015
Von:

Sehr geehrter Herr Hilser,

ich stelle gerade irritiert fest, dass Sie (und mit Ihnen fast die gesamte SPD-Fraktionen wie auch die Grünen) bei der Abstimmung im November 2014 zum Gesetzentwurf "Austausch von Ärzten bei Verdacht auf Kindesmisshandlung" gegen den Antrag und die damit verbundene Gesetzesänderung gestimmt haben. Ich wüsste gerne, warum Sie so abgestimmt haben.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
S.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
X
Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
21.08.2015
Von:
Eva

Sehr geehrter Herr Hilser,

Was werden Sie tun, um die vom Bund aus (s.Bedingungen!!!) für Essen zustehenden Gelder von ca. 89 Mio. (Städtetagsmodell) zukommen zu lassen???
= Förderung für finanzschwache Kommunen)
Hat Essen in Düsseldorf keine Lobby???

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
X
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
07.11.2016
Von:

Sehr geehrter Herr Hilser,
für Studierende wird schon seit Längerem mit den Studienbeiträgen ein Studententicket für den jeweiligen Verkehrsverbund ausgegeben. Dieses Modell würde m.E. auch für alle Landesbediensteten Sinn machen und wäre ein deutliches Zeichen für den ÖPNV.
Denkbar wäre z.B. die Tickets für alle verbindlich durch einen entsprechenden Abzug der monatlichen Bezüge zu finanzieren. Bei der großen Anzahl an Landesbediensteten müsste sich dies erstens in einem kostengünstigen Ticket niederschlagen und zweitens könnte dies auch zu einer Entlastung der Verkehre, bei Verbesserung des ÖPNV-Netzes beitragen.
Schon lange warte ich hier auf einen Vorstoss aus der Politik oder aus den Verbänden, etc. Ich bitte um Mitteilung, ob der Ausschuss sich mit dieser Thematik befasst oder ob es ihrer Kenntnis nach im Land Initiativen in dieser Sache gibt.

Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
X
Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.03.2017
Von:

Sehr geehrter Herr Hilser!

Wie ich höre, soll über eine Verfassungsänderung abgestimmt werden, die es dann erlaubt die Autobahnen in die Hand einer Betreiber-GmbH zu übergeben. Durch die Hintertür ist dann einer (Teil-)Privatisierung Tor und Tür geöffnet, weil diese GmbH Tochtergesellschaften gründen kann.
Meine Sorge ist, dass Sie dem zustimmen könnten! Ich bin der Meinung, dass öffentliches Gut in Bürgerhand bleiben muss. Die Nachteile von Privatisierungen öffentlichen Eigentums hat man schon öfters erlebt. Z.B. bei Wasserwerksverkauf in Berlin oder Kiel (auch London hat soweit ich weiß an RWE seine Wasserwerke verkauft mit einem desaströsen Ergebnis für die Bürger...), auch wenn das zunächst für die öffentliche Hand Erfolg versprechend aussah... Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir Ihre Haltung dazu erläutern könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dieter Hilser
2Empfehlungen
23.03.2017
Dieter Hilser
Sehr geehrter Herr ,

danke für Ihre Anfrage. Der Grundkonsens zwischen Bund und Ländern in dieser Frage basiert darauf, dass die geplante Bundesfernstraßengesellschaft "im unveräußerlichen Eigentum des Bundes verbleibt". Meine Partei ist sehr dafür, dass unsere Verkehrsinfrastruktur nicht privatisiert gehört, sondern in staatlicher Hand verbleiben muss. So werden wir uns auch in den kommenden Jahren bei den Verhandlungen des Bundes mit den Ländern positionieren. Dabei haben die Länder eine gute Ausgangsposition, denn die notwendige Grundgesetzänderung kann nur mit einer starken Mehrheit erfolgen. Mit Blick auf die anstehende Landes- und Bundestagswahl ist Ihre Unterstützung unserer Position sehr wichtig, denn mit einer SPD-geführten Regierung in Düsseldorf und Berlin wird es garantiert keine Privatisierung unserer Verkehrsinfrastruktur geben.

Herzliche Grüße
Dieter Hilser
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Dieter Hilser
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.